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#477867

cebe2004

23.02.2026, 17:40:54

Fehlen der deutschen Sprache Wörter? (ot.haushalt)

Mal so beobachtet:
Der Frisör ist ein cutting shop.
Am Fahrscheinautomat bekommt man keine Fahrscheine sondern Tickets.
Der Laden in der Tankstelle ist natürlich ein Store.
Der Schlussverkauf ist ein Sale.
Die "Fahr-nicht-besoffen-Aktion" des Verkehrsministers heisst "Don't drink and drive"-Aktion.
Im Kaffee-Shop heisst der Bestellschalter "Order here" und der Abholschalter "Pick-up".

Die Liste liesse sich beliebig verlängern.
Klar gehört es sich in einer Großstadt, dass die Menüs am Fahrscheinautomat auch auf Englisch (und andere Sprachen) umschaltbar sind. Klar, gehören englischsprachige Speisekarten (optional) in ein Restaurant. Aber dieses fast zwanghafte Verbiegen und teilweise Umgehen der deutschen Sprache geht mir schon arg gegen den Strich. Bis dahin, dass ich manche Begriffe meinen Eltern erklären muss, die immerhin über 80 Jahre in Deutschland leben.
Und da habe ich mich noch nicht über die "gendergerechten" sprachlichen Neukonstruktionen wie Mietende, Studierende, Lehrende.... ausgelassen.

#477868

Kleinalrik2021

23.02.2026, 17:53:48

@ cebe2004

Fehlen der deutschen Sprache Wörter?

Der Haarschneider ist ein Friseur.
Die Fahrscheine sind Billets.
Die Zapfstelle heißt jetzt Tankstelle.

Alles ist im Wandel, auch Sprache. Schon immer.

> Der Frisör ist ein cutting shop.
> Am Fahrscheinautomat bekommt man keine Fahrscheine sondern Tickets.
> Der Laden in der Tankstelle ist natürlich ein Store.
> Der Schlussverkauf ist ein Sale.
> Die "Fahr-nicht-besoffen-Aktion" des Verkehrsministers heisst "Don't drink
> and drive"-Aktion.
> Im Kaffee-Shop heisst der Bestellschalter "Order here" und der
> Abholschalter "Pick-up".
>
> Die Liste liesse sich beliebig verlängern.
> Klar gehört es sich in einer Großstadt, dass die Menüs am
> Fahrscheinautomat auch auf Englisch (und andere Sprachen) umschaltbar sind.
> Klar, gehören englischsprachige Speisekarten (optional) in ein Restaurant.
> Aber dieses fast zwanghafte Verbiegen und teilweise Umgehen der deutschen
> Sprache geht mir schon arg gegen den Strich. Bis dahin, dass ich manche
> Begriffe meinen Eltern erklären muss, die immerhin über 80 Jahre in
> Deutschland leben.
> Und da habe ich mich noch nicht über die "gendergerechten" sprachlichen
> Neukonstruktionen wie Mietende, Studierende, Lehrende.... ausgelassen.

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