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#440472

RoyMurphy

Tübingen,
14.08.2020, 14:40:50

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten? (ot.politik)

Hallo Augustschwitzende,

eine TV-Reportage von gestern bewegt mich zu dieser diskutablen Frage. Statt Stauseen/Hochwasserrückhaltebecken anzulegen, die in Überzahl oder Übergröße zu lokalen Klimaveränderungen führen können und Anbau- bzw. Siedlungsflächen einschränken, könnten unterirdische Auffangbecken (Kavernen) zur Aufnahme und Speicherung des übermäßigen Oberflächenwassers bei Wolkenbrüchen dienen und während Trockenzeiten zur Bewässerung bzw. nach Aufbereitung zur Sicherung der Trinkwasserversorgung genutzt werden.
Die Kosten dafür müssten sich eigentlich rasch amortisieren, wenn vollgelaufene Keller oder abgesoffene Fahrzeuge Seltenheitswert erlangen.
Die "kleine Lösung" für Privat- oder Geschäftshäuser könnt ihr hier "bewundern" und eventuell sogar realisieren:

Regenwassernutzung: Unterirdischen Regenwassertank einbauen

An einem öffentlichen Großprojekt dürfte sich mein Steueraufkommen gerne beteiligen, obwohl wir auf hochwasserferner Anhöhe wohnen.

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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


"Seit ich Verkehrsregeln als Empfehlungen auffasse,
bin ich immer früher zu Hause!" - Frei nach Piet Klocke.
Und seit der alte Bußgeldkatalog wieder gilt,
kann man wieder so richtig auf den Pinsel treten ...  :-)

#440473

Hausdoc

Green Cottage,
14.08.2020, 14:53:47

@ RoyMurphy

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> Hallo Augustschwitzende,
>
> die in Überzahl oder Übergröße zu lokalen Klimaveränderungen führen können und Anbau- bzw.
> Siedlungsflächen einschränken,

Inwiefern? :kratz:

Die ureigenste, natürliche Variante , nämliche natürliche kurvige Bach und Flussläufe , machen doch nichts anderes.


Wir dämlichen deutschen können weder Holzkessel bauen noch vernünftigen Hochwasserschutz anlegen.

Kuckt man zu den Österreichern rüber klappt das herrlich. Die besten Holzkessel wie auch bester Hochwasserschutz

--
Gruß Hausdoc

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#440474

RoyMurphy

Tübingen,
14.08.2020, 15:19:48

@ Hausdoc

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> > Hallo Augustschwitzende,
> >
> > die in Überzahl oder Übergröße zu lokalen Klimaveränderungen
> führen können und Anbau- bzw.
> > Siedlungsflächen einschränken,
>
> Inwiefern? :kratz:

Schau dir mal an, was Stauseen anrichten können - gut gemeint, aber nicht gut gemacht:

Stauseen setzen große Mengen Methan frei

Bereits im Erdkundeunterricht in den 50er/60er Jahren des vorigen Jahrhunderts beschrieb uns der Lehrer am Beispiel des Wolgaprojekts in der damaligen Sowjetunion den klimaschädlichen Einfluss zu großer künstlicher Wasserflächen: mehr Stürme, mehr Wolkenbrüche und mehr Schäden in der Landwirtschaft.
Ein schneller als früher absinkender Grundwasserspiegel bewirkt eine Versiegelung der Erdoberfläche in heißen Sommern, so dass Herbst- und Winterniederschläge kaum noch versickern, sondern kurzfristig Bäche und Flüsse überlasten.
Außerdem drohen Dammbrüche den Hochwasserschutz ad absurdum zu führen, aktuelles Beispiel Kalifornien:

Drohender Dammbruch: Notstand in mehreren Bezirke in Kalifornien
>
> Die ureigenste, natürliche Variante , nämliche natürliche kurvige Bach
> und Flussläufe , machen doch nichts anderes.

Renaturierung ist zwar wünschenswert, aber nur eine Komponente gegen massive Niederschläge.
>
> Wir dämlichen Deutschen können weder Holzkessel bauen noch vernünftigen
> Hochwasserschutz anlegen.

Es gibt auch "herrliche" Deutsche, allerdings momentan leider einen weniger: Markus Söder wegen der Coronatestpanne. Obwohl, schuld an der Misère sind aus meiner Sicht verantwortungslose Reiseveranstalter und rücksichtlose bis unvorsichtige Reisende in Problemgebiete, häufig trotz Reisewarnungen.
>
> Kuckt man zu den Österreichern rüber klappt das herrlich. Die besten
> Holzkessel wie auch
> bester
> Hochwasserschutz

Die Österreicher brauchen in der Tat mehr Hirnschmalz als wir, drohen doch die Berge durch den rapiden Rückgang des Permafrosts buchstäblich zu zerbröseln.
Zum Thema "Holzkessel" A vs. D kann ich als Bewohner einer gasbeheizten Wohnanlage nichts sagen.

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#440475

Hausdoc

Green Cottage,
14.08.2020, 15:57:04

@ RoyMurphy

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> Zum Thema "Holzkessel" A vs. D kann ich als Bewohner einer gasbeheizten
> Wohnanlage nichts sagen.

Vor über 30 Jahren haben die ihre Holzkessel mit Lamdasonde und somit Verbrennungsregelung ausgestattet.

In Deutschland war das sogar in der Automobilbranche dies noch "unausgereifter neumodischer Kram"

--
Gruß Hausdoc

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#440477

RoyMurphy

Tübingen,
14.08.2020, 16:07:26

@ Hausdoc

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> > Zum Thema "Holzkessel" A vs. D kann ich als Bewohner einer gasbeheizten
> > Wohnanlage nichts sagen.
>
> Vor über 30 Jahren haben die ihre Holzkessel mit Lamdasonde und somit
> Verbrennungsregelung ausgestattet.
>
> In Deutschland war das sogar in der Automobilbranche dies noch
> "unausgereifter neumodischer Kram"

Danke für die Info!
Eine Lambdasonde würde so manchem heiße Luft ausstoßenden Promigehirn auch nicht schaden.

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#440497

Manfred H

15.08.2020, 11:52:05

@ Hausdoc

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

Hallo Hausdoc,
wie funktioniert das?
Regelung über die Zuführung Pellets, Scheidholz, Hackschnitzel oder Luftzufuhr? (Grundprinzip Verbrennungsmotor angenommen).

#440498

Hausdoc

Green Cottage,
15.08.2020, 11:59:03

@ Manfred H

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> Hallo Hausdoc,
> wie funktioniert das?
> Regelung über die Zuführung Pellets, Scheidholz, Hackschnitzel oder
> Luftzufuhr? (Grundprinzip Verbrennungsmotor angenommen).

Über die Abgasgebläsedrehzahl. Die Menge an Brennstoff wird in Abhängigkeit von Soll und Ist Kesseltemperatur geregegelt. ( Bei Pelletkessel, Bei Scheitholzkessel bestimmt das Primärgebläse die Kesselleistung)

--
Gruß Hausdoc

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#440499

Manfred H

15.08.2020, 12:10:44

@ Hausdoc

Danke (kT)

[ kein Text ]

#440479

Johann

14.08.2020, 17:26:46
(editiert von Johann, 14.08.2020, 17:32:56)

@ RoyMurphy

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten? (ed)

> Coronatestpanne [...] schuld an der
> Misère sind aus meiner Sicht verantwortungslose Reiseveranstalter

Ne ne, da ist typisch deutscher Behördenschwachsinn mit Papierflut ursächlich. Die Gesundheitsämter sollen zigtausend Zettel aus allen möglichen Bereichen wie Flughäfen, Grenzposten, Altersheimen, Krankenhäusern usw. sammeln, datenlogistisch rein manuell(!) erfassen und In der Folge Informationen zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort in der richtigen Qualität bereitstellen. Wie soll das zu dieser aktuellen, zeitsensitiven Anforderung mit gigantischen, handgeschriebenen Papierformularbergen funktionieren? Klassischer Fall von Digitalisierung unterschätzt.
Ich hätte vor der Bürger-App erst einmal SAP und die Telekom beauftragt die Gesundheitsämter entsprechend auszurüsten bzw. in Anbetracht der zu erwartenden Datenmengen Vorkehrungen getroffen. In jedem Krieg ist man mit so einer Informationslogistik schneller tot als man gucken kann.

--
Alles ist einfach, leider ist das Einfache schwierig. (Clausewitz)

#440480

Hausdoc

Green Cottage,
14.08.2020, 17:31:10

@ Johann

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> Klassischer Fall von Digitalisierung unterschätzt.

 :ok:

--
Gruß Hausdoc

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#440483

RoyMurphy

Tübingen,
14.08.2020, 19:02:51

@ Hausdoc

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> > Klassischer Fall von Digitalisierung unterschätzt.
>
>  :ok:

Wo noch NICHTS ist, kann man auch NICHTS unter- (oder über-) schätzen. Dass man bei den Schulen mit der Digitalisierung hätte beginnen müssen, merkt die Große Politik erst jetzt. Dabei haben sich schon noch während meiner Dienstzeit die IT-Berater und -Verwalter die Haare gerauft, mit welchen Mitteln sie Computer-Lern- und Arbeitsplätze hätten einrichten sollen. Nicht mal der Förderverein konnte genügend Mittel beschaffen, um vorhandene Planungen in die Tat umzusetzen.
Die Verwaltung und die Gesundheitsbehörden nachzuziehen (oder gleichzeitig entsprechend auszustatten), wäre dann fast ein (digitales) Kinderspiel gewesen.

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#440482

Hey_Joe zur Homepage von Hey_Joe

71229 Leonberg,
14.08.2020, 18:33:45

@ Johann

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

von mir auch ein  :ok:

--
[image]

#440481

Hackertomm

14.08.2020, 18:08:39
(editiert von Hackertomm, 14.08.2020, 18:10:06)

@ RoyMurphy

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten? (ed)

Gut gemeint, aber nicht so ohne weiteres und einfach umsetzbar.
Jedes Hochwasser das von der Oberfläche bei Gewitter und Starkregen kommt, bringt Stoffe mit sich, die vom Wasser angeschwemmt werden.
Steine, Laub Äste etc. wenns dumm läuft Fäkalien, Chemikalien und Heizöl.
Dagegen muss dementspr. Vorsorge getroffen werden und dass läuft dann ins Geld und vor allem ist das Wasser dann nicht mehr nutzbar, sondern geht in die Kläranlage.

--
[image]

#440484

RoyMurphy

Tübingen,
14.08.2020, 19:11:05

@ Hackertomm

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> Gut gemeint, aber nicht so ohne weiteres und einfach umsetzbar.
> Jedes Hochwasser das von der Oberfläche bei Gewitter und Starkregen kommt,
> bringt Stoffe mit sich, die vom Wasser angeschwemmt werden.
> Steine, Laub Äste etc. wenns dumm läuft Fäkalien, Chemikalien und
> Heizöl.
> Dagegen muss dementspr. Vorsorge getroffen werden und dass läuft dann ins
> Geld und vor allem ist das Wasser dann nicht mehr nutzbar, sondern geht in
> die Kläranlage.

Bei der Tübinger Kläranlage kommt am Ausfluss in den Neckar Wasser in Trinkqualität heraus, wobei Besuchern der Führung zuvor noch von Fäkalien, Straßenschmutz, Haushaltsabfällen u.a. "Köstlichkeiten" übel geworden war. Niemand traute sich daher, eine Trinkprobe zu nehmen.
Eine separate Hochwasser-Auffangkaverne mit nachgeschalteter Kläranlage zur künstlichen Bewässerung oder Notversorgung von Haushalten und Industrie beim Versiegen der natürlichen Wasservorräte könnte ich mir vorstellen. Die Digitalisierung müsste auch in dieser Richtung genügend (Man-) Power zur Verfügung stellen können.

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#440489

MudGuard zur Homepage von MudGuard

München,
14.08.2020, 21:00:27

@ RoyMurphy

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> eine TV-Reportage von gestern bewegt mich zu dieser diskutablen Frage.
> Statt Stauseen/Hochwasserrückhaltebecken anzulegen, die in Überzahl oder
> Übergröße zu lokalen Klimaveränderungen führen können und Anbau- bzw.
> Siedlungsflächen einschränken, könnten unterirdische Auffangbecken
> (Kavernen) zur Aufnahme und Speicherung des übermäßigen
> Oberflächenwassers bei Wolkenbrüchen dienen und während Trockenzeiten
> zur Bewässerung bzw. nach Aufbereitung zur Sicherung der
> Trinkwasserversorgung genutzt werden.

Tolle Idee - gibt's hier in München seit längerem ...

Also nicht mehr patent-fähig ...

--
[image]
MudGuard
O-o-ostern

#440490

RoyMurphy

Tübingen,
14.08.2020, 21:22:10

@ MudGuard

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> Tolle
> Idee - gibt's hier in München seit längerem ...
>
> Also nicht mehr patent-fähig ...

Danke! Leider konnte ich die Reportage im Internet nicht wieder finden, und den Sender habe ich auch vergessen (vermutlich wegen heißgerauchter Gedächtniszellen), in dessen Mediathek sie gespeichert sein müsste.
Es handelte sich jedoch nicht um eine Kaverne, sondern um ein riesiges, mehrere hundert Meter langes Rohrsystem, dem in Fällen des Wassermangels die Niederschlagsüberschüsse entnommen werden.

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#440495

Johann

15.08.2020, 08:20:40
(editiert von Johann, 15.08.2020, 08:24:07)

@ RoyMurphy

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten? (ed)

> Danke! Leider konnte ich die Reportage im Internet nicht wieder finden,

Das muss gestern irgendwo 9h bis 10h bei „Volle Kanne“ (ZDF) gewesen sein. Hatte ich zufällig in dem Moment auf dem TV des Vaters meiner LG im Seniorenheim gesehen. Die zeigten da eine recht spektakuläre Pilotanlage. Musste ich auch direkt dran denken als ich dann später am Tage die Überschrift Deines Beitrages sah.

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#440496

RoyMurphy

Tübingen,
15.08.2020, 10:57:34

@ Johann

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> > Danke! Leider konnte ich die Reportage im Internet nicht wieder finden,
>
> Das muss gestern irgendwo 9h bis 10h bei „Volle Kanne“ (ZDF) gewesen
> sein. Hatte ich zufällig in dem Moment auf dem TV des Vaters meiner LG im
> Seniorenheim gesehen. Die zeigten da eine recht spektakuläre Pilotanlage.
> Musste ich auch direkt dran denken als ich dann später am Tage die
> Überschrift Deines Beitrages sah.

Danke! Das war's wohl. Volle Kanne sehe ich täglich zur Frühstücksstunde, aber auch noch andere mehr oder minder "populäre" Info-/Unterhaltungssendungen. Daher meine Zweifel.
Leider war auf die Schnelle ein Mitschnitt der Reportage zum Hochwasserschutz nicht zu ergooglen.

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#440493

Herr Mustermann

14.08.2020, 22:47:06

@ RoyMurphy

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

Hier gab es noch die alte Abortgrube, die inzwischen als Zisterne funktioniert und die WC-Spülkästen speist. Gespeist wird die Zisterne vom Regenfallrohr, und der Überlauf geht dort hin, wo früher das Regenfallrohr endete.
Man muss halt akzeptieren, dass das Wasser im WC kein Trinkwasser ist und dass es deshalb im "Knick" nicht so sauber aussieht wir man's gewohnt ist.

Das Problem ist, dass es für die Speisung der Spülkästen völlig eigenständige Leitungen braucht, die nirgends mit dem Trinkwassernetz verbunden sein dürfen. Das lässt sich auch nicht mehr ändern, ohne diese Leitungen auszutauschen!

Und wenn's mal zwei Wochen nicht regnet, muss man die Zisterne halt doch mit Trinkwasser füllen.

Vermutlich lohnt sich das Ganze unter rein ökonomischen Gesichtspunkten nicht, schon weil diese Pumpe relativ viel Energie frisst und das ganze System ja auch gewartet werden will.

#440494

RoyMurphy

Tübingen,
14.08.2020, 23:02:52

@ Herr Mustermann

Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten?

> Das Problem ist, dass es für die Speisung der Spülkästen völlig
> eigenständige Leitungen braucht, die nirgends mit dem Trinkwassernetz
> verbunden sein dürfen. Das lässt sich auch nicht mehr ändern, ohne diese
> Leitungen auszutauschen!
>
> Und wenn's mal zwei Wochen nicht regnet, muss man die Zisterne halt doch
> mit Trinkwasser füllen.
>
> Vermutlich lohnt sich das Ganze unter rein ökonomischen Gesichtspunkten
> nicht, schon weil diese Pumpe relativ viel Energie frisst und das ganze
> System ja auch gewartet werden will.

Wasser wird weltweit immer teurer werden, so dass sich kleine Speicher mit Niederschlagswasser zur Entlastung des Trinkwasserverbrauchs rechnen werden.
Pessimisten rechnen sogar mit politischen und kriegerischen Auseiandersetzungen um Wasserressourcen.

umstrittene staudammprojekte

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