verfaßt von MaPa, 27.03.2026, 00:59:50
(editiert von MaPa, 27.03.2026, 01:04:04)
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> Wir sind auf Deine Erläuterungen gespannt. Tagesschau ist schon mal eine
> gute Diskussionsgrundlage, denke ich. Oder muss ich lernen, das zu hoffen?
Nunn ja die Medien sagen es wird um 4,5% gekürzt. Im Gleichen Atemzug wird erwähnt das die Gehälter der Therapeuten in den letzten Jahren ja schließlich auch prozentuell höher gestiegen sind als die der anderen Fachärzte.
Für jemaden der in diesem Thema nicht involviert ist, hört sich das salopp gesagt so an: " 4,5 % weniger tut den Therapeuten nicht weh immerhin haben sie ja die ganzen Jahre vorher mehr Gehaltserhöhungen bekommen als ein Facharzt."
Das stimmt aber nicht.
Deren Gehälter wurden lediglich, nach gerichtlicher Anordnung vom Bundesozialgericht, denen der Fachärzte angeglichen und das nicht mal im vollen Umfang.
Auch wurde festgelegt das angehende Therapeuten eine Vergütung von mindestens 1000 Euro bekommen sollen wenn sie ihre praktischen Stunden absolvieren.
du kannst das gern hier nachlesen.
deutsches ärzteblatt
Bis 2020 war es so das angehende Psychotherapeuten kein Geld bekamen wenn sie ihre praktischen Stunden absolvierten. Sprich sie haben in Kliniken und Einrichtungen kostenlos gearbeitet bzw. mussten selber dafür bezahlen. Was bei Fachärzten eben nicht der Fall war. Sie bekamen während dem praktischen Teil ihrer Ausbildung ein Gehalt.
Wegen dieser Ungleichstellung und dem erhöhten Bedarf an Therapeuten hatte 2020 die Regierung und das Bundesgesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit der Bundespsychotherapeutenkammer eine Gesetzesreform erarbeitet und Durchgesetz.
Diese besagt das mindestens 1000 Euro Vergütung gezahlt werden muss.
Und was wollte man erreichen?
Die Idee war den Beruf Psychotherapeut attraktiver zu machen. Da damals erhöhter bedarf an Therapeuten und um im Vergleich der Fachärzte eine Benachteidigung zu verhindern.
Was ist passiert?
Das Kliniken und Einrichtungen weniger psychotherapeutische Ausbildungsstellen ausgeschrieben haben, weil sie sich die Vergütung nicht leisten konnten oder wollten.
Tagesschau
Das Thema ist so komplex..... das alles rauszusuchen und zu verlinken würde einer Dr. Arbeit nachkommen.
ich bin aber auch etwas abgeschweift.
deine Frage war ja eher warum ich denke das die Medien Halbwahrheiten erzählen.
um es kurz und eventuell anschaulicher zu machen.
Worte sind Macht und wie man Worte verwent kann manipulierend sein.
Im Fall Ebstein z.B.
da reden die Medien von minderjährigen Frauen und Männern.
Nun ja diese Wortwahl /Ausdrucksweise verharmlost eine ganz wichtige Tatsache.
Nämlich, das es sich bei den Opfern um junge Mädchen und junge Jungen, sprich Kindern handelt.
Es gibt schlichtweg keine Minderjährigen Frauen und Männer
Ist man Minderjährig ist man ein Kind oder Jugendlicher PUNKT!
Das selbe mit dem Wort Sexskandal. welches die Medien im Zusammenhang mit dem Epsteinfall benutzen
Der Fall Epstein ist kein Sexskandal, sondern ein sehr schwerer Fall von Mord, Menschenhandel, Folter und Ausbeutung Schutzbefolener. Ein extrem schwerer Fall von sexuellem Kindesmisbrauch.
Von einem Sexskandal kann man sprechen, wenn Paris Hilton mal wieder ein Video viral gehen lässt.
Von der Wortwahl der Medien, und dadurch Verharmlosung der Zustände in Gaza will ich gar nicht erst anfangen
Ich versteh einfach nicht warum man Dinge nicht mehr beim Namen nennt und um den heißen Brei rumredet und damit z.T. verharmlost oder herunterspielt.
--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
-Martin Luther King-
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