Der Haarschneider ist ein Friseur.
Die Fahrscheine sind Billets.
Die Zapfstelle heißt jetzt Tankstelle.
Alles ist im Wandel, auch Sprache. Schon immer.
> Der Frisör ist ein cutting shop.
> Am Fahrscheinautomat bekommt man keine Fahrscheine sondern Tickets.
> Der Laden in der Tankstelle ist natürlich ein Store.
> Der Schlussverkauf ist ein Sale.
> Die "Fahr-nicht-besoffen-Aktion" des Verkehrsministers heisst "Don't drink
> and drive"-Aktion.
> Im Kaffee-Shop heisst der Bestellschalter "Order here" und der
> Abholschalter "Pick-up".
>
> Die Liste liesse sich beliebig verlängern.
> Klar gehört es sich in einer Großstadt, dass die Menüs am
> Fahrscheinautomat auch auf Englisch (und andere Sprachen) umschaltbar sind.
> Klar, gehören englischsprachige Speisekarten (optional) in ein Restaurant.
> Aber dieses fast zwanghafte Verbiegen und teilweise Umgehen der deutschen
> Sprache geht mir schon arg gegen den Strich. Bis dahin, dass ich manche
> Begriffe meinen Eltern erklären muss, die immerhin über 80 Jahre in
> Deutschland leben.
> Und da habe ich mich noch nicht über die "gendergerechten" sprachlichen
> Neukonstruktionen wie Mietende, Studierende, Lehrende.... ausgelassen.
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