verfaßt von baeuchlein, 14.01.2026, 13:28:25
> Siehe Corona, da zählte ja auch nur noch, was DIE WISSENSCHAFT sagte,
> andere Meinungen wurden abgebügelt. Wie schon 2020 ein Infektologe dazu
> meinte, man habe es nach Jahrzehnten geschafft von der eminenzbasierten
> Wissenschaft zu einer evidenzbasierten Wissenschaft zu kommen um dann von
> einem Tag auf den Anderen wieder zur eminenzbasierten Wissenschaft
> zurückzukehren
Das lag aber vor allem daran, dass es nur wenige Leute gab, die sich intensiv mit dem entsprechenden Gebiet auskannten. Es nutzt ja nix, wenn man bezüglich der Viren einen um Rat fragt, der 10 Jahre Erfahrung in der Behandlung von Fußjucken hat. Und was die Erzählungen der Nicht-Wissenschaft angeht: 'nen Taxifahrer frag' ich auch selten um medizinischen Rat, und ich weiß auch, warum.
Ja, das Vorgehen in der Corona-Zeit hat dann auch so manchen Fehler hervorgebracht, aber das ist in der Wissenschaft normal. Man hat auch mal geglaubt, die Sonne würde ihre Hitze entwickeln, weil sie langsam schrumpfte und somit quasi Reibungshitze entwickelt. Wurde dann später korrigiert. Und so läuft das auch mit Corona - so allmählich wissen wir da besser Bescheid, und zwar durch echte Experten & Forschung anstatt durch Schwurbelei à la Trump, so nach dem Motto: "Spritzen wir den Kranken doch Desinfektionsmittel, das hilft bestimmt." Zumal der Onkel Donald es zum Zeitpunkt dieser Schwafelei längst besser wusste, wie ein gewisser Bob Woodward 'rauskriegte.
Überhaupt - was "die Politik" teilweise aus den Empfehlungen "der Wissenschaft" machte, könnte auch ganze Bücher füllen - oder Untersuchungsausschüsse. Auch das war nicht immer hilfreich, hat aber wenig mit "der Wissenschaft" zu tun. Wenn man nicht auf die hört, kann man ihr auch schlecht die Schuld zuschieben.
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