verfaßt von Kleinalrik2021, 13.01.2026, 09:28:56
Der Fehler ist, ihn als Wissenschaftler zu betrachten.
Ich sehe ihn als romantischen Spinner, der schöne Geschichten erzählen konnte.
Er hat das SF-Genre Präastronautik mit geprägt. Filme wie Stargate, Indiana Jones 4 oder Independence Day sähen ohne seinen Einfluss anders aus oder wären garnicht erst zustandegekommen.
Dank ihm darf man über (scheinbare) Mythen wie die Babylonbatterie, Sabu-Scheibe, Glühbirnen von Dendera und den Hieroglyphen die wie Panzer und Hubschrauber aussehen, verträumt lächelnd phantasieren.
Die Gedankenwelt wäre ohne ihn ein wenig grauer.
Ich hätte mir nur gewünscht, dass er noch einen richtigen Roman geschrieben hätte. Er hatte ja selbst eine ermüdende und zusammenhanglose Schreibe. Aber mit den richtigen Ghostwritern an der Seite, hätte schon eine hübsche Geschichte rauskommen können.
> >
> Eine
> > Reise mit Erich von Däniken – Den Ausserirdischen auf der Spur
>
> Na ja, nix gegen Herrn von Däniken persönlich aber das war
> wissenschaftlich gesehen schon ein ganz schöner Spinner. In den 70ern
> konnte man ja prima mit solchem Quatsch die Leute verblüffen. Ich als
> Hobbyastronom hielt den jedoch immer für eine große Schwafelbacke.
> Erkannte man daran, dass der ständig Fragen stellte aber nie Antworten
> gab.
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