verfaßt von Timbatuku, 25.01.2026, 10:21:50
> Man kann auch dadurch was lernen, dass man über Alternativen nachdenkt,
> die sein könnten, hätten sein können usw.. Durch Überlegen und sogar
> spekulieren kann man zu Erkenntnissen kommen, was in vergleichbaren Fällen
> vielleicht passieren könnte.
Ich verstehe, was du meinst, sehe es aber immer noch anders. Beim Nachdenken über Alternativen lernt man allenfalls eines: Die Fantasie zu nutzen. Wie ich vorher schon andeutete. Ein Forscher denkt über Alternativen nach. Seine Ideen sind erstmal ohne Nutzen, da niemand weiß, ob sie funktionieren. Selbst der Forscher weiß das noch nicht. Als nächstes kommt das Experiment oder von mir aus auch gleich der Praxiseinsatz mit den entsprechenden Risiken. Dabei zeigt sich, ob es funktioniert. Erst das bringt den Lerneffekt, den Nutzen. Vielleicht sogar einen Nutzen für die gesamte Menschheit. Wenn es nicht funktioniert, lernt man nichts daraus. außer eben, dass es nicht funktioniert. Das Nachdenken über die Entwicklung einer Welt, wie sie vielleicht hätte verlaufen können, wenn ein bestimmtes Ereignis einen anderen Ausgang gehabt hätte, kann einem Praxistest nicht zugeführt werden. Es ist reine Fiktion, mehr Unterhaltung als Erkenntnisgewinn.
> Wenn du beim Autofahren nicht drüber nachdenkst, was hinter der nächsten
> Kurve sein könnte, fährst du wahrscheinlich weniger sicher als
> einer, der darüber nachdenkt.
Schlechtes Beispiel. Es gibt dafür längst eine Regel, die besagt, dass man seine Geschwindigkeit so einzurichten hat, dass man immer innerhalb des Sichtfelds anhalten kann. Das lernt man in der Fahrschule. Wenn man sich daran hält, muss man über den Bereich hinter der Kurve nicht mehr nachdenken.
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