verfaßt von Timbatuku, 21.02.2026, 17:58:06
> Ich hätte auch privat mehr vorsorgen können, statt gesetzlicher Rente,
> was mir wahrscheinlich eine höhere Rendite eingebracht hätte, ...
Sicher? Mich brachte deine Aussage gerade ins Grübeln. Grund genug, Google danach zu fragen. Google meint, wer 45 Jahre exakt den Durchschnitt verdient hat, der hat 45 Entgeltpunkte gesammelt und erhält den Status des "Eckrentners". Ok, das hätte ich auch ohne Google gewusst. Weiter meint Google, dieser Eckrentner hätte nach aktuellen Berechnungen eine Bruttomonatsrente von 1835 Euro. Nehmen wir mal an, der Eckrentner lebt noch 20 Jahre. Dann hätte er von der Rentenversicherung 1835 x 12 x 20 = 440.400 Euro erhalten (jährliche Rentenanpassungen außer Acht gelassen, die kämen noch hinzu). Die gesamte eingezahlte Summe (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil) beläuft sich - laut Google - auf über 300.000 Euro. Der Eckrentner hat selbst folglich nur gut 150.000 eingezahlt. 440 Tsd. zu 150 Tsd. halte ich persönlich schon für eine recht ordentliche Rendite. Allerdings habe ich auch keine große Ahnung, was bei privaten Altersvorsorgemodellen rausspringt, außer dass ich schon häufig gelesen habe, dass die Riesterrente fürn Popo ist. Ist es denn wirklich so, dass privat eine bessere Rendite als die hier angegebene erzielt werden kann?
gesamter Thread: