verfaßt von Timbatuku, 26.02.2026, 18:54:32
> Ich versteh schon, worauf du hinaus willst aber wie gesagt, ich sehe nicht,
> dass stationäre Apotheken künftig aussterben. Und zum Thema
> damals/heute... hätte es vor 40 Jahren schon die heutige
> Kommunikationstechnik gehabt, hätte ich mglw. Pizza fahren dürfen... so
> ist das halt mit dem Fortschritt.
> Ich wette, als das Auto populär wurde, waren die Pferdeknechte auch nicht
> gerade begeistert. Apotheken schon, die haben ja initial Benzin verkauft
> und als die Tankstellen kamen, sind die auch nicht ausgestorben damals.
Exakt auch meine Meinung! Hier in meiner näheren Umgebung kann ich absolut kein "Apothekensterben" feststellen. Von einer einzigen Apotheke weiß ich, dass sie für immer die Türen schloss. Das ist mittlerweile aber auch schon mindestens 10 Jahre her. Der Grund war eben auch, dass einer ins Alter gekommene Apothekerin keinen Nachfolger fand. Vielleicht auch, weil der Standort etwas ungünstig lag, so abseits der Hauptverkehrsadern und Arztzentren. Wir haben hier aber immer noch mehr als genug Apotheken. Selbst 10 bis 20 % weniger würde die Versorgung der Bevölkerung keineswegs gefährden. Die Schlangen for dem Tresen würden vielleicht etwas länger. Aber auch da könnte man mit einem zusätzlichen Tresen gegensteuern.
Sollte wirklich mal die Situation eintreten, dass die Bestandsdichte der Apotheken so dünn wird, dass eine flächendeckende Versorgung gefährdet ist, dann wird sich die Regierung schon darum kümmern. Da bin ich mir ganz sicher. Aber derzeit ist das nicht in Sicht. Die Panikmache der Apotheker-Lobby soll doch nur dazu dienen, mehr Kohle aus dem System abzusaugen.
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