verfaßt von cebe2004, 23.02.2026, 17:40:54
Mal so beobachtet:
Der Frisör ist ein cutting shop.
Am Fahrscheinautomat bekommt man keine Fahrscheine sondern Tickets.
Der Laden in der Tankstelle ist natürlich ein Store.
Der Schlussverkauf ist ein Sale.
Die "Fahr-nicht-besoffen-Aktion" des Verkehrsministers heisst "Don't drink and drive"-Aktion.
Im Kaffee-Shop heisst der Bestellschalter "Order here" und der Abholschalter "Pick-up".
Die Liste liesse sich beliebig verlängern.
Klar gehört es sich in einer Großstadt, dass die Menüs am Fahrscheinautomat auch auf Englisch (und andere Sprachen) umschaltbar sind. Klar, gehören englischsprachige Speisekarten (optional) in ein Restaurant. Aber dieses fast zwanghafte Verbiegen und teilweise Umgehen der deutschen Sprache geht mir schon arg gegen den Strich. Bis dahin, dass ich manche Begriffe meinen Eltern erklären muss, die immerhin über 80 Jahre in Deutschland leben.
Und da habe ich mich noch nicht über die "gendergerechten" sprachlichen Neukonstruktionen wie Mietende, Studierende, Lehrende.... ausgelassen.
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