verfaßt von Karsten Meyer
, Konstanz am Bodensee, 01.06.2026, 19:41:59
Vielen Dank euch allen!
rstilz hat es aus meiner Sicht am besten erklärt. Bleibt für mich aber immer noch die Frage, warum da scheinbar(!) unendlich viel Energie drin steckt. Denn wenn ich z.B. einen Körper (oder auch Wasser aus einem Stausee) 100 m nach unten fallen lasse, ist da eine Menge x an Energie drin, die ich (z.B. in einem Wasserkraftwerk) nutzen kann. Wenn ich sie 200 m fallen lasse, vermutlich doppelt so viel. Oder auch, wenn ich sie einmal 100 m und dann nochmal 100 m fallen lasse.
Dieser Ballon steigt aber scheinbar unendlich hoch. Und da könnte man seine Last aus riesiger Höhe fallen lassen ...
> > > Der Denkfehler ist zu glauben, dass die Lageenergie immer in Richtung Erde wirkt.
> Eben.
>
> > Potentielle Energie ist definiert als E= m · g · h und hat nur mit
> > Masse, Höhe und Erdbeschleunigung zu tun. Von Wasser und Auftrieb steh da
> > in der Formel nichts.
>
> Potentielle Energie entsteht nicht nur durch Schwerkraft ![]()
> Für die Bewegung von Körpern im Gravitationsfeld ist die spezielle
> "Rechnung" dann E=m*g*h.
> Das ist allerdings nur eine Ausformulierung des allgemeineren Prinzips
> Energie=Kraft * Weg.
> Als Kraft kann alles mögliche (Gravitation, Spannung einer Spiralfeder,
> "Auftrieb", Magnetfeld, elektr. Feld, ...) auftreten und zu potentieller
> Energie beitragen.
> HTH
>
> P.S. Woher der Ballon seine Energie bezieht ist IMHO am einfachsten zu
> verstehen wenn du dir vorstellst ein Vakuumvolumen herzustellen, zB mit
> einer medizin. Spritze. Um das Vakuum im Inneren zu erzeugen leistest du
> beim herausziehen des Stempels Arbeit gegen den Luftdruck.
> Wenn die Spritze (nahezu) gewichtlos wäre würde sie dann aufsteigen wie
> ein Ballon.
> Was das Ganze mit dem Helium zu tun hat?
> Das ist nur eine andere Art ein Volumen geringerer Dichte als Luft zu
> "erzeugen" und dadurch auch Auftrieb.
> Wie das gasförmige Helium den Erdboden irgendwann mal erreicht hat spielt
> dabei keine Rolle.
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