verfaßt von Johann, 18.03.2025, 18:26:08
(editiert von Johann, 18.03.2025, 18:39:06)
Ich verstehe Deine Intentionen, vor allem was tatsächlich erlebte Geschichten angeht.
Hab meinen Opa auch oft zum 2. Weltkrieg befragt. Und selbst bei dem bin ich mittlerweile nicht so sicher, ob da in seinen Schilderungen nicht die ein oder andere Unwahrheit oder Auslassung erfolgte.
Ich sag's Dir ganz offen: Mit mittlerweile mitte 50 kenne ich meine Mitmenschen. Ich persönlich hab keine Lust, mir nicht verifizierbare Begebenheiten anderer anzutun, wenn die Substanz der Erzählung volatilen Ursprungs ist. Wie gesagt, ich kenne meine Pappenheimer. Alles eine Frage der Authentizität der Quellinstanz.
Bei Geheimdiensten bewertet man diese sogar mit einer prozentualen Zuverlässigkeit. Anders gesagt: Was jemand behauptet, möchte erst mal belegt werden, ansonsten ist das ein Roman.
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