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#478527 Psychotherapie Wartezeiten (ot.politik)

verfaßt von MaPa, 29.03.2026, 16:10:58
(editiert von MaPa, 29.03.2026, 16:14:50)

> > Aber.. ich wehre mich ganz enorm gegen die Behauptungen, auch wenn sie
> vom
> > Therapeuten selber kommt, das Menschen, die von sich selber sagen sie
> > seinen Depressiv, in Wirklichkeit nur schlecht drauf sind.
>
> Mit der Zeit wird ein Therapeut schon merken, ob da eine echte Krankheit
> dahintersteckt oder nicht.
> Vor längerer Zeit las ich mal über eine Studie aus den USA, da wurde
> festgestellt das zb in NY der regelmäßige Besuch bei einem Psychiater
> quasi standesgemäße Pflicht sei. Je reicher und erfolgreicher, desto mehr
> würden die Leute regelmäßig einen Psychiater konsultieren und wer keinen
> konsultiere, würde schräg angesehen. Später wurde in dem Bericht auch
> auf Deutschland eingegangen und erwähnt das sich zunehmend Leute zum
> Psychiater gehen, würden die, es eigentlich nicht nötig hätten. Früher
> sei es eine Schande gewesen zu einem Psychiater/Psychologen zu gehen,
> zunehmend würde es auch in Deutschland zu einem gesellschaftlichen Trend.
> Die Beweggrüne seien zwar noch im Dunkeln, aber man gehe davon aus das man
> zeigen, wolle das, man seine Probleme aktiv angehe. Wie dem auch sei, wenn
> ein Psychiater selbst sagt, dass ein erheblicher Teil seiner Patienten
> eigentlich gesund seien und keine Behandlung nötig hätten ist das schon
> aufschlussreich. Und natürlich ist das dann ein Problem für alle die
> dringend einen Termin bräuchten aber keinen bekommen

Zunächst müsstet du erst mal den unterscheid zwischen einen Psychiater und einen Psychologen kennen.
Ein Psychotherapeut ist kein Psychiater. Die arbeiten völlig anders.
Es geht hier nicht um einen Trend, noch bin ich in Amerika.
Ja, stimmt, in Deutschland holen sich die Menschen vermehrt Hilfe, Gott sei dank sage ich da nur. das hat aber nichts mit einem Trend zu tun. Sondern ehr damit das die Äußeren Umstände anders sind als vor 40 Jahren. Das menschliche Miteinander hat sich grundlegend verändert.
Der soziale Zusammenhalt, das auf einander acht nehmen. Rücksichtnahme, Mitgefühl Hilfsbereitschaft, Gemeinschaft, all jene Eigenschaften die früher dabei geholfen haben Menschen aufzufangen, fehlen heute zu Hauf. Jeder ist ein Einzelkämpfer ein Krieger seiner selbst geworden. Einsamkeit, Vernachlässigung, Egoismus, wegschauen diese geht mich nichts an Mentalität ist leider an der Tagesordnung.
Auch der Erfolgsdruck ist heute anders als früher.

ich will damit nicht sagen das die menschen es früher einfach hatten oder leichter als heut. Um Himmels willen sie hatten es auch mega schwer und ich glaube währe ich in dieser Zeit groß geworden hätte ich wohl mehr als nur panik,
Aber man wurde, besser vom Umfeld aufgefangen als heut.

Des weiteren ist, was ich sehr begrüßenswert finde, das Stigma des "Irren", weil man zum Psychologen geht nicht mehr so wie früher.
Die betroffenen gehen offener damit um, schweigen nicht mehr, kämpfen um ihr recht "krank sein zu dürfen" ernst genommen zu werden.

Ach so ja und was die Einschätzungen deines Psychiaters angeht der nach ein paar Sitzungen den bogen schon raus hat.....

leider ist da die Fehleinschätzung doch hoher als gedacht
nachzulesen Hier

Auf der anderen Seite werden Straftäter die während des Strafvollzugs psychologisch betreut werden weniger häufig wieder Straffällig als jene ohne psychologische Betreuung.
Dort

Aber wir müssen nicht mal in den Strafvollzug.
bei einer MTU wegen Alkohol am Steuer, wo der Psychologe sagt: "Jupp der ist o.k. der darf seinen Führeschein wieder haben" wird fast jeder 2. wieder Rückfällig. genau genommen lt. Studie 4 von 10

dennoch, und es ist mir egal wie viele Leute du kennst, die einen kennen, dem das so Wiederfahren ist.
Niemand auch kein Psychiater/ Psychologe oder Seelenklemptner jedweder Art, kann in die Zukunft schauen. Niemand kann in Köpfe gucken egal wie intensiv man sich mit dem jeweiligen Kopf auch beschäftigt.

Böse Menschen die böses tun wollen tun gut, und kranke Menschen spielen gesund.

Und wenn du auch zig Millionen Jahre Psychologie studiert hast auch der Psychologe ist manipulierbar .
Wenn du dich ernsthaft dafür interessierst dann beschäftige dich ein bisschen mit der BIAS der Psychiater und Psychologen.

Was da allerdings in den Studien nicht so oft genannt wird ist die Überheblichkeit eines Therapeuten und die Selbstüberschätzung.

was die hohe Quote der Suizide nach einer stationären Behandlung angeht....
Das ist nicht nur die Schuld einer Fehl,- oder falsch Einschätzung, sondern .....
O.K. ich suche jetzt nicht noch weitere Links für die Gründe raus auch wenn ich genügend habe. Google KI erläutert es dir im Grundlegenden schon ganz gut

--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
-Martin Luther King-

Die Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind meine persönliche geistige Schöpfung und unterliegen der urheberechtlichen Kreativität  ;-)

 

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