verfaßt von zack, 29.04.2026, 10:54:52
> Ich fragte mich nämlich bereits
> das Gleiche wie Du, ob ein solches Gerät sinnvoll ist ...
Sinnvoll für viele Zwecke ja. In der Praxis scheint es bei den Foris hier bislang mehrheitlich auch mit Brillen gut gegangen. Ins Sonorex kommt mir keine Brille, das ist ein TK52 mit 120/80W. Am nähesten wohl heute einem RK31 mit 160/40W entsprechend.
Aus der Anleitung, Zitat Beginn:
Kontraindikationen/Ausschlüsse
• Optiken, Kamera-Systeme, Lichtleitungen, Spiegel oder Objekte
aus oder mit elastischen Materialien [...] Die Angaben des jeweili-
gen Herstellers geben Auskunft über eine Eignung zur Ultra-
schallreinigung.
• Das Gerät ist nicht geeignet zur Reinigung und Desinfektion von
Kontaktlinsen.
[...]
Mögliche Nebenwirkungen/Einschränkungen
• Ultraschall desinfiziert nicht. (Es kann also auch im Betrieb verlkeimen, wenn die Badflüssigkeit zwischendurch steht? Ich dachte, Bakterien platzen da. Sporen natürlich nicht.)
• Oberflächen können durch Kavitationserosion mechanisch
angegriffen und Beschichtungen gelöst werden.
Quelle
> und wenn ja, ob man
> da was gewerbliches oder standard Aldi-Böller o. Ä. nehmen sollte.
Man kann hoffen, dass die Billigschiene zu schwach für Schäden ist. Auch Sonorex arbeitet mit 40 KHz für Standardanwendungen, daran scheitert es nicht.
Grundig UC6620, 50W, einzelner Unfall Rezension Amazon:
"Das Gerät hat meine teuren Brillengläser ruiniert und die Beschichtung zu Entspiegelung zerstört. Ich weiß nicht, wie das passieren kann, beim Optiker werden die Geräte ja auch mit Ultraschall gereinigt, aber dieses Gerät hat meine Brille leider nicht überlebt. Das war ein teurer Fehlkauf. Für empfindliche Gegenstände also definitiv nicht geeignet, Anleitung hin oder her."
Einzelner Unfall UC5520:
"Ich habe das Ding geholt, weil ich meine Brille oft sauber mache und das Ganze komfortabler und schonender machen wollte. So wie sie bspw. bei Fielmann auch per Ultraschall sauber gemacht wird. (OK, da müsste dann Typ und Marke her und Fielmann muss es auch nicht sein.)
"Joa, die Beschichtung von meinen Brillengläsern hat sich nach der Anwendung verabschiedet, somit musste ich neue Brillengläser bestellen. War also nicht so der totale Schnapper wie gedacht. Neue Gläser sind bestellt. (Glückwunsch zu den neuen Gläsern.)"
Links lieber nicht, das muss nicht funktionieren. Die Rezension verweist auf eine andere mit Schadbild mit Foto. Das findet sich nicht mehr.
Uff, da steht ja alles, auch an Fehlern: https://die-brillenmacher-wallstadt.de/kann-ein-ultraschallreiniger-brillen-beschaedigen/
Das erklärt auch vielleicht die Ausreißer mit billigen Geräten. Ein Teures entfernt aber auch eine Beschichtung, die bereits einen Kratzer hat.
Mein Fazit: Zetesol, Warmwasser und Papiertaschentuch zum Trocknen.
> Bin
> mal auf den weiteren Verlauf gespannt. Bis jetzt ist dieser, für mich
> jedenfalls, bereits hilfreich.
Noch Lust auf US und Brille?
> Es geht mir, seitdem ich Brillenträger bin, nämlich kaum etwas so auf den
> Keks wie die dauernde Putzerei. Vor allem im Bereich dieser
> Nasen-Auflage-Pinörkel. Da komm ich nie gut hin, egal ob Mikrofasertuch,
> Zeiss-Putztuch oder sonstige Lappen und hab beim Putzen schon zwei mal
> diese Pinörkel abgeschossen... ![]()
Tuch? Das scheuert doch nur. Zetesol löst eigentlich alles Fettige, was nicht eingebrannt ist. Man bekommt es aber manchmal nicht im 1. Anlauf abgewaschen.
> Des Kleinalriks Vermerk bezüglich verformter Kunststoffgläser ist
> ebenfalls interessant, mir jedoch nicht konkret eingängig.
Nein, kann man wohl einigermaßen ausschließen. Scheint mir eine Verkettung unglücklicher Umstände. Es geht nach meinem technischen Verständnis nicht im 1. Anlauf, den Kunststoff müsste man schon gezielt darauf hin entwickeln.
> Möglicherweise
> ist die beschriebene Veränderung an der Vergütung aufgetreten?
Denkbar. Mit echten Wellen im Material kann man doch kaum mehr was sehen.
(Oder trainiert es den Astigmatismus, so wie diese "Lochbrillen"?!
)
> Kann mir
> nicht vorstellen, dass die Leistung für eine Deformation des Materials
> ausreicht, ist ja keine extrakorporale Stoßwellentherapie, mit der z. B.
> Nierensteine zertrümmert werden.
Ich kann mir nach Kleinalriks Schilderung das Schadbild vorstellen. Aber wie das kommen soll, kann ich nicht erklären. Vielleicht ab 1 KW US-Leistung ...
So, erstmal Schluss. Nachreichen muss ich noch das mit dem Korb, der Flüssigkeit bezüglich Korrosion (wenn es nicht getrocknet wird) und Verkeimung. Es ist ja nicht so, dass ich es nicht wüsste oder nicht in den Anleitungen finden würde und zitieren könnte ...
--
Der Kapitalismus kennt keine Kosten - nur Umsätze.
Man kann hinkommen, wo immer man will - egal wie lange es dauert.
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