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#478434

MaPa

25.03.2026, 14:50:37

Weniger Honorar für Psychotherapeuten (ot.politik)

Hallo gemeinde,


auch wenn in diesem Linkt Halbwahrheiten stehen die ich noch erklären werde, steht doch das wichtigste drin.

weniger Geld

Fakt ist: es gibt zu wenig Plätze.
Fakt ist: zu lange Wartezeiten mitunter bis zu einem Jahr
Fakt ist: diese Wartezeiten und fehlenden Plätze führen zu einem erhöhten Risiko vermehrter Suizide
Fakt ist: ja die Gehälter wurden Prozentuel mehr erhöht als die der anderen Akademiker.
Fakt ist: das dies nur geschah weil, sie vorher weit weit unter dem Gehalt der anderen Fachärzte gelegen haben.
Lüge: Der GVK Und die KBV hätten das der Fairness halber freiwillig gemacht.
Fakt ist: Sie mussten nach gerichtlicher Anordnung die Gehälter erhöhen und anpassen.
Fakt ist: die KK benötigen Geld
Fakt ist: die Bonis für den Vorstand ist nicht zeitgemäß
Fakt ist: das ein unbehandelter psychisch kranker Mensch den Kassen am Ende mehr kosten als die Gehälter eines Therapeuten wenn er einen Menschen "heilen" kann.

ich finde das alles mehr als bedenklich
vor allem diese habwahren Berichterstattung der Medien

netter Gruß von MaPa

--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
-Martin Luther King-

Die Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind meine persönliche geistige Schöpfung und unterliegen der urheberechtlichen Kreativität  ;-)

#478437

Pahoo

bei Ingelheim,
25.03.2026, 18:03:17

@ MaPa

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

Die Psychotherapeuten werden sich nun die Privatpatienten rauspicken (bringen mehr Kohle) und die Kassenpatienten sind wieder die gelackmeierten.  :-(

--
Wenn du etwas so machst, wie du es seit zehn Jahren gemacht hast, dann sind die Chancen groß, dass du es falsch machst. (Charles Kettering)

#478440

cebe2004

25.03.2026, 18:55:49

@ Pahoo

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

> Die Psychotherapeuten werden sich nun die Privatpatienten rauspicken
> (bringen mehr Kohle) und die Kassenpatienten sind wieder die
> gelackmeierten.  :-(
Vorsicht: Psychotherapie ist meist/oft nicht von der PKV abgedeckt. Ja, das gibt es auch.
Also bleiben die Selbstzahler.

#478466

MaPa

27.03.2026, 00:08:31

@ Pahoo

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

> Die Psychotherapeuten werden sich nun die Privatpatienten rauspicken
> (bringen mehr Kohle) und die Kassenpatienten sind wieder die
> gelackmeierten.  :-(

Hallo pahoo,

leider muss ich dir da zustimmen

--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
-Martin Luther King-

Die Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind meine persönliche geistige Schöpfung und unterliegen der urheberechtlichen Kreativität  ;-)

#478521

DUMIAU

29.03.2026, 14:17:06

@ Pahoo

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

> Die Psychotherapeuten werden sich nun die Privatpatienten rauspicken
> (bringen mehr Kohle) und die Kassenpatienten sind wieder die
> gelackmeierten.  :-(

Das sind oft auch die einfacheren Patienten, denn die meinen gerne das sie depressiv sind wenn sie mal schlechte Laune haben. Das ist die Aussage eines Psychotherapeuten bei dem ein Ex-Kollege in Behandlung war. Der schätzte das rund 40% seiner Patienten gar nicht krank sind sondern schlicht eine Person brauchen der ihnen zuhört. Aber da er bei Behandlungsbeginn das nicht wissen kann blockieren die eben massiv die Plätze. Nur kann man das wohl den wenigsten eingebildeten Kranken klarmachen das sie nicht krank sind sondern nur schlecht drauf. Und für den Psychodoc ist es einfacher wenn er so einem eingebildeten Kranken eine Stunde zuhört und dann eine Rechnung schreibt. Aber auch ein erfahrener Therapeut braucht ein paar Sitzungen bis er weiß wie der Patient tickt, in der Zeit hätte ein Anderer diese Termine vielleicht nötiger gehabt.
Und in den Kliniken sitzen schlicht zu viele die dort nicht hingehören sondern in den Knast

#478524

MaPa

29.03.2026, 15:07:42

@ DUMIAU

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

> > Die Psychotherapeuten werden sich nun die Privatpatienten rauspicken
> > (bringen mehr Kohle) und die Kassenpatienten sind wieder die
> > gelackmeierten.  :-(
>
> Das sind oft auch die einfacheren Patienten, denn die meinen gerne das sie
> depressiv sind wenn sie mal schlechte Laune haben. Das ist die Aussage
> eines Psychotherapeuten bei dem ein Ex-Kollege in Behandlung war. Der
> schätzte das rund 40% seiner Patienten gar nicht krank sind sondern
> schlicht eine Person brauchen der ihnen zuhört. Aber da er bei
> Behandlungsbeginn das nicht wissen kann blockieren die eben massiv die
> Plätze. Nur kann man das wohl den wenigsten eingebildeten Kranken
> klarmachen das sie nicht krank sind sondern nur schlecht drauf. Und für
> den Psychodoc ist es einfacher wenn er so einem eingebildeten Kranken eine
> Stunde zuhört und dann eine Rechnung schreibt. Aber auch ein erfahrener
> Therapeut braucht ein paar Sitzungen bis er weiß wie der Patient tickt, in
> der Zeit hätte ein Anderer diese Termine vielleicht nötiger gehabt.
> Und in den Kliniken sitzen schlicht zu viele die dort nicht hingehören
> sondern in den Knast

Ich hoffe das ich nie an so einen stümperhaften Therapeuten gelange.
Selbst wenn der von die beschriebene Mensch zu Therapeuten geht weil er jemanden zu reden benötigt. So ist es doch etwas was diesen Menschen so schwer belastet das er der Meinung ist sich Hilfe holen zu müssen.
und das auch noch bei einem Psychodoc.
Denkst du wirklich es ist leicht sich selber einzugestehen " ich bin bekloppt, ich bin nicht normal, ich funktioniere nicht der Norm entsprechend, ich benötige professionelle Hilfe. bei mir stimmt was nicht?

Sich freiwillig das Stigma aufzuerlegen das man bei einem "Irrenarzt" in Behandlung ist?

Was glaubst du wohl warum jeder stolz von seinem letzten Skiunfall mit gebrochenem Schlüsselbein erzählt, oder erhobenen Hauptes seine O.P. Narbe nach der Miniskuso.p. zeigt, aber niemand sich traut offen über seine Seelennarben und Schmerzen zu berichten?

Weil dann genau solche Ignoranten kommen und sagen: " ach der ist nur schlecht drauf, stell dich nicht so an, das wird schon, du musst mal an die frische Luft, du brauchst mehr Sonne, fahr mal in den Urlaub. Augen zu und durch,
Trink mal nen Bier und entspann dich, jetzt reiß dich doch mal zusammen. usw und so fort.

Nur weil man Wunden nicht sehen kann, tun sie nicht weniger weh.
Nur weil man Narben nicht sehen kann, sind sie keinesfalls Einbildung.
Nur weil du etwas nicht nachvollziehen kannst, bedeutet das nicht das es das nicht geben kann.

--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
-Martin Luther King-

Die Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind meine persönliche geistige Schöpfung und unterliegen der urheberechtlichen Kreativität  ;-)

#478438

Hausdoc

Green Cottage,
25.03.2026, 18:11:26

@ MaPa

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

Fakt ist: Unser Gesundheitssystem ist krank bis aufs Bein.

Man weiß seit Jahrzehnten, daß das bisherige System nicht funktioniert - trotzdem sucht man stoisch nach Schuldigen.
Leidtragende sind die Patienten und natürlich auch das Personal.

Auf die Idee, mal über den Tellerrand dort hin zu kucken, wo das Gesundheitssystem funktioniert kommen wir schlaue Deutsche nicht.

Wir können das schließlich gefälligst besser! :bewi:

--
Gruß Hausdoc

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#478441

Johann

25.03.2026, 19:19:18
(editiert von Johann, 25.03.2026, 19:31:14)

@ Hausdoc

ot: norwegischer Sozialstaat (ed)

> Auf die Idee, mal über den Tellerrand
> dort
> hin zu kucken, wo das Gesundheitssystem funktioniert kommen wir
> schlaue Deutsche nicht.

Das lässt sich nicht vergleichen. Das Gesundheits- sowie Pensionssystem Norwegens basiert maßgeblich auf den Einnahmen aus der Erdöl- und Erdgasförderung.
Diese Einnahmen fließen nicht direkt in den laufenden Haushalt, sondern werden in einem Staatsfonds angelegt, dessen Renditen das System stabilisieren. Siehe.
Deutschland hat derlei Erdöl- und Erdgasförderungsmöglichkeiten überhaupt nicht, deren Einnahmen in einen solchen Fonds fließen könnten.
Zudem haben die nur etwa 5,6 Mio. Einwohner. Das sind 6,5% der deutschen Bevölkerung.
.

--
Lass die Leute reden, die Hühner können's nicht.
(Alpöhi, Heidi 1952)

#478442

Hausdoc

Green Cottage,
25.03.2026, 19:41:19

@ Johann

ot: norwegischer Sozialstaat

> Das lässt sich nicht vergleichen. Das Gesundheits- sowie Pensionssystem
> Norwegens basiert maßgeblich auf den Einnahmen aus der Erdöl- und
> Erdgasförderung.
> Diese Einnahmen fließen nicht direkt in den laufenden Haushalt, sondern
> werden in einem Staatsfonds angelegt, dessen Renditen das System
> stabilisieren.


Unser Gesundheitssystem stellt sich täglich selbst ein Bein, weil es bei einem SOZIALsystem nach wie vor eine 2 Klassen Gesellschaft gibt. In Norwegen gibts sowas nicht.
Eigentlich dürfte es das in Deutschland auch nicht geben - der Text des Grundgesetzes ist da eindeutig. ( Art 3 + Art 6) .

--
Gruß Hausdoc

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#478443

Johann

25.03.2026, 19:42:25
(editiert von Johann, 25.03.2026, 19:46:32)

@ Hausdoc

ot: norwegischer Sozialstaat (ed)

> Unser Gesundheitssystem stellt sich täglich selbst ein Bein, weil es bei
> einem SOZIALsystem nach wie vor eine 2 Klassen Gesellschaft gibt. In
> Norwegen gibts sowas nicht.
> Eigentlich dürfte es das in Deutschland auch nicht geben - der Text des
> Grundgesetzes ist da eindeutig. ( Art 3 + Art 6) .

Das Eine hat mit dem Anderen überhaupt nichts zu tun. Wem's in Norwegen so gut gefällt, kann ja hinziehen. Hatte ich auch schon mal drüber nachgedacht.  :-)
Kriegste billig Land, geht einem keiner auf den Sack, bist aber auch am Arsch der Welt. Und in Oslo is teuer.

--
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(Alpöhi, Heidi 1952)

#478444

Hausdoc

Green Cottage,
25.03.2026, 19:46:05

@ Johann

ot: norwegischer Sozialstaat

> Wem's in Norwegen so
> gut gefällt, kann ja hinziehen. Hatte ich auch schon mal drüber
> nachgedacht.  :-)

Und? Dann ist aufgefallen dass Bier sauteuer ist? :kratz:

 :lol2:

--
Gruß Hausdoc

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#478445

Johann

25.03.2026, 19:47:43
(editiert von Johann, 25.03.2026, 19:49:38)

@ Hausdoc

ot: norwegischer Sozialstaat (ed)

> Und? Dann ist aufgefallen dass Bier sauteuer ist? :kratz:

Ich trink ja kein Alk mehr. Könnt ich meine Produktion wieder aufnehmen und für teuer Geld heimlich verkloppen  :-D

--
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(Alpöhi, Heidi 1952)

#478446

Johann

25.03.2026, 20:09:52

@ Johann

apropos Norwegen...

... in einer knappen Stunde neuer Startversuch der "Bayern-Rakete" von Isar Aerospace

http://www.youtube.com/watch?v=MsbZj8PxmUk

--
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(Alpöhi, Heidi 1952)

#478449

Hausdoc

Green Cottage,
25.03.2026, 21:31:01

@ Johann

apropos Norwegen...

> ... in einer knappen Stunde neuer Startversuch der "Bayern-Rakete" von Isar
> Aerospace


Dieses Vorhaben ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten......

--
Gruß Hausdoc

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#478448

me3

25.03.2026, 20:56:23

@ Hausdoc

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

Vor den notwendigen Veränderungen sind die Lobbyisten davor. Und die Politiker hören drauf, weil sie nach dem Ende der Politkarriere weiter gutes Geld für Nicht (viel) machen haben wollen.  :-(
Normalerweise gehören die nach dem Ausscheiden aus der Politik für 2 Jahre von der Wirtschaft ausgesperrt. Und vor allem gehören die lebenslangen Ruhegeldzahlungen abgeschafft.

me3

#478453

Timbatuku

26.03.2026, 13:09:02

@ me3

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

> Normalerweise gehören die nach dem Ausscheiden aus der Politik für 2
> Jahre von der Wirtschaft ausgesperrt.

Zwei? Besser fünf. Zwei Jahre lassen sich noch relativ bequem überbrücken.

#478447

Johann

25.03.2026, 20:15:23

@ MaPa

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

> [...] Fakt ist: zu lange Wartezeiten mitunter bis zu einem Jahr [...]

"Bis zu" einem Jahr ist gut. Meine Frau hat zwei gewartet.

--
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(Alpöhi, Heidi 1952)

#478465

MaPa

27.03.2026, 00:08:05

@ Johann

Psychotherapie Wartezeiten

> > [...] Fakt ist: zu lange Wartezeiten mitunter bis zu einem Jahr [...]
>
> "Bis zu" einem Jahr ist gut. Meine Frau hat zwei gewartet.
Übel
Hallo Johann,

bei mir ging es damals wieder erwarten sehr schnell. 6 Wochen Wartezeit
ABER:
ich war auch nicht bei einem ausgebildeten berufserfahrenen Therapeuten, sondern bei einer Psychotherapeutische Hochschulambulanzen auch Lehrambulanz oder Institutsambulanz, Bildungszentrum für psycho-,und Verhaltenstherapie
Das sind Einrichtungen wo die Studenten nach abgeschlossenem Studium ihre Pflicht praxisstunden machen müssen, damit sie später selbstständig praktizieren dürfen.
Ich war also quasie der Patient 01 für meine damalige Therapeutin.
Natürlich lassen die die Studenten nicht einfach so auf uns "Bekloppte" los. Das Ganze wird überwacht und geführt von erfahrenen Therapeuten bei denen die Studenten immer Raport berichten oder sich Anweisungen/Hilfestellung holen.
Ich habe es nicht bereut bei einem Neuling in Therapie gegangen zu sein. Die haben noch Begeisterung und sind voll motiviert und wollen wirklich helfen. Die Desillusionen bei den neuen kommen erst später, leider.

Wenn es also echt dringend ist und man keine scheu hat mit "unerfahrenen" zu "arbeiten" kann ich eine solche Einrichtung echt empfehlen.

bei Hardcoredepressionen und Suizidgedanken oder versuchen würde ich allerdings doch eher auf erfahrene Personal Therapeuten zugreifen.

netter Gruß von MaPa

--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
-Martin Luther King-

Die Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind meine persönliche geistige Schöpfung und unterliegen der urheberechtlichen Kreativität  ;-)

#478468

Johann

27.03.2026, 06:27:07
(editiert von Johann, 27.03.2026, 06:36:03)

@ MaPa

Psychotherapie Wartezeiten (ed)

Meine Frau hatte durch ihre PTB lange Zeit starke Beeinträchtigungen, so wohl im Alltag als auch Albträume et ct. Sie war eh dauerhaft in neurologischer Behandlung. Bezüglich ihrer Albträume dauerte das eine gefühlte Ewigkeit, bis sie da Termine bei der Psychotherapeutin bekam. Ich hab nach fast zwei Jahren rumeiern deswegen sogar gesagt: "Sag deiner Neurologin, ich bezahl das aus der eigenen Tasche, vielleicht nützt das was..."
Eine psychatrische, studentische Ambulanz, wie Du sie beschreibst, gibt es hier wohl nicht. Zumindest hat ihre Neurologin nie etwas diesbezügliches gesagt. Wäre eh schwierig geworden. Meine Frau war, was fremde Menschen anging, eh sehr sehr empfindlich, kennst das ja. Ich selbst habe viele, wiele Jahre mit ihr "geübt", bis sie überhaupt wieder in den Edeka mitgekommen oder selbst mal zur Physiotherapie gegangen ist.

--
Lass die Leute reden, die Hühner können's nicht.
(Alpöhi, Heidi 1952)

#478522

DUMIAU

29.03.2026, 14:23:56

@ MaPa

Psychotherapie Wartezeiten

> bei Hardcoredepressionen und Suizidgedanken oder versuchen würde ich
> allerdings doch eher auf erfahrene Personal Therapeuten zugreifen.

Kann auch schiefgehen. Bekannter hatte sich selbst eingewiesen, eben wegen Suizidgedanken und war bei einem der besten Ärzte dieser Fachklinik in Behandlung. Der sah dann keine Selbstmordgefahr mehr und hat Freigang genehmigt. Zwei Stunden später haben sie ihn dann tot aufgefunden, beim Freigang hatte er sich ein scharfes Messer gekauft.
Auf der anderen Seite sah ihm das ähnlich, denn andere zu veräppeln machte er gerne, und das war sozusagen der ultimative Scherz gegenüber einem Psychodoc. Ein eher unerfahrener Therapeut hätte sich vielleicht nicht so leicht einlullen lassen, gerade bei der Vorgeschichte das sich ein Bruder auch schon Suizid begangen hatte, was diesen Arzt wohl nicht mal interessiert hatte

#478523

MaPa

29.03.2026, 14:57:14

@ DUMIAU

Psychotherapie Wartezeiten

Hallo Dumiau,

traurige Geschichte.
Aber.. ich wehre mich ganz enorm gegen die Behauptungen, auch wenn sie vom Therapeuten selber kommt, das Menschen, die von sich selber sagen sie seinen Depressiv, in Wirklichkeit nur schlecht drauf sind.
Niemand, auch nicht der Therapeut, kann in jemadens Kopf rein schauen.
Und eher ist es anders herum der fall, das die Leuten denen der Therapeut sagt:" sie haben eine Depression" meistens aus allen Wolken fallen, weil sie nie mit einer solchen Diagnose gerechnet haben.
"Aber wie denn jetzt? Ich geh doch normal zur Arbeit, ich treffe mich mit Freunden ich Lache und hab Spass. Ich bin doch nicht depressiv"
Mir fällt es nur schwer mich aufzuraffen, schiebe Dinge vor mich her, hab Schlafstörungen und Panikattacken von denen ich selber nicht weiß warum."

Depressive Menschen sind die besten Schauspieler die Hollywood sich wünschen kann.

Und mal von den Depressionen abgesehen, gibt es ja noch weitaus mehr psychische Krankheiten.
Niemand weiß was der Mensch in seinem Kurzen oder Langen leben so erleben musste, welche traumatisierenden Erlebnisse er verarbeiten musste.
Was bei den einem nur ein Schulterzucken hervorruft, erzeugt bei den anderen eine Panikattacke.

netter Gruß von mapa

--
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Die Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind meine persönliche geistige Schöpfung und unterliegen der urheberechtlichen Kreativität  ;-)

#478525

DUMIAU

29.03.2026, 15:09:08

@ MaPa

Psychotherapie Wartezeiten

> Aber.. ich wehre mich ganz enorm gegen die Behauptungen, auch wenn sie vom
> Therapeuten selber kommt, das Menschen, die von sich selber sagen sie
> seinen Depressiv, in Wirklichkeit nur schlecht drauf sind.

Mit der Zeit wird ein Therapeut schon merken, ob da eine echte Krankheit dahintersteckt oder nicht.
Vor längerer Zeit las ich mal über eine Studie aus den USA, da wurde festgestellt das zb in NY der regelmäßige Besuch bei einem Psychiater quasi standesgemäße Pflicht sei. Je reicher und erfolgreicher, desto mehr würden die Leute regelmäßig einen Psychiater konsultieren und wer keinen konsultiere, würde schräg angesehen. Später wurde in dem Bericht auch auf Deutschland eingegangen und erwähnt das sich zunehmend Leute zum Psychiater gehen, würden die, es eigentlich nicht nötig hätten. Früher sei es eine Schande gewesen zu einem Psychiater/Psychologen zu gehen, zunehmend würde es auch in Deutschland zu einem gesellschaftlichen Trend. Die Beweggrüne seien zwar noch im Dunkeln, aber man gehe davon aus das man zeigen, wolle das, man seine Probleme aktiv angehe. Wie dem auch sei, wenn ein Psychiater selbst sagt, dass ein erheblicher Teil seiner Patienten eigentlich gesund seien und keine Behandlung nötig hätten ist das schon aufschlussreich. Und natürlich ist das dann ein Problem für alle die dringend einen Termin bräuchten aber keinen bekommen

#478527

MaPa

29.03.2026, 16:10:58
(editiert von MaPa, 29.03.2026, 16:14:50)

@ DUMIAU

Psychotherapie Wartezeiten (ed)

> > Aber.. ich wehre mich ganz enorm gegen die Behauptungen, auch wenn sie
> vom
> > Therapeuten selber kommt, das Menschen, die von sich selber sagen sie
> > seinen Depressiv, in Wirklichkeit nur schlecht drauf sind.
>
> Mit der Zeit wird ein Therapeut schon merken, ob da eine echte Krankheit
> dahintersteckt oder nicht.
> Vor längerer Zeit las ich mal über eine Studie aus den USA, da wurde
> festgestellt das zb in NY der regelmäßige Besuch bei einem Psychiater
> quasi standesgemäße Pflicht sei. Je reicher und erfolgreicher, desto mehr
> würden die Leute regelmäßig einen Psychiater konsultieren und wer keinen
> konsultiere, würde schräg angesehen. Später wurde in dem Bericht auch
> auf Deutschland eingegangen und erwähnt das sich zunehmend Leute zum
> Psychiater gehen, würden die, es eigentlich nicht nötig hätten. Früher
> sei es eine Schande gewesen zu einem Psychiater/Psychologen zu gehen,
> zunehmend würde es auch in Deutschland zu einem gesellschaftlichen Trend.
> Die Beweggrüne seien zwar noch im Dunkeln, aber man gehe davon aus das man
> zeigen, wolle das, man seine Probleme aktiv angehe. Wie dem auch sei, wenn
> ein Psychiater selbst sagt, dass ein erheblicher Teil seiner Patienten
> eigentlich gesund seien und keine Behandlung nötig hätten ist das schon
> aufschlussreich. Und natürlich ist das dann ein Problem für alle die
> dringend einen Termin bräuchten aber keinen bekommen

Zunächst müsstet du erst mal den unterscheid zwischen einen Psychiater und einen Psychologen kennen.
Ein Psychotherapeut ist kein Psychiater. Die arbeiten völlig anders.
Es geht hier nicht um einen Trend, noch bin ich in Amerika.
Ja, stimmt, in Deutschland holen sich die Menschen vermehrt Hilfe, Gott sei dank sage ich da nur. das hat aber nichts mit einem Trend zu tun. Sondern ehr damit das die Äußeren Umstände anders sind als vor 40 Jahren. Das menschliche Miteinander hat sich grundlegend verändert.
Der soziale Zusammenhalt, das auf einander acht nehmen. Rücksichtnahme, Mitgefühl Hilfsbereitschaft, Gemeinschaft, all jene Eigenschaften die früher dabei geholfen haben Menschen aufzufangen, fehlen heute zu Hauf. Jeder ist ein Einzelkämpfer ein Krieger seiner selbst geworden. Einsamkeit, Vernachlässigung, Egoismus, wegschauen diese geht mich nichts an Mentalität ist leider an der Tagesordnung.
Auch der Erfolgsdruck ist heute anders als früher.

ich will damit nicht sagen das die menschen es früher einfach hatten oder leichter als heut. Um Himmels willen sie hatten es auch mega schwer und ich glaube währe ich in dieser Zeit groß geworden hätte ich wohl mehr als nur panik,
Aber man wurde, besser vom Umfeld aufgefangen als heut.

Des weiteren ist, was ich sehr begrüßenswert finde, das Stigma des "Irren", weil man zum Psychologen geht nicht mehr so wie früher.
Die betroffenen gehen offener damit um, schweigen nicht mehr, kämpfen um ihr recht "krank sein zu dürfen" ernst genommen zu werden.

Ach so ja und was die Einschätzungen deines Psychiaters angeht der nach ein paar Sitzungen den bogen schon raus hat.....

leider ist da die Fehleinschätzung doch hoher als gedacht
nachzulesen Hier

Auf der anderen Seite werden Straftäter die während des Strafvollzugs psychologisch betreut werden weniger häufig wieder Straffällig als jene ohne psychologische Betreuung.
Dort

Aber wir müssen nicht mal in den Strafvollzug.
bei einer MTU wegen Alkohol am Steuer, wo der Psychologe sagt: "Jupp der ist o.k. der darf seinen Führeschein wieder haben" wird fast jeder 2. wieder Rückfällig. genau genommen lt. Studie 4 von 10

dennoch, und es ist mir egal wie viele Leute du kennst, die einen kennen, dem das so Wiederfahren ist.
Niemand auch kein Psychiater/ Psychologe oder Seelenklemptner jedweder Art, kann in die Zukunft schauen. Niemand kann in Köpfe gucken egal wie intensiv man sich mit dem jeweiligen Kopf auch beschäftigt.

Böse Menschen die böses tun wollen tun gut, und kranke Menschen spielen gesund.

Und wenn du auch zig Millionen Jahre Psychologie studiert hast auch der Psychologe ist manipulierbar .
Wenn du dich ernsthaft dafür interessierst dann beschäftige dich ein bisschen mit der BIAS der Psychiater und Psychologen.

Was da allerdings in den Studien nicht so oft genannt wird ist die Überheblichkeit eines Therapeuten und die Selbstüberschätzung.

was die hohe Quote der Suizide nach einer stationären Behandlung angeht....
Das ist nicht nur die Schuld einer Fehl,- oder falsch Einschätzung, sondern .....
O.K. ich suche jetzt nicht noch weitere Links für die Gründe raus auch wenn ich genügend habe. Google KI erläutert es dir im Grundlegenden schon ganz gut

--
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Die Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind meine persönliche geistige Schöpfung und unterliegen der urheberechtlichen Kreativität  ;-)

#478529

MaPa

29.03.2026, 16:32:53
(editiert von MaPa, 29.03.2026, 16:33:45)

@ MaPa

Psychotherapie Nachtrag (ed)

> > > Aber.. ich wehre mich ganz enorm gegen die Behauptungen, auch wenn sie
> > vom
> > > Therapeuten selber kommt, das Menschen, die von sich selber sagen sie
> > > seinen Depressiv, in Wirklichkeit nur schlecht drauf sind.
> >
> > Mit der Zeit wird ein Therapeut schon merken, ob da eine echte Krankheit
> > dahintersteckt oder nicht.
> > Vor längerer Zeit las ich mal über eine Studie aus den USA, da wurde
> > festgestellt das zb in NY der regelmäßige Besuch bei einem Psychiater
> > quasi standesgemäße Pflicht sei. Je reicher und erfolgreicher, desto
> mehr
> > würden die Leute regelmäßig einen Psychiater konsultieren und wer
> keinen
> > konsultiere, würde schräg angesehen. Später wurde in dem Bericht auch
> > auf Deutschland eingegangen und erwähnt das sich zunehmend Leute zum
> > Psychiater gehen, würden die, es eigentlich nicht nötig hätten.
> Früher
> > sei es eine Schande gewesen zu einem Psychiater/Psychologen zu gehen,
> > zunehmend würde es auch in Deutschland zu einem gesellschaftlichen
> Trend.
> > Die Beweggrüne seien zwar noch im Dunkeln, aber man gehe davon aus das
> man
> > zeigen, wolle das, man seine Probleme aktiv angehe. Wie dem auch sei,
> wenn
> > ein Psychiater selbst sagt, dass ein erheblicher Teil seiner Patienten
> > eigentlich gesund seien und keine Behandlung nötig hätten ist das
> schon
> > aufschlussreich. Und natürlich ist das dann ein Problem für alle die
> > dringend einen Termin bräuchten aber keinen bekommen
>
> Zunächst müsstet du erst mal den unterscheid zwischen einen Psychiater
> und einen Psychologen kennen.
> Ein Psychotherapeut ist kein Psychiater. Die arbeiten völlig anders.
> Es geht hier nicht um einen Trend, noch bin ich in Amerika.
> Ja, stimmt, in Deutschland holen sich die Menschen vermehrt Hilfe, Gott sei
> dank sage ich da nur. das hat aber nichts mit einem Trend zu tun. Sondern
> ehr damit das die Äußeren Umstände anders sind als vor 40 Jahren. Das
> menschliche Miteinander hat sich grundlegend verändert.
> Der soziale Zusammenhalt, das auf einander acht nehmen. Rücksichtnahme,
> Mitgefühl Hilfsbereitschaft, Gemeinschaft, all jene Eigenschaften die
> früher dabei geholfen haben Menschen aufzufangen, fehlen heute zu Hauf.
> Jeder ist ein Einzelkämpfer ein Krieger seiner selbst geworden.
> Einsamkeit, Vernachlässigung, Egoismus, wegschauen diese geht mich nichts
> an Mentalität ist leider an der Tagesordnung.
> Auch der Erfolgsdruck ist heute anders als früher.

EDIT:
Früher gab es andere Therapeuten. Man nahm LSD, Kokste, Gras oder Frauenglück.
Alkohol war in den 1970 er Jahren der beliebteste Therapeut über 25 % gemeldete Alkoholkranke. Dunkelziffer ist nach oben offen.
Heute sind es ca. 8 bis 12 % gemeldeter Alkoholkranke, auch da ist die Dunkelziffer nach oben natürlich offen.

Aber durch die Illegalisierung und der Alterbegrenzung kann man, naiv behaupten, das man sich damals besser betäuben konnte, wenn man seelische Probleme hatte, als heute.
>
> ich will damit nicht sagen das die menschen es früher einfach hatten oder
> leichter als heut. Um Himmels willen sie hatten es auch mega schwer und ich
> glaube währe ich in dieser Zeit groß geworden hätte ich wohl mehr als
> nur panik,
> Aber man wurde, besser vom Umfeld aufgefangen als heut.
>
> Des weiteren ist, was ich sehr begrüßenswert finde, das Stigma des
> "Irren", weil man zum Psychologen geht nicht mehr so wie früher.
> Die betroffenen gehen offener damit um, schweigen nicht mehr, kämpfen um
> ihr recht "krank sein zu dürfen" ernst genommen zu werden.
>
> Ach so ja und was die Einschätzungen deines Psychiaters angeht der nach
> ein paar Sitzungen den bogen schon raus hat.....
>
> leider ist da die Fehleinschätzung doch hoher als gedacht
> nachzulesen
> Hier
>
> Auf der anderen Seite werden Straftäter die während des Strafvollzugs
> psychologisch betreut werden weniger häufig wieder Straffällig als jene
> ohne psychologische Betreuung.
> Dort
>
> Aber wir müssen nicht mal in den Strafvollzug.
> bei einer MTU wegen Alkohol am Steuer, wo der Psychologe sagt: "Jupp der
> ist o.k. der darf seinen Führeschein wieder haben" wird fast jeder 2.
> wieder Rückfällig. genau genommen lt. Studie 4 von 10
>
> dennoch, und es ist mir egal wie viele Leute du kennst, die einen kennen,
> dem das so Wiederfahren ist.
> Niemand auch kein Psychiater/ Psychologe oder Seelenklemptner jedweder Art,
> kann in die Zukunft schauen. Niemand kann in Köpfe gucken egal wie
> intensiv man sich mit dem jeweiligen Kopf auch beschäftigt.
>
> Böse Menschen die böses tun wollen tun gut, und kranke Menschen spielen
> gesund.
>
> Und wenn du auch zig Millionen Jahre Psychologie studiert hast auch der
> Psychologe ist manipulierbar .
> Wenn du dich ernsthaft dafür interessierst dann beschäftige dich ein
> bisschen mit der BIAS der Psychiater und Psychologen.
>
> Was da allerdings in den Studien nicht so oft genannt wird ist die
> Überheblichkeit eines Therapeuten und die Selbstüberschätzung.
>
> was die hohe Quote der Suizide nach einer stationären Behandlung
> angeht....
> Das ist nicht nur die Schuld einer Fehl,- oder falsch Einschätzung,
> sondern .....
> O.K. ich suche jetzt nicht noch weitere Links für die Gründe raus auch
> wenn ich genügend habe. Google KI erläutert es dir im Grundlegenden schon
> ganz gut

--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
-Martin Luther King-

Die Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind meine persönliche geistige Schöpfung und unterliegen der urheberechtlichen Kreativität  ;-)

#478530

MaPa

29.03.2026, 16:42:00

@ DUMIAU

Psychotherapie Wartezeiten

> > bei Hardcoredepressionen und Suizidgedanken oder versuchen würde ich
> > allerdings doch eher auf erfahrene Personal Therapeuten zugreifen.
>
> Kann auch schiefgehen. Bekannter hatte sich selbst eingewiesen, eben wegen
> Suizidgedanken und war bei einem der besten Ärzte dieser Fachklinik in
> Behandlung. Der sah dann keine Selbstmordgefahr mehr und hat Freigang
> genehmigt. Zwei Stunden später haben sie ihn dann tot aufgefunden, beim
> Freigang hatte er sich ein scharfes Messer gekauft.
> Auf der anderen Seite sah ihm das ähnlich, denn andere zu veräppeln
> machte er gerne, und das war sozusagen der ultimative Scherz gegenüber
> einem Psychodoc. Ein eher unerfahrener Therapeut hätte sich vielleicht
> nicht so leicht einlullen lassen, gerade bei der Vorgeschichte das sich ein
> Bruder auch schon Suizid begangen hatte, was diesen Arzt wohl nicht mal
> interessiert hatte

Du merkst aber schon, das du dir hier selber Widersprichst.
In den einem Beitrag sagst du, das ein Therapeut schon nach ein paar Sitzungen raus hat ob der Patient wirklich krank ist, oder nur Langeweile hat.
und hier sagst du das der Therapeut das eben nicht konnte.

Ich kann es nur immer wieder betonen. Depressive Menschen sind mega gute Manipulatoren besonders jene die einen ENDschluß gefasst haben.

--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
-Martin Luther King-

Die Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind meine persönliche geistige Schöpfung und unterliegen der urheberechtlichen Kreativität  ;-)

#478534

DUMIAU

29.03.2026, 19:01:11

@ MaPa

Psychotherapie Wartezeiten

> Du merkst aber schon, das du dir hier selber Widersprichst.
> In den einem Beitrag sagst du, das ein Therapeut schon nach ein paar
> Sitzungen raus hat ob der Patient wirklich krank ist, oder nur Langeweile
> hat.
> und hier sagst du das der Therapeut das eben nicht konnte.

Das bezog sich auf deinen Kommentar das du in schwereren Fällen erfahrene Therapeuten bevorzugen würdest. Ich führte das als Beispiel an um zu zeigen, dass das auch schiefgehen kann. Ein eher unerfahrener Therapeut kann was mangels Erfahrung übersehen, ein Erfahrener läuft aber Gefahr Opfer der Routine zu werden. Der Unterschied ist das der Anfänger sich wohl eher Vorwürfe macht und beim Nächsten achtsamer ist. Siehe ja auch die ganzen falschen Gutachten mit denen gefährliche Straftäter freigelassen werden, diese Gutachten resultieren gerne daraus das es für die Gutachter, die meistens auch die behandelnden Therapeuten sind, reine Routine ist. Egal welcher Job, Routine ist immer gefährlich

#478537

MaPa

29.03.2026, 19:27:00
(editiert von MaPa, 29.03.2026, 19:32:52)

@ DUMIAU

Psychotherapie Wartezeiten (ed)

> > Du merkst aber schon, das du dir hier selber Widersprichst.
> > In den einem Beitrag sagst du, das ein Therapeut schon nach ein paar
> > Sitzungen raus hat ob der Patient wirklich krank ist, oder nur
> Langeweile
> > hat.
> > und hier sagst du das der Therapeut das eben nicht konnte.
>
> Das bezog sich auf deinen Kommentar das du in schwereren Fällen erfahrene
> Therapeuten bevorzugen würdest. Ich führte das als Beispiel an um zu
> zeigen, dass das auch schiefgehen kann. Ein eher unerfahrener Therapeut
> kann was mangels Erfahrung übersehen, ein Erfahrener läuft aber Gefahr
> Opfer der Routine zu werden. Der Unterschied ist das der Anfänger sich
> wohl eher Vorwürfe macht und beim Nächsten achtsamer ist. Siehe ja auch
> die ganzen falschen Gutachten mit denen gefährliche Straftäter
> freigelassen werden, diese Gutachten resultieren gerne daraus das es für
> die Gutachter, die meistens auch die behandelnden Therapeuten sind, reine
> Routine ist. Egal welcher Job, Routine ist immer gefährlich

Du verwirrst mich.
Erst sagst du ein Therapeut erkennt sehr schnell wenn ein Patient schauspielert und in Wirklichkeit gar nicht krank ist.
Und jetzt kommst du mit genau meinen Beispielen um deine eigene Aussage zu widerlegen?

--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
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#478450

zack

25.03.2026, 21:32:56

@ MaPa

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

> ich finde das alles mehr als bedenklich

Ich auch. Aber das ist die moderne Logik. Nach dem Motto: Denkst Du noch oder nutzt Du schon KI?

Etwas polemisch. Aber wie kommt man auf so Ideen, wiebei Mangel an Fachkräften und auch sonst vielfach an Arbeitskräften ausgerechnet Teilzeit aber Teilzeit zu verbieten und so im Zweifelsfalle die Zahl der verfügbaren Kräfte zu "halbieren"? Davon wird nichts besser.

> vor allem diese habwahren Berichterstattung der Medien

Wir sind auf Deine Erläuterungen gespannt. Tagesschau ist schon mal eine gute Diskussionsgrundlage, denke ich. Oder muss ich lernen, das zu hoffen?

Vieles an der heutigen Zeit mag ich gar nicht mehr. Ich verstehe die älteren Generationen, denen es so ging, als ich Jugendlicher war. Aber das so schnell und umfassend geht? Mein bester Freund meinte kürzlich, er werde in Zukunft nur noch in einer Blase leben. Ich denke, wie machen genau das. Vier alte Freunde, zwei Ehefrauen davon und jeweils ein paar Freunde, die nicht zu diesem alten Kern zählen. Zwei von drei Freundinnen werde ich gern in die Blase mitnehmen. Die Dritte - ich weiß nicht recht. Ihre politische Gesinnung ....... das ist nicht gut geworden.

LG,
Zack

--
Der Kapitalismus kennt keine Kosten - nur Umsätze.


Man kann hinkommen, wo immer man will - egal wie lange es dauert.

#478467

MaPa

27.03.2026, 00:59:50
(editiert von MaPa, 27.03.2026, 01:04:04)

@ zack

Weniger Honorar für Psychotherapeuten (ed)

en
>
> Wir sind auf Deine Erläuterungen gespannt. Tagesschau ist schon mal eine
> gute Diskussionsgrundlage, denke ich. Oder muss ich lernen, das zu hoffen?

Nunn ja die Medien sagen es wird um 4,5% gekürzt. Im Gleichen Atemzug wird erwähnt das die Gehälter der Therapeuten in den letzten Jahren ja schließlich auch prozentuell höher gestiegen sind als die der anderen Fachärzte.
Für jemaden der in diesem Thema nicht involviert ist, hört sich das salopp gesagt so an: " 4,5 % weniger tut den Therapeuten nicht weh immerhin haben sie ja die ganzen Jahre vorher mehr Gehaltserhöhungen bekommen als ein Facharzt."

Das stimmt aber nicht.
Deren Gehälter wurden lediglich, nach gerichtlicher Anordnung vom Bundesozialgericht, denen der Fachärzte angeglichen und das nicht mal im vollen Umfang.
Auch wurde festgelegt das angehende Therapeuten eine Vergütung von mindestens 1000 Euro bekommen sollen wenn sie ihre praktischen Stunden absolvieren.
du kannst das gern hier nachlesen.
deutsches ärzteblatt

Bis 2020 war es so das angehende Psychotherapeuten kein Geld bekamen wenn sie ihre praktischen Stunden absolvierten. Sprich sie haben in Kliniken und Einrichtungen kostenlos gearbeitet bzw. mussten selber dafür bezahlen. Was bei Fachärzten eben nicht der Fall war. Sie bekamen während dem praktischen Teil ihrer Ausbildung ein Gehalt.
Wegen dieser Ungleichstellung und dem erhöhten Bedarf an Therapeuten hatte 2020 die Regierung und das Bundesgesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit der Bundespsychotherapeutenkammer eine Gesetzesreform erarbeitet und Durchgesetz.
Diese besagt das mindestens 1000 Euro Vergütung gezahlt werden muss.
Und was wollte man erreichen?
Die Idee war den Beruf Psychotherapeut attraktiver zu machen. Da damals erhöhter bedarf an Therapeuten und um im Vergleich der Fachärzte eine Benachteidigung zu verhindern.
Was ist passiert?
Das Kliniken und Einrichtungen weniger psychotherapeutische Ausbildungsstellen ausgeschrieben haben, weil sie sich die Vergütung nicht leisten konnten oder wollten.

Tagesschau

Das Thema ist so komplex..... das alles rauszusuchen und zu verlinken würde einer Dr. Arbeit nachkommen.

ich bin aber auch etwas abgeschweift.
deine Frage war ja eher warum ich denke das die Medien Halbwahrheiten erzählen.

um es kurz und eventuell anschaulicher zu machen.
Worte sind Macht und wie man Worte verwent kann manipulierend sein.

Im Fall Ebstein z.B.
da reden die Medien von minderjährigen Frauen und Männern.
Nun ja diese Wortwahl /Ausdrucksweise verharmlost eine ganz wichtige Tatsache.
Nämlich, das es sich bei den Opfern um junge Mädchen und junge Jungen, sprich Kindern handelt.
Es gibt schlichtweg keine Minderjährigen Frauen und Männer
Ist man Minderjährig ist man ein Kind oder Jugendlicher PUNKT!

Das selbe mit dem Wort Sexskandal. welches die Medien im Zusammenhang mit dem Epsteinfall benutzen
Der Fall Epstein ist kein Sexskandal, sondern ein sehr schwerer Fall von Mord, Menschenhandel, Folter und Ausbeutung Schutzbefolener. Ein extrem schwerer Fall von sexuellem Kindesmisbrauch.

Von einem Sexskandal kann man sprechen, wenn Paris Hilton mal wieder ein Video viral gehen lässt.

Von der Wortwahl der Medien, und dadurch Verharmlosung der Zustände in Gaza will ich gar nicht erst anfangen

Ich versteh einfach nicht warum man Dinge nicht mehr beim Namen nennt und um den heißen Brei rumredet und damit z.T. verharmlost oder herunterspielt.

--
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-Martin Luther King-

Die Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind meine persönliche geistige Schöpfung und unterliegen der urheberechtlichen Kreativität  ;-)

#478512

zack

28.03.2026, 14:38:38

@ MaPa

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

Mist, meine Antwort hatte ich nicht gesichert und bin rausgeflogen.

Kann etwas dauern, zu PCS habe ich mir nun noch eine ergiebige Erkältung aufgesackt. Alles in Weiß quasi - und in großen Mengen. Dazu diese bunten tanzenden Punkte auf weißen Bildschirmflächen ...

--
Der Kapitalismus kennt keine Kosten - nur Umsätze.


Man kann hinkommen, wo immer man will - egal wie lange es dauert.

#478518

MaPa

28.03.2026, 20:53:55

@ zack

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

Gute Besserung :troest:

--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
-Martin Luther King-

Die Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen sind meine persönliche geistige Schöpfung und unterliegen der urheberechtlichen Kreativität  ;-)

#478532

zack

29.03.2026, 18:21:41

@ MaPa

Weniger Honorar für Psychotherapeuten

> Gute Besserung :troest:

Danke, heute geht es etwas besser. Der schlimmste Tag war wohl gestern. Das einzig gute an Erkältungen, dass sie rum gehen.

Und heute dafür neu und überdacht und mit meinen geliebten Anführungsstrichen unten!  :-)

(aus Word/OO Writer)

> Nunn ja die Medien sagen es wird um 4,5% gekürzt. Im Gleichen Atemzug wird
> erwähnt das die Gehälter der Therapeuten in den letzten Jahren ja
> schließlich auch prozentuell höher gestiegen sind als die der anderen
> Fachärzte.

Bis hier hin stimmt es ja auch alles und ist wahr.

> Für jemanden der in diesem Thema nicht involviert ist, hört sich das
> salopp gesagt so an: " 4,5 % weniger tut den Therapeuten nicht weh immerhin
> haben sie ja die ganzen Jahre vorher mehr Gehaltserhöhungen bekommen als
> ein Facharzt."

Naja, wer unternehmerisch denken kann oder muss, wird schon verstehen, dass das ein harter Schnitt ist und vermutlich die „Speckschicht“, die man eigentlich braucht. Das tut weh.

Ohne diese Perspektive sieht es für mich schlicht danach aus, dass man jemand etwas gibt, um es ihm dann wieder wegzunehmen. Verarschung.

> Das stimmt aber nicht.

Das im Text der Tagesschau schon – nur ist es halt die halbe Wahrheit und ich verstehe jetzt, was Du damit meinst. Es ist nicht die ganze Wahrheit.

> Deren Gehälter wurden lediglich, nach gerichtlicher Anordnung vom
> Bundesozialgericht, denen der Fachärzte angeglichen und das nicht mal im
> vollen Umfang.

Das Urteil hätte man sich ja sparen können. Vermutlich wird da schon eine Klage vorbereitet, mit man aber m.W.n. nicht im ersten Zug vor das BSG kann. Das kostet Zeit und Geld und schadet den Betroffenen nur.

> Auch wurde festgelegt das angehende Therapeuten eine Vergütung von
> mindestens 1000 Euro bekommen sollen wenn sie ihre praktischen Stunden
> absolvieren.

Also unter Mindestlohn. Ich fragte mich neulich, warum man z.B. beim LIDL als Lehrling anfangen sollte für das beworbene Gehalt. Kassieren und Waren verräumen lernt man in einer Woche oder nie, denke ich. Und Aufräumen kann man ohne Vorkenntnisse.

Nicht, dass das unwichtige Arbeiten wären – im Gegenteil. Es ist zwar etwas besser geworden, aber in sowas wie der Liste der „10 angesehensten Berufe“ stehen viele, ohne die man eine Woche recht gut klar kommen kann. Die, wo man das nicht kann, stehen da nicht alle.

> du kannst das gern hier nachlesen.
> deutsches
> ärzteblatt

Das glaube ich gern. Im Ärzteblatt steht vieles, auch dass eine aktuelle Klage tatsächlich vorbereitet wird für das LSG Berlin. Da lag ich also nicht ganz verkehrt.

https://www.aerzteblatt.de/news/klage-gegen-kurzungen-psychotherapeutischer-leistungen-angekundigt-3592a169-630e-408b-abf8-71d0c805ab9b

Insgesamt scheint mir, man habe das recht rasch über die Bühne gezogen. Das könnte Blendwerk werden, wenn das Gericht die „Revision“ des Ergebnisses des BSG wieder verwirft. Dauert aber und verursacht strukturelle Schäden.

> Diese besagt das mindestens 1000 Euro Vergütung gezahlt werden muss.
> Und was wollte man erreichen?
> Die Idee war den Beruf Psychotherapeut attraktiver zu machen. Da damals
> erhöhter bedarf an Therapeuten und um im Vergleich der Fachärzte eine
> Benachteidigung zu verhindern.
> Was ist passiert?
> Das Kliniken und Einrichtungen weniger psychotherapeutische
> Ausbildungsstellen ausgeschrieben haben, weil sie sich die Vergütung nicht
> leisten konnten oder wollten.

Das wollte man sich zum heutigen Datum nicht leisten. Dabei sollte die Vergütung für Psychotherapie für Kliniken doch interessant sein. Man benötigt nicht zwingend fixe Räume und praktisch kein Gerät zur Diagnostik. Aber vielleicht fehlt den Kliniken genau dieser Aspekt samt Vergütung.

> Das Thema ist so komplex ....

Naja, es geht immer um Gewinnmaximierung. Nicht für „uns“ - ist klar. Damit Reiche reicher werden, müssen Ärmere ärmer werden. Wo soll es sonst herkommen?

> ...das alles rauszusuchen und zu verlinken
> würde einer Dr. Arbeit nachkommen.

Das stimmt und die wird niemand fordern. Das üble Geflecht will man nicht en bloc veröffentlicht haben. So es denn jemand liest und beachtet.

Dagobert Lindlaus Buch „Der Mob“ über das organisierte Verbrechen enthielt auch einiges. Aber – ja und? Weiter geht es damit.

> ich bin aber auch etwas abgeschweift.
> deine Frage war ja eher warum ich denke das die Medien Halbwahrheiten
> erzählen.

Und genau das hast Du bis hierhin klarer dargestellt, als im Folgenden. Bis hierher als Lob für die Antwort!  ;-)

> um es kurz und eventuell anschaulicher zu machen.
> Worte sind Macht und wie man Worte verwendet kann manipulierend sein.

Ach Herrje, das ist doch schon Hunderte und Tausende von Jahren so. Nur ist zur Globalisierung nun auch wieder mehr Waffengewalt gekommen und die sozialen Hetzwerke. Ein unangenehmer Mix, finde ich.

> Im Fall Ebstein z.B.

Epstein. Ansonsten ist das für mich eine widerliche Geschichte, von der ich lieber möglichst wenig weiß.

> da reden die Medien von minderjährigen Frauen und Männern.
> Nun ja diese Wortwahl /Ausdrucksweise verharmlost eine ganz wichtige
> Tatsache.
> Nämlich, das es sich bei den Opfern um junge Mädchen und junge Jungen,
> sprich Kindern handelt.
> Es gibt schlichtweg keine Minderjährigen Frauen und Männer
> Ist man Minderjährig ist man ein Kind oder Jugendlicher PUNKT!

Es heißt doch korrekt: Kind (m/w/d) oder nicht?  ;-)

Das Gendern ist m.E. oft Augenwischerei zur Ablenkung von persistierenden Problemen. Ja, man hat das was geändert und verbessert. Sprachlich. Wie schön für Betroffene.

> Das selbe mit dem Wort Sexskandal. welches die Medien im Zusammenhang mit
> dem Epsteinfall benutzen
> Der Fall Epstein ist kein Sexskandal, sondern ein sehr schwerer Fall von
> Mord, Menschenhandel, Folter und Ausbeutung Schutzbefolener. Ein extrem
> schwerer Fall von sexuellem Kindesmisbrauch.

Naja, den „Sexskandal“ kann und muss man wohl schon als Überschrift nehmen, damit es viele anklicken. Vielleicht ist es Verbundenen auch ein Anlass, sich davon zu entfernen (in Zukunft).

> Von einem Sexskandal kann man sprechen, wenn Paris Hilton mal wieder ein
> Video viral gehen lässt.

Das Zitat von ihr habe ich mir gemerkt: Ob gute Presse oder schlechte Presse – Hauptsache Presse!

Erklärte es doch schon damals die Bedeutung des Wortes „Medienpräsenz“. Ich weiß nicht, wann das war. Kurz nach dem Video? Jedenfalls lange vor sozialen Hetzwerken.

Aktuell gab sie wohl im Interview zu verstehen, dass die Aktion (von wem nun?) ihr zwar genützt hätte, sie es aber therapeutisch hätte aufarbeiten müssen. Die ganze Wahrheit – kennt vielleicht keiner.

Wir sind ja auch gespannt, was aus dem Fall „C. Fernandes“ wird. Warum bringt man es in die Presse, wenn man der Staatsanwaltschaft Material liefern konnte? Das behindert nur die Ermittlungen oder macht ein Ergebnis teilweise zunichte. Und der Beschuldigte wird natürlich in (fast) aller Breite in den Medien vorverurteilt. Ich hoffe mal, dass da was dran ist. Ansonsten: Dschungelkönigin?!

> Von der Wortwahl der Medien, und dadurch Verharmlosung der Zustände in
> Gaza will ich gar nicht erst anfangen

Tja, Genozid darf man es als Deutscher nicht nennen wegen der Geschichte und weil man Israel bislang auch bedingungslos unterstützt hat. Eine unangenehme Wahrheit bzw. zwei.

> Ich versteh einfach nicht warum man Dinge nicht mehr beim Namen nennt und
> um den heißen Brei rumredet und damit z.T. verharmlost oder
> herunterspielt.

Oder auch hochspielt und dramatisiert.

Man muss in die Medien bringen, was die Masse klickt und damit letztlich auch „kauft“.

Hintergründe können komplex und ermüdend sein. Dennoch interessiert mich sowas und wenn, dann nehme ich mir dafür Zeit. Und nicht für irgendeinen unwichtigen Scheiß aus Königshäusern oder bei anderen Prominenten. Kenne ich deren Namen nicht, schaue ich da schon gar nicht rein.

Ja, es wird eine Blase von Menschen werden, die den Mist nicht (vollumpfänglich) mitmachen. Aber warum soll ich mich um Dinge scheren oder gar kümmern, die mich nicht interessieren?

Tamgotchi-Effekten weiche ich gern aus.

Dazu aus dem Archiv gekramt:

https://netz-treff.de/forum/archiveviewer.php?id=472934

--
Der Kapitalismus kennt keine Kosten - nur Umsätze.


Man kann hinkommen, wo immer man will - egal wie lange es dauert.

#478533

MaPa

29.03.2026, 18:47:23
(editiert von MaPa, 29.03.2026, 18:48:13)

@ zack

Off T. Ausbildung unnötig? (ed)

uhhh, ahhh, mich krümmt es :help:
>
> Also unter Mindestlohn. Ich fragte mich neulich, warum man z.B. beim LIDL
> als Lehrling anfangen sollte für das beworbene Gehalt. Kassieren und Waren
> verräumen lernt man in einer Woche oder nie, denke ich. Und Aufräumen
> kann man ohne Vorkenntnisse.
Soll ich es dir ausführen? Der Job beinhaltet viel mehr als nur kassieren und Ware veräumen.
Du hast mir grade echt einen Schlag verpasst :-D

Im Übrigen, danke für deine ausführliche Antwort.

--
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#478545

zack

29.03.2026, 21:31:54

@ MaPa

Off T. Ausbildung unnötig?

> Soll ich es dir ausführen? Der Job beinhaltet viel mehr als nur kassieren
> und Ware veräumen.
> Du hast mir grade echt einen Schlag verpasst :-D

Das tut mir natürlich leid! "War nicht persönlich gemeint" kommt jetzt vielleicht nicht so gut an. Damit oder mit dem klassischen "Es tut mir leid!" ist es nun nicht immer getan.

Aber das tut es ja auch: Sorry!

Vielleicht sehe ich das auch falsch oder zu locker. Als "bessere" Regalpflege bei Hornbach musste ich alles bis auf Kassieren und Ordersätze. Füllmasse, die Ärger bekommt, wenn sie ihr Kerngebiet nicht schafft. Wer von Kunden auch mal Trinkgeld bekommt, kann nicht ganz verkehrt sein ...

Und das Personal allseits nimmt schlicht zu, wo ich denke: Das kann ich doch nach einer Woche besser. Ich habe mich in Geduld geübt und das Team auch mit der neuen "Praxismanagerin". Aber anfangs ... meine Nerven. Ich schalte dann Not-Aus. Muss halt weitergehen ...

--
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#478550

MaPa

29.03.2026, 21:47:03

@ zack

Off T. Ausbildung unnötig?

> > Soll ich es dir ausführen? Der Job beinhaltet viel mehr als nur
> kassieren
> > und Ware veräumen.
> > Du hast mir grade echt einen Schlag verpasst :-D
>
> Das tut mir natürlich leid! "War nicht persönlich gemeint" kommt jetzt
> vielleicht nicht so gut an. Damit oder mit dem klassischen "Es tut mir
> leid!" ist es nun nicht immer getan.
>
> Aber das tut es ja auch: Sorry!

ach was, "abwinke" ich habe das überhaupt nicht persönlich genommen oder war böse.
Bin es gewohnt das der Beruf Kauffrau/mann im Einzelhandel unterschätzt wird.

>
> Vielleicht sehe ich das auch falsch oder zu locker.

tust du definitiv :devil:
> Als "bessere"
> Regalpflege bei Hornbach musste ich alles bis auf Kassieren und
> Ordersätze. Füllmasse, die Ärger bekommt, wenn sie ihr Kerngebiet nicht
> schafft. Wer von Kunden auch mal Trinkgeld bekommt, kann nicht ganz
> verkehrt sein ...

Nun ja bei uns heißen sie Packhilfen und die machen wirklich nichts anderes als Ware auffüllen oder Kunden fragen , wo steht dies oder das, zu beantworten. Dennoch ist auch das ein Knochenjob. 6 Stunden Konserven oder Wasch/Putzmittel Kollis , die bis zu 20 Kilo schwer sein können, hin und her wuchten ist nicht einfach.
>

--
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