verfaßt von Johann, 20.06.2026, 09:40:32
(editiert von Johann, 20.06.2026, 09:47:03)
> Wie Bitte?
> Wo ist denn die DDR oder Jugoslawien oder die UDSSR?
> Und schon immer wurden mit und ohne Kriege Grenzen neu gezogen.
> Oder gar Land verkauft (Alaska).
> Das ist jetzt nicht pfänden, aber wenn Lothringen oder das Saarland hin
> und her wechselten war das nicht aus Freundlichkeit.
>
> Und wenn morgen eine Insel von Hawaii von einem Vulkan zerstört würde
> hätte man auch nichts mehr davon. Unbewohnbar (fast) nutzlos für längere
> Zeit.
Das sind aus makroökonomischer Sicht keine Liquidationen wie z.B. bei Unternehmen.
Staaten können nicht wie ein normales Unternehmen liquidiert oder abgewickelt werden, allerdings können sie zahlungsunfähig werden. Ein Zustand, den der Volksmund als Staatsbankrott bezeichnet. Dies passiert, wenn sie fällige Schulden nicht mehr bedienen können.
Die Folgen eines solchen "Staatsbankrotts" sind oftmals der Verlust des Zugangs zum internationalen Kapitalmarkt, ein starker Währungsverfall und oft harte Sparauflagen/Umschuldung, um die Gläubiger zumindest anteilig auszuzahlen, siehe Griechenland.
Ein Verlust von Staatsgebiet oder zwangsweiser Abbau/Veräusserung sonstiger Assets wie Industrieanlagen z.B. geht damit aber nicht einher.
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Lass die Leute reden, die Hühner können's nicht.
(Alpöhi, Heidi 1952)
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