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#434719

Jodok

05.11.2019, 21:15:23

PC-Kauf (pc.hardware)

Hi zusammen

Nach langer Zeit überlege ich mir, mal wieder einen PC anzuschaffen... Ich habe 2 TB Daten, daher wäre eine 4 TB SSD-Harddisk ideal (aber halt teuer, ich weiss). Die Datensicherung (Image) habe ich bisher immer mit dem Windows Bordtool "Sichern und Wiederherstellen" auf eine USB-Harddisk gemacht. Das würde dann mit SSDs hoffentlich wieder viel schneller gehen (heute mit konventionellen Platten dauert die Sicherung ca. 12 Std...Dies führt dazu, dass man seltener ein Image zieht...).
Beim Motherboard wäre es vermutlich sinnvoll, auf die schnellen USB-Anschlüsse sowie auf einen Thunderbold Anschluss zu achten, damit ich bei der Sicherung schnell "Daten schaufeln" kann? Ich weiss allerdings nicht, ob es schon USB-SSDs gibt, die das schon nutzen können. Weiss das jemand?

Dann noch eine Frage zum Partitionieren: Heute habe ich zwei Partitionen: Eine System-Partition und eine Daten-Partition. Soll ich das weiterhin so halten, oder kann ich genausogut beim neuen PC die 4 TB als EINE Partition definieren?

Gruss, Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

#434721

Hackertomm

06.11.2019, 08:43:52

@ Jodok

PC-Kauf

Ich würde da eher auf 2 Platten setzen!
Ein schnelle SSD mit 256GB bis 512GB, auf der das System und die Programme sitzt und eine weitere HDD mit 4TB, wo dann die Daten drauf sind.
Soll heißen, einen normalen PC mit einer SSD kaufen von der Stange kaufen und die 2. HDD einfach nachrüsten lassen oder selber nachrüsten.
Wichtig ist auch der Ram Speicher, heutige Betriebssysteme sind Speicherhungrig, da darf es dann schon ab 8GB Speicher sein.
Achja, falls du eine Grafikkarte einbauen willst, achte drauf, das es eine mit schneller Speicheranbindung von 128Bit ist und keine 64Bit.
Moderne PCs, haben ja meist kein mehr drin, sondern den Grafikchip mit in der CPU.
Da würde ich dann 16GB Ram verbauen lassen, denn der Grafikspeicher geht ja dann vom Ram ab.
CPU, da musst schauen, da bin ich nicht mehr ganz auf dem Laufenden.
Und was Motherboards angeht ebenso.
Mit fällt nur auf, das das Angebot an Komponenten abnimmt.


PS. was die 4 TB Daten angeht, da schau dir mal sowas wie eine NAS an, eine wo 2 oder mehr Laufwerke reingehen.
Meine PCs haben alle eine 256GB SSD und eine Datenplatte mit ca. 320-500GB, der Rest an Daten liegt auf der NAS mit momentan 12 TB.
Vor allem hat man die Daten auf der NAS und braucht dann keine Riesen HDD im PC, was dann auch die Datensicherung etwas einfacher macht.
Denn man wechselt ja beim PC Wechsel dann nur den PC vor der NAS.

--
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#434722

Jodok

06.11.2019, 12:18:05

@ Hackertomm

PC-Kauf

Hi Hackertomm

Vielen Dank!
Ein NAS habe ich mir auch schon überlegt, dann könnte ich den PC auch noch einige Zeit behalten. Wie würde dann die Datensicherung aussehen? Da müsste ich dann eine externe USB Platte ans NAS hängen und ein Image ziehen? Würde das dann weiterhin mit dem erwähnten Windows-Bordtool gehen? Wie könnte man die 2 TB Daten in vernünftiger Zeit sichern? Wären dafür SSD Platten nötig,? (Habe übrigens letzthin gelesen, dass bei SSD Platten gar kein RAID mehr nötig sei - stimmt das?).

Kann ein NAS "einfach so" ohne Erfahrung installiert werden? Stelle ich mir eher komplex vor. Oder gilt hier "plug and play"?
Und zusätzlich zu den Rechten am PC müsste ich für die ganze Familie, die das NAS benutzt, zusätzlich nochmals Rechte einrichten?

Viele Grüsse, Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

#434723

Hackertomm

06.11.2019, 12:54:06

@ Jodok

PC-Kauf

Hm, bei einer NAS hast auch das Problem der Datensicherung.
Bei mehreren TB dauert das mit einer ext. HDD deshalb auch dementspr. lang.

Raid bei SSD, damit habe ich mich nie beschäftigt, da ich grundsätzlich kein Raid nütze!
Grund dafür ist, da es für mich keinen Sinn macht und die allermeisten Geräte KEIN Hardware Raid bieten, nur ein Software Raid.

> Kann ein NAS "einfach so" ohne Erfahrung installiert werden? Stelle ich mir
> eher komplex vor. Oder gilt hier "plug and play"?

Im Prinzip ist das erstmal ""plug and play", da es nur drum geht die HDD zu konfigurieren zwecks Ntzer und Passwort und die HDD(s) Einzurichten und zu Formatieren und dann die FW auf den aktuellen Stand zu bringen.
Der Rest kommt später.

> Und zusätzlich zu den Rechten am PC müsste ich für die ganze Familie,
> die das NAS benutzt, zusätzlich nochmals Rechte einrichten?

Wenn es aber um Rechte geht, da muss man dann schon manuell eingreifen und die entspr. Rechte zuteilen.
Da sollte man dann schon die entspr. Speicherkontingente und Verzeichnisse eingerichtet haben!

Auch sollte man die Leistungsdaten der PCs "von der Stange" vergleichen und auch dann deren Preise!
Da gibt es sicher auch etlich Blender, die nix taugen, aber auch Schnäppchen, wie z.B. leistungsstarke "vorgängermodelle" und Auslaufmodelle.

Ich habe schon lange keinen PC gekauft, ich bau mir die Dinger selber.

--
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#434725

UMPirx

06.11.2019, 16:09:26

@ Hackertomm

PC-Kauf

Hallo,

ich habe meine Daten auch auf einem NAS. Gesichert wird Nachts auf ein 2. (älteres) NAS, das nur für diesen Zeitraum angeht und ansonsten richtig aus ist.
Bei beiden NAS werden die Platten regelmäßig auf Fehler kontrolliert und bein Gefahr in Verzug die Platten getauscht.
Da nur die geänderten Dateien gesichert werden, dauert die tägliche Sicherung nur wenige Minuten.

Grüße

Uwe

#434726

Hackertomm

06.11.2019, 17:36:18
(editiert von Hackertomm, 06.11.2019, 17:44:35)

@ UMPirx

PC-Kauf (ed)

> Da nur die geänderten Dateien gesichert werden, dauert die tägliche
> Sicherung nur wenige Minuten.

Das macht Sind und zwar wirklich Zeit!
Auch das Prüfen der HDD ist gut, das kann man ja mit der Sicherung verknüpfen.
Also erst bei beiden Geräten die HDD(s) prüfen und dann die Sicherung machen.
Ich habe früher auch mal an ein "Tandberg SCSI LTO Tape Drive" gedacht, also ein Bandlaufwerk.
Aber als ich gesehen habe, was die Dinger Kosten, auch die Bänder dafür, hab ich das wieder verworfen.
Müsste dann ein LTO-4 oder LTO-6 Laufwerk sein, angebunden an SCSI,w as kein Problem ist, da ich da noch ein passende Kontroller karte habe.
Denn 4-6 TB geht ja noch mit einem Band, aber 12TB, da ist dann Bandwechsel und Splitten eines Backups angesagt.

--
[image]

#434903

Jodok

10.11.2019, 22:18:01

@ Hackertomm

PC-Kauf

Hi Hackertomm

Vielen Dank für Deine Antworten!!

Viele Grüsse, Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

#434729

Karsten Meyer zur Homepage von Karsten Meyer

Konstanz am Bodensee,
06.11.2019, 20:29:56
(editiert von Karsten Meyer, 06.11.2019, 20:32:11)

@ Jodok

PC-Kauf (ed)

Hallo Dieter,
schön, mal wieder von dir zu hören. Zockst du oder wozu braucht man heute noch so eine große Kiste? Nachdem es heute 4 TB als SSD in Bauform einer 2,5"-Platte gibt, brauch ich jedenfalls sowas nicht.

Aber kurz zu Platten&Partitionen:
Schon wegen der besseren Sicherung würde ich immer eine eigene Partition für das System anlegen (in meinem Laptop ist das ein eigenes M2-SSD-Kärtchen). Das sichert man dann und wann als Image.
Und die Daten sichert man einfacher dateiweise, wobei man sich halt überlegen muss, wie oft man eine Gesamtsicherung braucht. Ich sichere in der Regel nur die Änderungen, da geht das ratz-fatz. Wobei ich natürlich ein Problem bekomme, wenn ich z.B. einen Text editiert habe und die alte Version gern wieder hätte. (Deshalb mach ich mir von wichtigen Texten immer selber Versionen.)

Übrigens ist das in Windows eingebaute Sicherungssystem berüchtigt. Ich verwende für Images ein älteres TrueImage, das ich von einem Stick boote - und für die Sicherung der Daten SyncBack Free.

Schönen Gruß aus Konstanz
der Karsten

PS: Ein NAS sehe ich kritisch. Ich würde sowas wirklich nur dann nehmen, wenn man Kapazität jenseits dessen braucht, was eine einzelne Platte hergibt. Ich verzichte da gern drauf, a) wegen der Kosten und b) bringt eine weitere Hardware immer auch Fehlerquellen ins Spiel. Was, wenn das NAS-Gerät selbst abraucht? Kann man die Platten dann noch irgendwo anders auslesen?

--
Ich sehr aktiv bei facebook, wo ich vor allem Fotos zeige und mich in Gruppen über alles mögliche, insbesondere meine Heimatstadt Konstanz austausche.

#434730

Hey_Joe zur Homepage von Hey_Joe

71229 Leonberg,
06.11.2019, 21:04:46

@ Karsten Meyer

PC-Kauf

> Was, wenn das
> NAS-Gerät selbst abraucht? Kann man die Platten dann noch irgendwo anders
> auslesen?

Kein Problem.
Mit einer Linux-Live CD, die Platte in einen PC eingehängt, siehst du die Dateien etc.

Gruß,
Jochen

--
[image]

#434732

Karsten Meyer zur Homepage von Karsten Meyer

Konstanz am Bodensee,
06.11.2019, 22:00:02

@ Hey_Joe

PC-Kauf

> > Was, wenn das
> > NAS-Gerät selbst abraucht? Kann man die Platten dann noch irgendwo
> anders
> > auslesen?
>
> Kein Problem.
> Mit einer Linux-Live CD, die Platte in einen PC eingehängt, siehst du die
> Dateien etc.

Das dürfte aber sehr davon abhängen, was das für ein NAS ist, was das für ein RAID installiert ist usw. Ich habe schon von Fällen gehört, wo nach dem Abrauchen des Rechners im NAS alles futsch war.

--
Ich sehr aktiv bei facebook, wo ich vor allem Fotos zeige und mich in Gruppen über alles mögliche, insbesondere meine Heimatstadt Konstanz austausche.

#434734

Howie

06.11.2019, 23:28:35
(editiert von Howie, 06.11.2019, 23:29:06)

@ Karsten Meyer

PC-Kauf (ed)

> > > Was, wenn das
> > > NAS-Gerät selbst abraucht? Kann man die Platten dann noch irgendwo
> > anders
> > > auslesen?
> >
> > Kein Problem.
> > Mit einer Linux-Live CD, die Platte in einen PC eingehängt, siehst du
> die
> > Dateien etc.
>
> Das dürfte aber sehr davon abhängen, was das für ein NAS ist, was das
> für ein RAID installiert ist usw. Ich habe schon von Fällen gehört, wo
> nach dem Abrauchen des Rechners im NAS alles futsch war.

Jetzt muss der Laie mal dumm fragen:

In welchem Format werden denn dann die Dateien gespeichert, wenn man sie von einer NAS-Festplatte z. B. auf eine "normale" externe Festplatte kopiert? Z. B. um diese Festplatte dann außer Haus zu lagern.

--
Viele Grüße
Howie

#WirSindMehr
Für Demokratie, Frieden und Freiheit. Und gegen Gewalt, Hass und Hetze.
_____________________________________________________
"Die Zeichnung eines Kindes wird in 1000 Jahren eine
größere Antiquität sein als der teuerste Computer."

#434735

Karsten Meyer zur Homepage von Karsten Meyer

Konstanz am Bodensee,
07.11.2019, 00:59:56

@ Howie

PC-Kauf

> > > > Was, wenn das
> > > > NAS-Gerät selbst abraucht? Kann man die Platten dann noch irgendwo
> > > anders
> > > > auslesen?
> > >
> > > Kein Problem.
> > > Mit einer Linux-Live CD, die Platte in einen PC eingehängt, siehst du
> > die
> > > Dateien etc.
> >
> > Das dürfte aber sehr davon abhängen, was das für ein NAS ist, was das
> > für ein RAID installiert ist usw. Ich habe schon von Fällen gehört,
> wo
> > nach dem Abrauchen des Rechners im NAS alles futsch war.
>
> Jetzt muss der Laie mal dumm fragen:
>
> In welchem Format werden denn dann die Dateien gespeichert, wenn man sie
> von einer NAS-Festplatte z. B. auf eine "normale" externe Festplatte
> kopiert? Z. B. um diese Festplatte dann außer Haus zu lagern.

Für dich bzw. für den mit dem NAS verbundenen Rechner sieht das einfach wie eine große Platte aus. Das ist nicht das Problem. Aber auf den Platten werden durch das NAS die Daten nach irgendwelchen Regeln verteilt. Ob da eine Datei überhaupt noch auf 1 Platte ist oder auf mehrere verteilt wird, das bekommst du ja gar nicht mit.

--
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#434738

Hackertomm

07.11.2019, 08:25:09

@ Karsten Meyer

PC-Kauf

> Für dich bzw. für den mit dem NAS verbundenen Rechner sieht das einfach
> wie eine große Platte aus. Das ist nicht das Problem. Aber auf den Platten
> werden durch das NAS die Daten nach irgendwelchen Regeln verteilt. Ob da
> eine Datei überhaupt noch auf 1 Platte ist oder auf mehrere verteilt wird,
> das bekommst du ja gar nicht mit.

Wenn man die HDDs in der richtigen Reihenfolge aus der NAS nimmt und kennzeichnet, kann man sie in der Reihenfolge auch wieder Einsetzen.
Bei Einzeldisks, die nicht als RAID eingestellt sind, ist es wirklich kein Problem die Daten zu Retten, man muss nur das richtige Verzeichnis finden.
Habe ich übrigens schon mehrmals durchexerziert, als ich meine NAS erweitert habe, von 1,5TB HDDs auf 4TB HDD.
Da wurde die neuen HDD in der NAS eingerichtet und Formatiert und dann über einen USB-Adapter die alten HDDs Stück für Stück drangehängt und die Daten kopiert.
Aber sowas braucht dann sehr viel Zeit!
Und wenn die HDDs verschlüsselt sind, geht bei NAS ja auch, dann hast nochmal ein Problem!

--
[image]

#434731

Manfred H

06.11.2019, 21:11:30

@ Karsten Meyer

PC-Kauf

> Ich
> verwende für Images ein älteres TrueImage, das ich von einem Stick boote
> - und für die Sicherung der Daten SyncBack Free.

Funzt "mein Stick noch"?

#434733

Karsten Meyer zur Homepage von Karsten Meyer

Konstanz am Bodensee,
06.11.2019, 22:01:32

@ Manfred H

PC-Kauf

> >Ich
> > verwende für Images ein älteres TrueImage, das ich von einem Stick boote
> > - und für die Sicherung der Daten SyncBack Free.
>
> Funzt "mein Stick noch"?

Na klar, prima. Wird etwa alle 2 Monate benutzt. Das einzige, was mich etwas bewegt ist, dass ich gern von dem Stick eine Sicherung hätte. Falls dem mal was passiert. Wollte ich eigentlich gelegentlich mal fragen, wie man einen Stick klont.

--
Ich sehr aktiv bei facebook, wo ich vor allem Fotos zeige und mich in Gruppen über alles mögliche, insbesondere meine Heimatstadt Konstanz austausche.

#434737

Hackertomm

07.11.2019, 08:17:43

@ Karsten Meyer

PC-Kauf

Theoretisch gibt's es bei Trueimage ein Image, womit man einen Bootdatenträger erstellen kann?
So kenne ich es wenigstens noch aus alten Zeiten.
Ansonsten, es gibt Programme zum Klonen eines Datenträger.

--
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#434736

Hackertomm

07.11.2019, 08:15:09

@ Karsten Meyer

PC-Kauf

> Nachdem es heute 4 TB als SSD in Bauform einer 2,5"-Platte gibt, brauch ich jedenfalls sowas nicht.

4TB SSD, das ist eine teure Angelegenheit!
Für einen PC, würde ich wirklich eine kleine 256 bis 480GB mit dem System und ein paar Programmen vorschlagen und eine große normale HDD für die Daten.

> PS: Ein NAS sehe ich kritisch. Ich würde sowas wirklich nur dann nehmen,
> wenn man Kapazität jenseits dessen braucht, was eine einzelne Platte
> hergibt. Ich verzichte da gern drauf, a) wegen der Kosten und b) bringt
> eine weitere Hardware immer auch Fehlerquellen ins Spiel. Was, wenn das
> NAS-Gerät selbst abraucht? Kann man die Platten dann noch irgendwo anders
> auslesen?

Wenn die HDDs nicht im RAID angelegt wurden, kommt man an die Daten noch ran.
Allerdings verwenden die meisten NAS ein Linuxsystem und EXt-Dateisystem auf den Datenträgern.
Da brauchst für einen Windows PC dann 2 Sachen, einen USB-Adapter für die HDD und eine Ergänzung für Windows, damit es Ext Filesystem lesen kann.
Auch kann man meist die alten HDDs von einer NAS zur anderen "Migrieren", sofern es der selbe Hersteller der NAS ist.

--
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#434902

Jodok

10.11.2019, 22:16:01

@ Hackertomm

PC-Kauf

Hi Hackertomm

Vielen Dank!

> > Nachdem es heute 4 TB als SSD in Bauform einer 2,5"-Platte gibt, brauch
> ich jedenfalls sowas nicht.
>
> 4TB SSD, das ist eine teure Angelegenheit!
> Für einen PC, würde ich wirklich eine kleine 256 bis 480GB mit dem System
> und ein paar Programmen vorschlagen und eine große normale HDD für die
> Daten.

Dafür müsste man dann vermutlich aus Datensicherheitsgründen ein NAS (mit Raid) kaufen, was auch wieder Kosten mit sich bringen würde (für das NAS und für die zweite HD für das RAID).
Falls ich dank der 4 TB SSD kein NAS benötigen würde (und mich dort auch nicht einarbeiten müsste...), könnte sich der hohe Preis für die 4 TB SSD vielleicht dennoch lohnen...

Viele Grüsse, Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

#434741

vordprefect zur Homepage von vordprefect

wo karl ruht..,
07.11.2019, 16:20:07

@ Karsten Meyer

PC-Kauf

Hi Karsten

> schön, mal wieder von dir zu hören. Zockst du oder wozu braucht man heute
> noch so eine große Kiste? Nachdem es heute 4 TB als SSD in Bauform einer
> 2,5"-Platte gibt, brauch ich jedenfalls sowas nicht.

Naja, ich finde durchaus noch Vorteile für ne "große" Kiste.
Bei mir sind noch ein paar Einschübe frei.. - da brauchts keine 2.5-Platte.. ;)
Und 4 TB reichen bei mir schon lange nicht mehr.
Mein Photo-Archiv mußte ich jetzt schon über mehrere Platten verteilen.

> Aber kurz zu Platten&Partitionen:
> Schon wegen der besseren Sicherung würde ich immer eine eigene Partition
> für das System anlegen (in meinem Laptop ist das ein eigenes
> M2-SSD-Kärtchen). Das sichert man dann und wann als Image.

Das System befindet sich bei mir auf der SSD, aber das sichere ich nie.
Wenn die Bootpartition bzw. Platte weg ist, dann wird neu aufgesetzt.
Alle Daten werden regelmäßig gesichert und bis auf "Dokumente"
befindet sich alles auch auf anderen Partitionen.

> Und die Daten sichert man einfacher dateiweise, wobei man sich halt
> überlegen muss, wie oft man eine Gesamtsicherung braucht. Ich sichere in
> der Regel nur die Änderungen, da geht das ratz-fatz. Wobei ich natürlich
> ein Problem bekomme, wenn ich z.B. einen Text editiert habe und die alte
> Version gern wieder hätte. (Deshalb mach ich mir von wichtigen Texten
> immer selber Versionen.)

Bei mir wird der ganze Ordner gezippt und weggesichert.
Da mach ich mir keine großen Gedanken um geänderte Dateien.
Teilweise befinden sich oft gebrauchte Daten auch auf meinem Webserver.

> Übrigens ist das in Windows eingebaute Sicherungssystem berüchtigt. Ich
> verwende für Images ein älteres TrueImage, das ich von einem Stick boote
> - und für die Sicherung der Daten SyncBack Free.

Ich kopiere einfach mit einem SyncTool.
Robocopy wollte ich mir mal antun, bin bisher aber nicht weitergekommen.

> PS: Ein NAS sehe ich kritisch. Ich würde sowas wirklich nur dann nehmen,
> wenn man Kapazität jenseits dessen braucht, was eine einzelne Platte
> hergibt.

Da bin ich gerade. Oder ich stopf zwei 10 TB Platten in meinen Rechner..
Aber ein NAS wäre vielseitiger und zukunftsträchtiger (Medienserver, Webserver usw.)
auch wenn es wieder mehr Strom kostet.

> Ich verzichte da gern drauf, a) wegen der Kosten und b) bringt
> eine weitere Hardware immer auch Fehlerquellen ins Spiel. Was, wenn das
> NAS-Gerät selbst abraucht? Kann man die Platten dann noch irgendwo anders
> auslesen?

NAS ≠ Backup - auch bei einem NAS ist ein Backup angeraten ;)
Abgesehen vom NAS, ist mir noch keine einzige Festplatte im laufenden Betrieb abgeraucht.
Eine habe ich wegen "Bad Sectors" vorsorglich getauscht, aber sie läuft immer noch.
Bei richtigen NAS-Servern soll man auch spezifizierte Platten für den Serverbetrieb verwenden,
wer hier spart, spart evtl. am falschen Ende.

--
lg,
volker

so long and thank you for the fish >~°>

me@PPG
Meine Fotos

#434745

Karsten Meyer zur Homepage von Karsten Meyer

Konstanz am Bodensee,
07.11.2019, 18:14:46

@ vordprefect

PC-Kauf

Hallo Volker, nur ein paar Anmerkungen noch ...

> Naja, ich finde durchaus noch Vorteile für ne "große" Kiste.
> Bei mir sind noch ein paar Einschübe frei.. - da brauchts keine
> 2.5-Platte.. ;)
> Und 4 TB reichen bei mir schon lange nicht mehr.

Dieter ist da wohl etwas sparsamer, er war es ja, der von 4 TB sprach.

> > Aber kurz zu Platten&Partitionen:
> > Schon wegen der besseren Sicherung würde ich immer eine eigene Partition
> > für das System anlegen (in meinem Laptop ist das ein eigenes
> > M2-SSD-Kärtchen). Das sichert man dann und wann als Image.
>
> Das System befindet sich bei mir auf der SSD, aber das sichere ich nie.
> Wenn die Bootpartition bzw. Platte weg ist, dann wird neu aufgesetzt.

Da stecken mir zu viele Einstellungen drin. Vermutlich nutze ich mehr verschiedene Programme als du, die sind zum Teil etwas betagt. Kommt hinzu, dass ich mein Windows an ziemlich vielen Stellen angepasst habe. Nach meiner Erfahrung geht eine Rücksicherung viel schneller als das Neu-Aufsetzen des Rechners. Allerdings sichere ich mein System auch nur noch so etwa alle halb Jahr, die Updates würden sich ja dann selber einspielen, und neue Software installiere ich kaum.

> > Und die Daten sichert man einfacher dateiweise, wobei man sich halt
> > überlegen muss, wie oft man eine Gesamtsicherung braucht. Ich sichere in
> > der Regel nur die Änderungen, da geht das ratz-fatz. Wobei ich natürlich
> > ein Problem bekomme, wenn ich z.B. einen Text editiert habe und die alte
> > Version gern wieder hätte. (Deshalb mach ich mir von wichtigen Texten
> > immer selber Versionen.)
>
> Bei mir wird der ganze Ordner gezippt und weggesichert.
> Da mach ich mir keine großen Gedanken um geänderte Dateien.
> Teilweise befinden sich oft gebrauchte Daten auch auf meinem Webserver.

Bei mir gab es halt hin und wieder Texte, an denen ich sehr lange gearbeitet hatte, z.B. in Zusammenhang mit dem Buch, das ich herausgegeben hatte. Schon ganz am Anfang meiner Computer-Erfahrungen, zu Zeiten von CP/M usw. hatte ich mir angewöhnt, solche Dateien immer mit einer fortlaufendenden Nummer zu versehen. Ab und zu kommt es ja schon vor, dass man mal in eine frühere Version gucken will, weil man merkt, dass man was verschlimmbessert hat. Übrigens soll ja sowas auch irgendwie in Windows eingebaut sein, damit habe ich mich aber nie beschäftigt.

> > Übrigens ist das in Windows eingebaute Sicherungssystem berüchtigt. Ich
> > verwende für Images ein älteres TrueImage, das ich von einem Stick boote
> > - und für die Sicherung der Daten SyncBack Free.
>
> Ich kopiere einfach mit einem SyncTool.
> Robocopy wollte ich mir mal antun, bin bisher aber nicht weitergekommen.

SyncBack Free ist ja so ein SyncTool. Und TI brauch ich nur für die Systemplatte.

> Abgesehen vom NAS, ist mir noch keine einzige Festplatte im laufenden
> Betrieb abgeraucht.

So geht's mir auch. Aber: "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste". Jeder neue Fotoordner wird gesichert, auf ein externes Plättchen, was nur zu diesem Zweck angestöpselt wird.

Schönen Abend noch
Karsten

--
Ich sehr aktiv bei facebook, wo ich vor allem Fotos zeige und mich in Gruppen über alles mögliche, insbesondere meine Heimatstadt Konstanz austausche.

#434900

Jodok

10.11.2019, 22:08:10

@ vordprefect

PC-Kauf

Hi Volker

Vielen Dank!

> Ich kopiere einfach mit einem SyncTool.
Wie muss man sich das vorstellen? Wie heisst es? Wie lange dauert das Sichern bei Deiner riesigen Datenmenge?

> > PS: Ein NAS sehe ich kritisch. Ich würde sowas wirklich nur dann
> nehmen,
> > wenn man Kapazität jenseits dessen braucht, was eine einzelne Platte
> > hergibt.
>
> Da bin ich gerade. Oder ich stopf zwei 10 TB Platten in meinen Rechner..
> Aber ein NAS wäre vielseitiger und zukunftsträchtiger (Medienserver,
> Webserver usw.)
> auch wenn es wieder mehr Strom kostet.
>
Also Du hast Dich auch noch nicht zu einem NAS durchgerungen?
(ich habe mir überlegt, ob ich - beim allfälligen Einsatz eines NAS - dann einfach für das Image eine externe USB-Harddisk am NAS anhängen könnte - und dann könnte man einen Sicherungsjob vielleicht auch automatisch ablaufen lassen (oder eben "syncen", wie Du das oben geschrieben hast? Dafür müsste der PC vielleicht gar nicht laufen? Also könnte es mir vielleicht dann auch egal sein, wenn es stundenlang dauern würde?...).

(Ich habe aber nicht unbedingt Lust, mich in die NAS-Technologie einzuarbeiten, ausser es würde mir wirklich grosse Vorteile bringen und es liesse sich "quasi wartungsfrei" betreiben bzw. nach der Einarbeitung keine Aufwände mehr verursachen - auch nicht bei einem künftigen PC-Wechsel. Auch möchte ich eigentlich nicht unbedingt noch ein weiteres Gerät betreiben, wenn es sich vermeiden lässt.)

Viele Grüsse, Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

#434915

vordprefect zur Homepage von vordprefect

wo karl ruht..,
11.11.2019, 13:46:13

@ Jodok

PC-Kauf

Hi

> > Ich kopiere einfach mit einem SyncTool.
> Wie muss man sich das vorstellen? Wie heisst es? Wie lange dauert das
> Sichern bei Deiner riesigen Datenmenge?

Das Tool nennt sich "Synctoy" und ist von Microsoft

Das kann schon mehrere Stunden dauern und damit hatten manche anderen Tools Probleme - Timeouts und Abbrüche
und dann nachzuvollziehen, was übertragen wurde, war dann noch schlimmer.

Da das Sync bisher übers Netzwerk war, war es langsam, aber jetzt habe ich eine externe Festplatte
über USB3 angeschlossen, da gehts etwas schneller.

> > > PS: Ein NAS sehe ich kritisch. Ich würde sowas wirklich nur dann
> > nehmen,
> > > wenn man Kapazität jenseits dessen braucht, was eine einzelne Platte
> > > hergibt.
> >
> > Da bin ich gerade. Oder ich stopf zwei 10 TB Platten in meinen Rechner..
> > Aber ein NAS wäre vielseitiger und zukunftsträchtiger (Medienserver,
> > Webserver usw.)
> > auch wenn es wieder mehr Strom kostet.
> >
> Also Du hast Dich auch noch nicht zu einem NAS durchgerungen?

Ich hab mich mal nach den Kosten umgeschaut. Wenn ich mit so was anfange,
dann wird es nicht die billige Lösung - RAID5, mindestens Platz für vier Platten usw.

Ein Selbstbau-NAS mittels Raspberry Pi scheidet für mich aus, da da wohl doch schnell
Kapazitätsgrenzen erreicht sind und mir auch zuviel "Bastelei" ist.

> (ich habe mir überlegt, ob ich - beim allfälligen Einsatz eines NAS -
> dann einfach für das Image eine externe USB-Harddisk am NAS anhängen
> könnte - und dann könnte man einen Sicherungsjob vielleicht auch
> automatisch ablaufen lassen (oder eben "syncen", wie Du das oben
> geschrieben hast? Dafür müsste der PC vielleicht gar nicht laufen? Also
> könnte es mir vielleicht dann auch egal sein, wenn es stundenlang dauern
> würde?...).

Ich hab ne USB-Station, mit der kann ich Festplatten auf Knopfdruck
klonen - da brauch ich auch keinen Rechner mehr, das sollte ein NAS auf jedenfall können.
Notfalls sollte man dann halt noch nen Blick auf die Anschlüsse werfen.

> (Ich habe aber nicht unbedingt Lust, mich in die NAS-Technologie
> einzuarbeiten, ausser es würde mir wirklich grosse Vorteile bringen und es
> liesse sich "quasi wartungsfrei" betreiben bzw. nach der Einarbeitung keine
> Aufwände mehr verursachen - auch nicht bei einem künftigen PC-Wechsel.

Je nachdem welches NAS man nimmt, gibt es wohl eine mehr oder weniger gute (detaillierte) Benutzeroberfläche zum Einrichten.
Das NAS steht ja dann "für sich" im Netz und ist meistens über den Browser zu konfigurieren.
Anbindung an den PC brauchts nur, wenn Du von dort etwas kopieren willst und übers Netzwerk sind die Kisten dann eh verbunden.

> Auch möchte ich eigentlich nicht unbedingt noch ein weiteres Gerät
> betreiben, wenn es sich vermeiden lässt.)

Richtige NAS sind halt schon eigene Boxen tw. mit eigenem Stromanschluß.

--
lg,
volker

so long and thank you for the fish >~°>

me@PPG
Meine Fotos

#435043

Jodok

16.11.2019, 15:01:58

@ vordprefect

PC-Kauf

Hi Volker

Herzlichen Dank!!

Viele Grüsse, Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

#434742

bender

Strasshof an der Nordbahn,
07.11.2019, 17:41:55

@ Karsten Meyer

OT: Signatur

Hallo Karsten,

ich glaub, Google+ kannst du mal aus Deiner Signatur rauswerfen. ;)

--
Grüße aus Strasshof an der Nordbahn (ja, da wo die Kampusch im Keller lebte)
bender

sudo apt-get install brain_2.0

#434746

Karsten Meyer zur Homepage von Karsten Meyer

Konstanz am Bodensee,
07.11.2019, 18:19:54

@ bender

OT: Signatur

> Hallo Karsten,
>
> ich glaub, Google+ kannst du mal aus Deiner Signatur rauswerfen. ;)

Danke für den Hinweis, bender. Wer liest schon seine eigene Signatur?  ;-)

Schönen Abend noch!
-Karsten

--
Ich sehr aktiv bei facebook, wo ich vor allem Fotos zeige und mich in Gruppen über alles mögliche, insbesondere meine Heimatstadt Konstanz austausche.

#434899

Jodok

10.11.2019, 21:53:08

@ Karsten Meyer

PC-Kauf

Hallo Karsten

> schön, mal wieder von dir zu hören.
Vielen Dank - ja lang ist's her...

Zockst du oder wozu braucht man heute
> noch so eine große Kiste? Nachdem es heute 4 TB als SSD in Bauform einer
> 2,5"-Platte gibt, brauch ich jedenfalls sowas nicht.

Nein, ich spiele nicht. Hmm, meinst Du, ein Laptop würde reichen? Das wäre vom Platz her natürlich praktisch, und man müsste kein Gehäuse kaufen. Aber am Laptop wären dann die schnellen Anschlüsse für eine externe USB-SSD vielleicht nicht vorhanden?
Meine Bedürfnisse sind relativ bescheiden. Ich habe halt viele Fotos gespeichert, das sind die Hauptdaten, und deshalb brauche ich hohe Geschwindigkeit für die Datensicherung (Image).
Die Verwaltung der Fotos sowie einfachere Bearbeitung wie Zuschneiden etc. mache ich immer noch mit Picasa, das werde ich wohl beim neuen PC dann ändern müssen... Hast Du da einen Tipp?

> Aber kurz zu Platten&Partitionen:
> Schon wegen der besseren Sicherung würde ich immer eine eigene Partition
> für das System anlegen (in meinem Laptop ist das ein eigenes
> M2-SSD-Kärtchen). Das sichert man dann und wann als Image.
> Und die Daten sichert man einfacher dateiweise, wobei man sich halt
> überlegen muss, wie oft man eine Gesamtsicherung braucht. Ich sichere in
> der Regel nur die Änderungen, da geht das ratz-fatz. Wobei ich natürlich
> ein Problem bekomme, wenn ich z.B. einen Text editiert habe und die alte
> Version gern wieder hätte. (Deshalb mach ich mir von wichtigen Texten
> immer selber Versionen.)
OK, vermutlich werde ich für das System - gemäss Markus - sogar eine eigene Harddisk, eine 500 MB SSD nehmen.

> Übrigens ist das in Windows eingebaute Sicherungssystem berüchtigt. Ich
> verwende für Images ein älteres TrueImage, das ich von einem Stick boote
> - und für die Sicherung der Daten SyncBack Free.
Huch - das ist aber unschön zu hören!! Warum ist denn das in Windows eingebaute Image-Tool berüchtigt? Ich benütze es sei 8 Jahren mit Erfolg. Ich konnte damit mein System auch testweise auf eine Harddisk zurückspielen und damit booten, es hat geklappt...

> Schönen Gruß aus Konstanz
> der Karsten

Schönen Gruss zurück!  :-)

Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

#434901

Markus

Uelzen,
10.11.2019, 22:10:19
(editiert von Markus, 10.11.2019, 22:12:29)

@ Jodok

PC-Kauf (ed)

Ein Laptop ist für Dein Vorhaben eher nur an zweiter Stelle geeignet. Weil hier die Modelle mit schnellen Schnittstellen und intern verbauten Datenspeichern, die diese Performance vor allem bei der Übertragung vieler GB großer Image-Dateien bis zum Ende mitgehen, verhältnismäßig teuer sind. USB 3-1-Schnittstellen gibt es durchaus, allerdings bilden dann meist die standardmäßig intern verbauten Datenspeicher den Flaschenhals.

Was die Platzverhältnisse betrifft: Man kann ja auch ein kleines Gehäuse bei mATX- oder Mini-ITX-Bauweise nehmen.

--
Jabber-ID: markus_netz-treff.de@jabber.org

#434905

Karsten Meyer zur Homepage von Karsten Meyer

Konstanz am Bodensee,
11.11.2019, 00:21:41

@ Jodok

PC-Kauf

Hallo Dieter,
> Nein, ich spiele nicht. Hmm, meinst Du, ein Laptop würde reichen? Das
> wäre vom Platz her natürlich praktisch, und man müsste kein Gehäuse
> kaufen. Aber am Laptop wären dann die schnellen Anschlüsse für eine
> externe USB-SSD vielleicht nicht vorhanden?
> Meine Bedürfnisse sind relativ bescheiden. Ich habe halt viele Fotos
> gespeichert, das sind die Hauptdaten, und deshalb brauche ich hohe
> Geschwindigkeit für die Datensicherung (Image).

Dann sind wir uns ja recht ähnlich. Ich habe seit etlichen Jahren keinen großen PC mehr und genieße die Vorzüge eines guten Laptops: Ich klapp das Ding dort, auf wo ich grad Lust drauf hab, habe keinen Kabel-Verhau, keinerlei Extra-Geräte (bis auf die Sicherungsplatte, die aber wirklich nur zum Sichern dran gestöpselt wird) und nebenbei die Sicherheit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung.

Ich sag dir jetzt mal, wovon ich träume: Von einem 17"-Thinkpad mit 4-K-Bildschirm. Die Dinger sind natürlich nicht billig, weshalb ich sowas immer nur gebraucht kaufen würde, oder aber ein Vorfürgerät. Die heißen P70 bis momentan P73 (glaub ich), je nach Aktualität, hier ein Beispiel - der hat sogar den Color-Sensor drin zur Kalibrierung des Bildschirms. Schnittstellen und Einbauplätze hat das Teil zur Genüge. Oder aber, wenn 17" zu klein ist, ein X1-Carbon oder sowas edles, kleines, flaches in der Richtung und dann einen guten 32"-4K-Monnitor dran gestöpselt, das wäre dann sozusagen halb-mobil. In den Laptop rein eine 4TB-SSD (kosten nur noch um 500 Euro!) und gut ist's. In einen W7x kann man sogar mehrere Platten bauen plus SSDs in M2-Steckpaltzgröße (siehe hier) ...
Wobei diese Dinger eigentlich ja auch schon wieder richtig alt aussehen gegenüber dem, was Microsoft gerade so anbietet, guck mal hier, das Microsoft Surface Studio 2 im Test. Mich begeistert daran das Seitenverhältnis von 3:2 - das bietet leider kaum noch jemand an. Allerdings ist die Frage, wie gut sich sowas erweitern lässt.

> Die Verwaltung der Fotos sowie einfachere Bearbeitung wie Zuschneiden etc.
> mache ich immer noch mit Picasa, das werde ich wohl beim neuen PC dann
> ändern müssen... Hast Du da einen Tipp?

Oh je, auch ich hänge ja noch an Picasa fest, mit jetzt über 150.000 Bildern - übrigens alles auf einer 2TB-Platte in meinem 15"-Thinkpad. Das Problem eines jeden Umstiegs ist, dass sämtliche Bearbeitungen inerhalb Picasa weg wären, und es ist fraglich, ob die Personen (bei mir über 1500) überhaupt übernommen werden können.

Dem Problem der Schnittstellen für die Sicherung messe ich keine so große Bedeutung zu. Das System sichere ich höchstens alle halb Jahr - das geht dann halt eine Stunde, aber was soll's? Und die anderen Daten sichere ich über SyncBack Free auf eine an USB 3 hängende externe Platte, halt immer nur, was dazu kam. Also vielleicht einmal die Woche. Das geht keine 5 Minuten.

Schönen Gruß
Karsten

--
Ich sehr aktiv bei facebook, wo ich vor allem Fotos zeige und mich in Gruppen über alles mögliche, insbesondere meine Heimatstadt Konstanz austausche.

#435041

Jodok

16.11.2019, 14:56:51

@ Karsten Meyer

PC-Kauf

Hallo Karsten

Vielen Dank!

> Oh je, auch ich hänge ja noch an Picasa fest, mit jetzt über 150.000
> Bildern - übrigens alles auf einer 2TB-Platte in meinem 15"-Thinkpad. Das
> Problem eines jeden Umstiegs ist, dass sämtliche Bearbeitungen inerhalb
> Picasa weg wären, und es ist fraglich, ob die Personen (bei mir über
> 1500) überhaupt übernommen werden können.

Ja, da haben wir wirklich das gleiche Problem. Etliche Aenderungen von Bildern habe ich zwar als "definitiv" gespeichert (neues JPG erzeugt). Diese würden somit erhalten bleiben. Aber ganz viele Sachen habe ich nur in Picasa bearbeitet, ohne die Aenderungen anschliessend in einem neuen JPG zu speichern...

Leider kann mir auch nicht vorstellen, wie man Picasa (inkl. Picasa-Datenbank) auf einen neuen PC zügeln könnte. Die Thematik ging wohl bei der Entwicklung des Programms einfach vergessen... Also müsste ich den alten PC eigentlich behalten, damit ich bei Bedarf noch auf die Bilder inkl. Bearbeitungen und auf die Personen zugreifen könnte...

Es würde wohl kaum Sinn machen, auf dem neuen PC dann nochmals Picasa zu installieren, siehst Du das auch so? In diesem Falle könnte man zwar die Bilder erneut von Picasa scannen lassen und die Datenbank somit neu erzeugen. Auch die Personen-Sammlung könnte man so wieder neu aufbauen... Aber dies mit einem veralteten Programm zu machen, das es "eigentlich gar nicht mehr gibt", macht wohl keinen Sinn...

Hättest Du denn schon eine mögliche Alternative zu Picasa im Blick?

Viele Grüsse, Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

#435044

Karsten Meyer zur Homepage von Karsten Meyer

Konstanz am Bodensee,
16.11.2019, 15:17:52

@ Jodok

OT: Picasa - war: PC-Kauf

Hallo Dieter,

> Leider kann mir auch nicht vorstellen, wie man Picasa (inkl.
> Picasa-Datenbank) auf einen neuen PC zügeln könnte. Die Thematik ging
> wohl bei der Entwicklung des Programms einfach vergessen... Also müsste
> ich den alten PC eigentlich behalten, damit ich bei Bedarf noch auf die
> Bilder inkl. Bearbeitungen und auf die Personen zugreifen könnte...
>
> Es würde wohl kaum Sinn machen, auf dem neuen PC dann nochmals Picasa zu
> installieren, siehst Du das auch so? In diesem Falle könnte man zwar die
> Bilder erneut von Picasa scannen lassen und die Datenbank somit neu
> erzeugen. Auch die Personen-Sammlung könnte man so wieder neu aufbauen...
> Aber dies mit einem veralteten Programm zu machen, das es "eigentlich gar
> nicht mehr gibt", macht wohl keinen Sinn...

Picasa umzuziehen auf einen neuen Rechner ist wirklich kein Problem! Ich hab es jetzt vermutich auf dem dritten Rechner. Du musst es halt installieren (ich hoffe, die letzte Installationsdatei gibt es noch, sonst müsste ich sie eigentlich auch haben) und dann der neuen Installation die alte Datenbank unterschieben.
Man kann sogar die Datenbank an einer anderen Stelle unterbringen. Auf einen früheren Rechner hatte ich das mal so, um die Systempartition schön klein halten zu können. Du findest den Speicherort hier in Picasa:
Tools - Sonstiges - Speicherort für Datenbank festlegen.

Eine Alternative zu Picasa habe ich, wie gesagt, noch nicht gefunden.

Schönen Gruß
Karsten

PS: Neulich wurde ich auf die 2. Generation des Thinkpad X1 Extreme aufmerksam. Boa ist das eine heiße, kleine Kiste. Gibts mit 4K-OLED-Bildschirm und man kann es (derzeit!) mit 4 TB Speicher ausrüsten - in Form zweier M2-Karten. Sauteuer natürlich, aber man darf ja noch träumen. Und irgendwann gibt's die Teile ja auch gebraucht!

--
Ich sehr aktiv bei facebook, wo ich vor allem Fotos zeige und mich in Gruppen über alles mögliche, insbesondere meine Heimatstadt Konstanz austausche.

#435045

Jodok

17.11.2019, 01:28:14

@ Karsten Meyer

OT: Picasa - war: PC-Kauf

Hallo Karsten

> Picasa umzuziehen auf einen neuen Rechner ist wirklich kein Problem! Ich
> hab es jetzt vermutich auf dem dritten Rechner. Du musst es halt
> installieren (ich hoffe, die letzte Installationsdatei gibt es noch, sonst
> müsste ich sie eigentlich auch haben) und dann der neuen Installation die
> alte Datenbank unterschieben.
> Man kann sogar die Datenbank an einer anderen Stelle unterbringen. Auf
> einen früheren Rechner hatte ich das mal so, um die Systempartition schön
> klein halten zu können. Du findest den Speicherort hier in Picasa:
> Tools - Sonstiges - Speicherort für Datenbank festlegen.

Vielen Dank! Das ist ja super, dass man die Sache auf einen neuen PC zügeln kann!!

Frage: Wäre die Vorgehensweise wie folgt (Reihenfolge?):
1. Den ganzen Ordner C:\Users\Dieter\AppData\Local\Google\Picasa2 (der auch die grosse Datenbnank "db3" enthält) auf den neuen PC kopieren(?)
2. Die Software Picasa auf dem neuen PC installieren
3. Die Fotos vom alten PC auf den neuen PC kopieren
(das Problem könnte sein, dass Picasa eventuell sofort wieder beginnen wird, die soeben auf den neuen PC kopierten Fotos in die Datenbank einzulesen... Das darf jedoch nicht passieren, denn das soll ja NUR für die neu geknipsten Bilder gelten. Aber wie bringt man das Picasa bei?)

Viele Grüsse, Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

#435046

Karsten Meyer zur Homepage von Karsten Meyer

Konstanz am Bodensee,
17.11.2019, 10:22:41

@ Jodok

OT: Picasa - war: PC-Kauf

> Vielen Dank! Das ist ja super, dass man die Sache auf einen neuen PC
> zügeln kann!!
>
> Frage: Wäre die Vorgehensweise wie folgt (Reihenfolge?):
> 1. Den ganzen Ordner C:\Users\Dieter\AppData\Local\Google\Picasa2 (der auch
> die grosse Datenbnank "db3" enthält) auf den neuen PC kopieren(?)
> 2. Die Software Picasa auf dem neuen PC installieren
> 3. Die Fotos vom alten PC auf den neuen PC kopieren
> (das Problem könnte sein, dass Picasa eventuell sofort wieder beginnen
> wird, die soeben auf den neuen PC kopierten Fotos in die Datenbank
> einzulesen... Das darf jedoch nicht passieren, denn das soll ja NUR für
> die neu geknipsten Bilder gelten. Aber wie bringt man das Picasa bei?)

Ich würde erste Picasa installieren, dann die Bilder und den Ordner mit der Datenbank übernehmen (natürlich während Picasa nicht läuft).

Gruß Karsten

--
Ich sehr aktiv bei facebook, wo ich vor allem Fotos zeige und mich in Gruppen über alles mögliche, insbesondere meine Heimatstadt Konstanz austausche.

#435052

Jodok

17.11.2019, 17:02:01

@ Karsten Meyer

OT: Picasa - war: PC-Kauf

> Ich würde erste Picasa installieren, dann die Bilder und den Ordner mit
> der Datenbank übernehmen (natürlich während Picasa nicht läuft).

Super - herzlichen Dank!

Viele Grüsse, Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

#434835

Markus

Uelzen,
10.11.2019, 01:16:43

@ Jodok

PC-Kauf

> Nach langer Zeit überlege ich mir, mal wieder einen PC anzuschaffen...

Wie hoch liegt dazu Dein Gesamtbudget? Und welches Betriebssystem nutzt Du derzeit auf dem bisherigen PC? Ich frage wegen einer möglichen Lizenzübertragung auf das neue System.


> habe 2 TB Daten, daher wäre eine 4 TB SSD-Harddisk ideal (aber halt teuer,
> ich weiss).

Wenn Du Geschwindigkeit in alle Richtungen der Datenübertragung anpeilst, kommst Du auch intern an SSD/NVMe nicht vorbei. Du könntest dann z.B. 2x2 TB SSD nehmen.


> Die Datensicherung (Image) habe ich bisher immer mit dem
> Windows Bordtool "Sichern und Wiederherstellen" auf eine USB-Harddisk
> gemacht.

Eine Datensicherung sollte nicht nur als Image erfolgen! Sondern wichtige Daten müssen nach dem 3-2-1-0 Prinzip innerhalb eines abgestimmten Backup-Konzeptes gesichert sein. Images, ja, Datenbackups allerdings zusätzlich separat auf mindestens einem weiteren externen Datenträger.


> Das würde dann mit SSDs hoffentlich wieder viel schneller gehen

Ja, klar geht das deutlich schneller. Das praktiziere ich bereits seit Jahren so. Alles andere würde mir viel zu lange dauern. Außerdem sind dadurch Backups häufiger erstellt.


> (heute mit konventionellen Platten dauert die Sicherung ca. 12 Std...Dies
> führt dazu, dass man seltener ein Image zieht...).

Eben. Aber es liegt dabei nicht nur an den Datenträgern, sondern am Gesamtsystem (hier insbesondere CPU & Schnittstellen).


> Beim Motherboard wäre es vermutlich sinnvoll, auf die schnellen
> USB-Anschlüsse sowie auf einen Thunderbold Anschluss zu achten, damit ich
> bei der Sicherung schnell "Daten schaufeln" kann?

Richtig. Man muss hier allerdings sehr genau auf die Bezeichnungen achten, und was jeweils dahinter steht.

Außerdem kann es sinnvoll sein, ein MB zu kaufen, auf dem zusätzliche schnell angebundene PCIe-Slots vorhanden sind, um künftige schnelle Schnittstellenstandards (USB 4.0) mittels PCIe-Erweiterungskarten bei Bedarf ganz einfach nachrüsten zu können. Sowas als Gesamtpaket findet man in den üblichen "Fertigkisten" selten gut gelöst, sodass ich Dir ganz klar zu einer Individualkonfiguration und nicht zu einem "Rechner von der Stange" rate!


> Ich weiss allerdings
> nicht, ob es schon USB-SSDs gibt, die das schon nutzen können. Weiss das
> jemand?

Ja, es gibt sie. Auch hier kann man sich sehr schnelle und leistungsstabile Speichermodule kaufen, und diese in passende externe Gehäuse stecken, die ihrerseits ebenfalls über hinreichend schnelle Schnittstellen verfügen.


> Dann noch eine Frage zum Partitionieren: Heute habe ich zwei Partitionen:
> Eine System-Partition und eine Daten-Partition. Soll ich das weiterhin so
> halten, oder kann ich genausogut beim neuen PC die 4 TB als EINE Partition
> definieren?

Das wird alleine schon strukturell nicht gehen, bei neuen Systemen kommen noch andere Partitionen zwingend hinzu, wie z.B. eine EFI-Partition. Mit einer oder mit zweien kommst Du also ohnehin nicht aus.

Unabhängig davon, empfehle ich Dir auch, das System auf eine separate SSD zu installieren. 250 GB reichen dafür in der Regel aus, wobei das Preis-/Leistungsverhältnis einer 500-MB-SSD durchaus besser ist.

--
Jabber-ID: markus_netz-treff.de@jabber.org

#434897

Jodok

10.11.2019, 21:42:50

@ Markus

Super Inputs - herzlichen Dank!!

Hi Markus

Herzlichen Dank für Deine wertvollen Inputs!

> Wie hoch liegt dazu Dein Gesamtbudget? Und welches Betriebssystem nutzt Du
> derzeit auf dem bisherigen PC? Ich frage wegen einer möglichen
> Lizenzübertragung auf das neue System.

Gesamtbudget habe ich noch nicht fixiert. Ich bin momentan erst am "Rumschauen", was denn für mich Sinn machen würde. Später muss ich dann halt entscheiden, was Luxus ist und was sich für mich wirklich lohnt. Ich möchte jedoch den PC wiederum für eine lange Zeitspanne nutzen können, daher möchte ich ihn tendenziell eher etwas grosszügiger ausbauen, damit ich ihn länger nutzen kann. Meinen jetzigen PC habe ich seit 8 Jahren... Er hat Windows 10 Home drauf. Vermutlich würde ich das Betriebssystem neu kaufen, da ich den alten PC noch weiterbetreiben möchte.
(Frage: Würde "Home" wiederum reichen, oder soll ich "Professional" nehmen?)

> Wenn Du Geschwindigkeit in alle Richtungen der Datenübertragung anpeilst,
> kommst Du auch intern an SSD/NVMe nicht vorbei. Du könntest dann z.B. 2x2
> TB SSD nehmen.

Wegen dem Erstellen der Images ist Geschwindigkeit wichtig. Du schreibst, ich könnte dann 2x2 TB SSD zu nehmen.
Was wäre da der Vorteil (gegenüber der geplanten 4 TB SSD?).
(ich habe mir überlegt, im PC 4 TB SSD zu haben, und als Datensicherung (mit Image) eine externe USB 4 TB Harddisk zu nehmen, die ich dann irgendwo extern aufbewahren würde. Das Problem ist, dass ich das Zurückspielen der Daten gar nie testen könnte, was mir nicht so Recht wäre. Denn was nützt es mir, eine Datensicherung zu haben, die mir im Falle des Falles vielleicht gar nichts nützt? Dafür müsste ich dann in meinem PC zusätzlich noch eine zweite 4 TB Harddisk haben, damit ich das Image testweise einmal zurückspielen konnte, das könnte dann ja aus Kostengründen eine konventionelle Harddisk sein...).

> Eine Datensicherung sollte nicht nur als Image erfolgen! Sondern wichtige
> Daten müssen nach dem 3-2-1-0 Prinzip innerhalb eines abgestimmten
> Backup-Konzeptes gesichert sein. Images, ja, Datenbackups allerdings
> zusätzlich separat auf mindestens einem weiteren externen Datenträger.

Ja, ich verfüge noch über viele (halt langsamere) externe Harddisks. Auf diese könnte ich zusätzlich Datenbackups von den wichtigsten Daten machen.


> > Das würde dann mit SSDs hoffentlich wieder viel schneller gehen
>
> Ja, klar geht das deutlich schneller. Das praktiziere ich bereits seit
> Jahren so. Alles andere würde mir viel zu lange dauern. Außerdem sind
> dadurch Backups häufiger erstellt.
>
> > (heute mit konventionellen Platten dauert die Sicherung ca. 12
> Std...Dies
> > führt dazu, dass man seltener ein Image zieht...).
>
> Eben. Aber es liegt dabei nicht nur an den Datenträgern, sondern am
> Gesamtsystem (hier insbesondere CPU & Schnittstellen).

Genau! (denn mein PC ist wie gesagt 8 Jahre alt...)

> > Beim Motherboard wäre es vermutlich sinnvoll, auf die schnellen
> > USB-Anschlüsse sowie auf einen Thunderbold Anschluss zu achten, damit
> ich
> > bei der Sicherung schnell "Daten schaufeln" kann?
>
> Richtig. Man muss hier allerdings sehr genau auf die Bezeichnungen achten,
> und was jeweils dahinter steht.
>
> Außerdem kann es sinnvoll sein, ein MB zu kaufen, auf dem zusätzliche
> schnell angebundene PCIe-Slots vorhanden sind, um künftige schnelle
> Schnittstellenstandards (USB 4.0) mittels PCIe-Erweiterungskarten bei
> Bedarf ganz einfach nachrüsten zu können. Sowas als Gesamtpaket findet
> man in den üblichen "Fertigkisten" selten gut gelöst, sodass ich Dir ganz
> klar zu einer Individualkonfiguration und nicht zu einem "Rechner von der
> Stange" rate!

Wenn ich dann eine Konfiguration zussammen habe, würde ich diese Dir dann gerne mal "vorlegen"!

> > Ich weiss allerdings
> > nicht, ob es schon USB-SSDs gibt, die das schon nutzen können. Weiss
> das
> > jemand?
>
> Ja, es gibt sie. Auch hier kann man sich sehr schnelle und leistungsstabile
> Speichermodule kaufen, und diese in passende externe Gehäuse stecken, die
> ihrerseits ebenfalls über hinreichend schnelle Schnittstellen verfügen.
>
Ach so, diese muss man in Gehäuse stecken? Diese gibts nicht wie heute einfach als "normale" USB-SSD-Harddisks?
Es wäre super, wenn Du einen Link einer passenden 4 TB Harddisk posten könntest!

> > Dann noch eine Frage zum Partitionieren: Heute habe ich zwei
> Partitionen:
> > Eine System-Partition und eine Daten-Partition. Soll ich das weiterhin
> so
> > halten, oder kann ich genausogut beim neuen PC die 4 TB als EINE
> Partition
> > definieren?
>
> Das wird alleine schon strukturell nicht gehen, bei neuen Systemen kommen
> noch andere Partitionen zwingend hinzu, wie z.B. eine EFI-Partition. Mit
> einer oder mit zweien kommst Du also ohnehin nicht aus.
>
> Unabhängig davon, empfehle ich Dir auch, das System auf eine separate SSD
> zu installieren. 250 GB reichen dafür in der Regel aus, wobei das
> Preis-/Leistungsverhältnis einer 500-MB-SSD durchaus besser ist.

OK, ich denke, dass ich in dem Fall für das System eine 500-MB-SSD nehmen würde.

Nochmals herzlichen Dank! Viele Grüsse, Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

#434904

Markus

Uelzen,
10.11.2019, 22:53:53
(editiert von Markus, 10.11.2019, 23:02:12)

@ Jodok

Super Inputs - herzlichen Dank!! (ed)

> Ich möchte jedoch den PC wiederum für eine lange Zeitspanne nutzen können,
> daher möchte ich ihn tendenziell eher etwas grosszügiger ausbauen, damit
> ich ihn länger nutzen kann.

Alles klar, dann ist in der Tat ein modulares Konzept sinnvoll, mit jeweils möglichst langen Garantiezeiten auf die einzelnen Komponenten.


> (Frage: Würde "Home" wiederum reichen, oder soll ich "Professional"
> nehmen?)

Nun, die Pro liefert auch für Privatnutzer schon etwas bessere Zugriffsmöglichkeiten, wie z.B. über die Gruppenrichtlinien. Da kann man schneller mal etwas anpassen, wenn man es individualisieren möchte. Ja, ich weiß, auch sowas kann man z.B. unter Home nachrüsten, muss dies allerdings auch immer wieder nach Feature-Updates wiederholen. Über die Gruppenrichtlinien kann man z.B. sehr schön und schnell Dinge deaktivieren, die man nicht möchte oder nicht braucht.

Hast Du vielleicht irgendwo noch eine alte Windows-7- oder Windows-8-Lizenz herumliegen? Die könntest Du dann z.B. für den neuen PC zur Installation und Aktivierung von Windows 10 verwenden.


> ich könnte dann 2x2 TB SSD zu nehmen.
> Was wäre da der Vorteil (gegenüber der geplanten 4 TB SSD?).

Ausfallsicherheit. Wenn eine 4-TB-Platte ausfällt, kannst Du erstmal gar nichts mehr nutzen. Fällt aber eine 2-TB-Platte aus, hast Du immer noch die andere. Datenbackups müssen ja sowieso immer extern gespeichert sein, nie auf internen Datenträgern. Außerdem ist es schwierig mit externen Gegen-Pendants, da es fast nur erschwingliche 2-TB-Datenträger auf SSD-Basis gibt.


> Das Problem ist, dass ich das Zurückspielen der
> Daten gar nie testen könnte, was mir nicht so Recht wäre. Denn was nützt
> es mir, eine Datensicherung zu haben, die mir im Falle des Falles
> vielleicht gar nichts nützt?

Richtig. Zum Testen kannst Du z.B. eine Deiner alten HDD verwenden.


> Dafür müsste ich dann in meinem PC
> zusätzlich noch eine zweite 4 TB Harddisk haben, damit ich das Image
> testweise einmal zurückspielen konnte, das könnte dann ja aus
> Kostengründen eine konventionelle Harddisk sein...).

Natürlich, Zusatz-Datenträgern können HDDs sein. Diese kommen in ihrer Funktion ja auch viel seltener zum Einsatz, würden sie ja nur zum Tragen kommen, wenn die "erste Backuplinie" auf den SSD versagen würde.


> Ja, ich verfüge noch über viele (halt langsamere) externe Harddisks. Auf
> diese könnte ich zusätzlich Datenbackups von den wichtigsten Daten
> machen.

Richtig, genau so. Da Du schon einige externe HDD hast, brauchst Du in diesen Punkt erstmal auch nicht weiter zu investieren.


> Wenn ich dann eine Konfiguration zussammen habe, würde ich diese Dir dann
> gerne mal "vorlegen"!

Ja, klar, poste Deine Überlegungen einfach hier im Thread.


> Ach so, diese muss man in Gehäuse stecken? Diese gibts nicht wie heute
> einfach als "normale" USB-SSD-Harddisks?

Wenn man Thunderbolt möchte, muss man zu solchen externen Gehäusen greifen, und die sind sehr teuer (nur das Gehäuse, ohne Datenträger!):
https://geizhals.de/i-tec-mysafe-thunderbolt-3-m-2-nvme-metal-external-case-tb3mysafem2-a1921615.html?hloc=de

Im Verbindung mit USB 3.1 Gen 2 sieht das Preis-/Leistungsverhältnis schon deutlich angenehmer aus (nur das Gehäuse, ohne Datenträger!):
https://geizhals.de/i-tec-mysafe-m-2-nvme-c31mysafenvme-a2040618.html?hloc=at&hloc=de

Noch günstiger wird es, wenn wir von NVMe (das ist die derzeit schnellste gängige interne Schnittstelle, wobei sich "intern" auf Gehäuse-Intern bezieht, also sowohl innerhalb von PCs als auch innerhalb von Gehäusen für externe Datenspeicher) auf eine interne SATA-Schnittstelle herunter gehen (nur das Gehäuse, ohne Datenträger!).
https://geizhals.de/silverstone-ms10-sst-ms10c-71145-a2067336.html?hloc=de


> Es wäre super, wenn Du einen Link einer passenden 4 TB Harddisk posten
> könntest!

4 TB mit schnellster NVMe-Schnittstelle sind wahnsinnig teuer:
https://geizhals.de/samsung-ssd-pm983-oem-3-84tb-mz1lb3t8hmla-00007-a1870412.html?hloc=de

Allerdings 2x2 TB mit SATA-Schnittstelle auch nicht so viel günstiger, weil es sie in 4-TB-Ausführung derzeit so nicht für die breite Masse gibt:
https://geizhals.de/samsung-ssd-860-evo-2tb-mz-n6e2t0bw-a1759204.html?hloc=de

Und fertig sind sie teurer als in Einzelteilen gekauft (Gehäuse mit Datenträger):
https://geizhals.de/?cat=hdx&xf=5588_SSD%7E6_2000

Daher meine Empfehlung: Diese SSD zwei Mal...
https://geizhals.de/crucial-mx500-2tb-ct2000mx500ssd1-a1745360.html?hloc=de

... in ein externes Gehäuse (zwei Mal) wie dieses packen:
https://geizhals.de/raidsonic-icy-box-ib-245-c31-g-60248-a1717810.html?hloc=de


> OK, ich denke, dass ich in dem Fall für das System eine 500-MB-SSD nehmen
> würde.

Dazu diese:
https://geizhals.de/crucial-mx500-500gb-ct500mx500ssd1-a1745351.html?hloc=de


Damit hast Du nun schon mal einen Überblick über die Preise, und kannst entscheiden, ob das für Dich in Frage kommt oder nicht.

--
Jabber-ID: markus_netz-treff.de@jabber.org

#435042

Jodok

16.11.2019, 14:58:34

@ Markus

Super Inputs - herzlichen Dank!!

Hallo Markus

Ganz herzlichen Dank für diese weiteren sehr guten Auskünfte!

Viele Grüsse, Dieter

--
Und wenn wir, seine Enkel, zu ihm kamen, fragte er nicht: “Wieviel gibt zwei mal sieben”, oder: “Wie heißt die Hauptstadt von Island”, sondern: “Wie schreibt man Jodok?” Jodok schreibt man mit einem langen J und ohne CK, und das Schlimme an Jodok waren die beiden O. Man konnte sie nicht mehr hören, den ganzen Tag in der Stube des Großvaters die O von Joodook. (Peter Bichsel: "Jodok lässt grüssen").

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