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#435987

fuchsi zur Homepage von fuchsi

Niederösterreich,
27.12.2019, 13:34:08

Lackieren Pinsel Revell Modell (ot.haushalt)

Ich baue gerad ein Revell Modell zusammen (ein Feuerwehrauto)

Ich habe auch die original Revell Farben (Aquacolor, Acryl Farben)

Nur bringe ich es nicht zusammen, diese mit dem Pinsel sauber aufzutragen. Ich habe Streifen drin, und ungleichmäßig deckende Stellen.

Bein Fahrgestell war das noch mehr oder weniger egal, da es da auch in Natura keine derartig glatten Flächen gibt.

Aber das Führerhaus in RAL3000 sollte halt schon schöner werden.


Ich entfette auch die Teile vorher vorschriftsmässig. Aber ich bekomme das nur fleckig hin.

eventuell Farbe zu dick?

--
mein privates Hobby. www.ffzell.at

#435989

Hausdoc

Green Cottage,
27.12.2019, 13:41:33

@ fuchsi

Lackieren Pinsel Revell Modell

Meine letzen Revell Bastelversuche liegen bestimmt 35 Jahre zurück.

Aber damal hab ich die Revell Farben nur für sehr kleine Bereiche verwendet.

Grundlackierung erfolgte immer mit Sprühlack ( nicht von Revell)

--
Gruß Hausdoc

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#435992

fuchsi zur Homepage von fuchsi

Niederösterreich,
27.12.2019, 13:50:41

@ Hausdoc

Lackieren Pinsel Revell Modell

> Grundlackierung
> erfolgte immer mit Sprühlack ( nicht von Revell)

an Sprühlack habe ich auch schon gedacht.

--
mein privates Hobby. www.ffzell.at

#435994

moebius_tm zur Homepage von moebius_tm

27.12.2019, 14:33:05

@ fuchsi

Lackieren Pinsel Revell Modell

> an Sprühlack habe ich auch schon gedacht.

noch bessere Idee  :-)

--
–––
Life's for learning

#435990

moebius_tm zur Homepage von moebius_tm

27.12.2019, 13:41:43

@ fuchsi

Lackieren Pinsel Revell Modell

> eventuell Farbe zu dick?

Kleine Rückfrage: Hast du die Farbe bereits verdünnt? Wenn ja, womit?
Möglicherweise ist sie zu dick, möglicherweise aber auch zu dünn.
Mit einem Pinsel ist das aber ohnehin eher schwierig.
Vielleicht hast du auch den falschen Pinsel. Ein Borstenpinsel wird eher streifige Ergebnisse bringen.
Eine Möglichkeit: verdünnen und in mehreren Schichten lackieren.

--
–––
Life's for learning

#435991

fuchsi zur Homepage von fuchsi

Niederösterreich,
27.12.2019, 13:50:14

@ moebius_tm

Lackieren Pinsel Revell Modell

> > eventuell Farbe zu dick?
>
> Kleine Rückfrage: Hast du die Farbe bereits verdünnt? Wenn ja, womit?

mit Wasser laut Anleitung

> Möglicherweise ist sie zu dick, möglicherweise aber auch zu dünn.
> Mit einem Pinsel ist das aber ohnehin eher schwierig.
> Vielleicht hast du auch den falschen Pinsel. Ein Borstenpinsel wird eher
> streifige Ergebnisse bringen.

das Pinselset war dabei. Sind Haarpinsel in allen möglichen Stärken 00,0,1,2,3,4

> Eine Möglichkeit: verdünnen und in mehreren Schichten lackieren.

ich werde mal an nicht sichtbaren Teilen üben...

--
mein privates Hobby. www.ffzell.at

#435993

moebius_tm zur Homepage von moebius_tm

27.12.2019, 14:32:40

@ fuchsi

Lackieren Pinsel Revell Modell

> ich werde mal an nicht sichtbaren Teilen üben...

gute Idee  :-)

--
–––
Life's for learning

#435995

Werner B

27.12.2019, 17:34:34

@ fuchsi

Lackieren Pinsel Revell Modell

> das Pinselset war dabei. Sind Haarpinsel in allen möglichen Stärken
> 00,0,1,2,3,4


Hi!

Eventuell flache Haarpinsel verwenden.
z. B. solche

#435998

Hausdoc

Green Cottage,
27.12.2019, 18:38:20

@ Werner B

Lackieren Pinsel Revell Modell

> z. B.
> solche

Meine Oma würd sich im Grab umdrehn..... :kratz:  ;-)

--
Gruß Hausdoc

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#435999

fuchsi zur Homepage von fuchsi

Niederösterreich,
27.12.2019, 19:57:13

@ Hausdoc

Lackieren Pinsel Revell Modell

> > z. B.
> >
> solche
>
> Meine Oma würd sich im Grab umdrehn..... :kratz:  ;-)

und warum?
Scheint ja anscheinend kein guter Tipp zu sein. Verrätst Du uns auch, warum?

--
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#436000

Hausdoc

Green Cottage,
27.12.2019, 20:15:36

@ fuchsi

Lackieren Pinsel Revell Modell

> > Meine Oma würd sich im Grab umdrehn..... :kratz:  ;-)
>
> und warum?
> Scheint ja anscheinend kein guter Tipp zu sein. Verrätst Du uns auch,
> warum?
Meine Oma hatte eine Pinselfabrik - die gibts heute noch - unter anderem Inhaber .

Da war derartige Ware sowas wie Teufelswerk.
Meine Oma machte da ( mit ihrer Schweseter) schon immer hochwertige Künstlerpinsel. Da sind manchem Lehrer mit Fachkentnis oft die Augen rausgefallen wenn wir ( meine Geschwister und ich) im Wassermalkasten Pinsel für einige Hundert DM drin hatten.
Wir bekamen ja zu Weihnachten immer einen ganzen Schuhkarton voll.

Der Pinsel für hochwertige feine Malarbeiten waren seit je her Rotmarderpinsel.

Die kosten dann schon mal 50€/Stück

Mit diesen Dinger hatte ich früher auch die Revell Modelle angemalt.
Da bekam meine Oma aber rote Augen als sie das Erfuhr. :devil:

--
Gruß Hausdoc

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#436062

neanderix

29.12.2019, 21:14:08

@ Hausdoc

Lackieren Pinsel Revell Modell

> Der Pinsel für hochwertige feine Malarbeiten waren seit je her
> Rotmarderpinsel.

Für Lackierarbeiten mit wasserverdünnbarem Acryl ist Naturhaar aber eher schlecht geeignet. ich habe, nachdem ich erst selber eher erfolglos herumexperimentiert habe, meinen Pinsellieferanten gefragt - und benutze seither daVinci Nova Serie 1750 - einen pinsel mit Syntetikhaar

--
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#435996

Hackertomm

27.12.2019, 17:54:43

@ fuchsi

Lackieren Pinsel Revell Modell

Im Modellbauhandel gibt es kleinere Polystyrolplatten, die könnte man zum Üben und Überprüfen der Farbkonsistenz hernehmen.
Früher waren diese Plastikmodelle jedenfalls aus Ploystyrol.

--
[image]

#436061

neanderix

29.12.2019, 21:09:12

@ Hackertomm

Lackieren Pinsel Revell Modell

> Früher waren diese Plastikmodelle jedenfalls aus Ploystyrol.

Polystyrol. Knoten in den fingern gehabt? :smoke:

Btw sind sie immernoch aus diesem kunststoff.

--
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#436069

Hackertomm

30.12.2019, 13:04:13

@ neanderix

Lackieren Pinsel Revell Modell

> > Früher waren diese Plastikmodelle jedenfalls aus Ploystyrol.

> Btw sind sie immernoch aus diesem kunststoff.

Dachte ich mir.
Da habe ich als Schüler auch ein paar Modelle gebaut und angemalt.
Airfix hies da der hersteller und auch Revell.
Etwas Später, zu meiner Lehrzeit, als ich RC-Boote gebaut, waren aus ABS Kunststoff.
Damals war der ABS Kunststoff nur mit 2-K Kleber vernüftig zu kleben war.
Damals war da Stabilit Express der Kleber meiner Wahl, um Motorträger und Stevenrohre einzukleben.
Der war rel. teuer, aber hielt Bomenfest, man bekam da nix mehr auseinander.
Normale Platten habe ich dann später mit einem Lösungsmittel für Sekundenkleber geklebt.
Das löste die Oberfläche an und die zwei Teile waren wie Verschweißt.
Beim Bruchversuch brach es überall, nur nicht an der geklebten Stelle.
Aber ich habe da schon sehr lange nix mehr in der Richtung RC-Boote gemacht.
Ich habe mich dann auf den Car RC Modellbau verlegt, der mommentan aber ruht, weil ich keinen Platz habe.
Da sind die Karroserien Tiefgezogen und aus Lexan und müssen von Innen lackiert werden.

--
[image]

#436002

Pahoo

bei Ingelheim,
28.12.2019, 00:32:24

@ fuchsi

Lackieren Pinsel Revell Modell

Es könnte helfen, das Modell vorher mit Kunststoff-Haftgrundierung einzusprühen.

#436063

neanderix

29.12.2019, 21:33:21

@ fuchsi

Lackieren Pinsel Revell Modell

> Ich entfette auch die Teile vorher vorschriftsmässig. Aber ich bekomme das
> nur fleckig hin.
>
> eventuell Farbe zu dick?

das kann alles sein: von "nicht gründlich genug entfettet" über "falsche Pinsel" bis hin zur Konsistenz der Farbe.
Die Konsistenz sollte etwas dicker sein, als Kondensmilch. Es hilft zudem, die Teile mit einer zur Farbe passenden Kunststoffgrundierung zu grundieren, danach lackieren - und hier gilt: lieber 2 - 3 dünne Schichten als eine dicke Schicht.

Zum Verdünnen benutze ich, mit einer Ausnahme, auch bei vom Hersteller als "wasserverdünnbar" klassifizierten Farben dessen für die Farbe spezifizierten Verdünner - weil der noch Zusätze enthält, die dafür sorgen, dass die "Bindung" nicht verloren geht; manche enthalten auch einen Trocknungsverzögerer, vom Hersteller gibt es dann manchmal einen Trocknungsbeschleuniger separat zu kaufen.

wichtig: Farben sind generell nicht beliebig verdünnbar! Verdünnst du zu stakr, trennt sich die Farbe und das war es dann.

Ich selbst nutze keine Revell-Farben, weil ich mit denen nicht gerade die besten Erfahrungen gemacht habe.

Ich nutze Gunze Sangyo Mr. Color [1] und Mr. aqueus Hobby Color[2] sowie die wasserverdünnbaren Acrylfarben von Oesling.

Hier ist auch die oben erwähnte einzige Ausnahme: die Oesling-Farben verdünne ich mit Wasser - weil es von Oesling keinen speziellen Verdünner gibt.
Aber: die Farben vertragen einen max. Wasserzusatz von 15%, d.h. auf den 30ml Becher max. 4,5ml Wasser.

Volker
[1] auch wenn in vielen Foren steht, es handle sich um Enamel-Farben: das stimmt nicht, es handelt sich um alkoholbasierte Acrylfarben; die Mr. Color können problemlos mit Isopropanol verdünnt werden.

[2] wasserverdünnbare Acrylfarben; ich nehme hier den Hobby Color Verdünner; wenn der nicht verfügbar ist, wasser.

--
Exil-Spotlighter

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