verfaßt von zack, 16.04.2026, 18:02:28
> Jo, ist Teil des Studiums der Wirtschaftswissenschaften.
Vielleicht rede ich nicht oder wenig mit WLlern.
Aber auch z.B. bei Ärzten macht sich teilweise eine solide Ahnungslosigkeit breit.
> Bei Lebensmitteln in DE doch mittlerweile genau so. Vier Großkonzerne
> diktieren die Preise und das sogar runter bis zur Agrar-Ebene. Gemüse,
> Milch, Eier usw.
Ja und mit mindestens (?) taggenauer Präzision. Da ich nicht 2x am Tag einkaufe, weiß ich nicht, wie schnell das syncron ist.
> Und dann inszenieren sie sich auch noch als
> konsumentenorientierte Wohltäter, mit deren
> Discounter-Verschleierungstaktik.
Die Werbung mit einer Preissenkung neulich kotzte mich schon an. Ebenso wie Sonderangebote mit 30-50% ausgwiesenem Nachlass
Und dabei ist aber doch der Verbraucher der wirtschaftsorientierte Wohltäter ...
Klar, man braucht das Zeug. Aber man kann z.B. auch mal gucken oder gar reklamieren, wenn der Preis an der Ware nicht stimmt. Das macht wohl kaum einer, die Grapefruit waren beim LIDL noch mittags mit 49ct ausgezeichnet. Da habe ich drei Große und Schöne natürlich mitgenommen. An der Kasse waren es dann 69ct. Angeblich "LIDL-App-Preis" übersehen. Ja, Scheiße. Den zerknüllten Bon habe ich dann aber doch wieder aus der Tasche gekramt und mir nach Sichtung im Regal das Geld wiedergeholt. Filialleiter klärte das auch: Der digitale Preis an der Ware wäre morgens nicht umgesprungen. Nagut, deren digitales Problem. Aber bis mittags hatte das noch keiner gemerkt? Preis egal?
> O tempora o mores ![]()
Ja, seit 2000 Jahren die selbe Misere, vor allem mit der Jugend ...
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Der Kapitalismus kennt keine Kosten - nur Umsätze.
Man kann hinkommen, wo immer man will - egal wie lange es dauert.
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