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#432074

fuchsi zur Homepage von fuchsi

Niederösterreich,
22.05.2019, 08:44:13

Österreich stirbt aus. (ot.haushalt)

Das HC Strache und Gudenus aus dem politischen Leben Österreichs verschwinden, stört mich nicht. Ist eh nicht schade um sie.

Aber mich stört folgender Artikel: Diese Vogelarten gibt es bei uns (bald) nicht mehr


Blauracke, Raubwürger, Ortolan, Wiedehopf, Großtrappe verschwinden immer mehr aus Österreich. Hat heuer schon wer Spatzen gesehen?

Als man vor 20 Jahren noch auf der Autobahn fuhr, war die Windschutzscheibe voll mit Insekten. Heutzutage bleibt die Scheibe vollkommen rein.

--
mein privates Hobby. www.ffzell.at

#432076

Peggy zur Homepage von Peggy

Niederösterreich,
22.05.2019, 10:29:15

@ fuchsi

Österreich stirbt aus.

> Blauracke, Raubwürger, Ortolan, Wiedehopf, Großtrappe verschwinden immer
> mehr aus Österreich. Hat heuer schon wer Spatzen gesehen?

Ja, gestern nachmittag auf unserer Terrasse im Garten.

Aber es stimmt, dass es viel weniger Vögel gibt. Dieses Jahr waren viel weniger Kohlmeisen hier. Selbst als Schnee war, wurde nur ein Bruchteil der bisher üblichen Menge an Sonnenblumenkernen gefuttert.

Nicht nur die Menge jeder Art (verschiedene Meisen, Amseln, Buchfinken, Bergfinken, Buntspechte), sondern auch die Vielzahl an Arten im Garten ist gesunken. Schon lange sah ich keinen Gimpel, Kernbeißer, Drossel, Eichelhäher, .... mehr. Traurig!
>
> Als man vor 20 Jahren noch auf der Autobahn fuhr, war die Windschutzscheibe
> voll mit Insekten. Heutzutage bleibt die Scheibe vollkommen rein.

Naja, nicht vollkommen, aber fast.  ;-)

--
Computer sind wie kleine Kinder - sie folgen nur, wenn sie dazu aufgelegt sind.
(eigene Erfahrung)

#432081

neanderix

22.05.2019, 15:14:52

@ fuchsi

Österreich stirbt aus.

> mehr aus Österreich. Hat heuer schon wer Spatzen gesehen?

Hie in D dasselbe - nö, dieses Jahr noch keine Spatzen gesehen. Ganz wenig Amseln (lokal "Schwarzdrosseln" genannt), keine Meisen, keine Rotkehlchen, keine Eichelhäher

> Als man vor 20 Jahren noch auf der Autobahn fuhr, war die Windschutzscheibe
> voll mit Insekten. Heutzutage bleibt die Scheibe vollkommen rein.

Völlig nicht, aber fast.

Erschreckend.

Volker

--
Exil-Spotlighter

Probleme mit Windows? Reboot
Probleme mit Unix? Be root

#432086

stefan66 zur Homepage von stefan66

22.05.2019, 16:44:56

@ neanderix

Österreich stirbt aus.

> > mehr aus Österreich. Hat heuer schon wer Spatzen gesehen?
>
> Hie in D dasselbe - nö, dieses Jahr noch keine Spatzen gesehen. Ganz wenig
> Amseln (lokal "Schwarzdrosseln" genannt), keine Meisen, keine Rotkehlchen,
> keine Eichelhäher

Bei mir zum Glück anders. Feld-/Haussperling, Blau-/Kohlmeise, Rotkehlchen, Bunt-/Grünspecht, Heckenbraunelle, Mönchsgrasmücke, Eichelhäher, Amseln...alles reichlich vorhanden. Außerdem jede Menge Wildbienen und Hummeln. Nur den Garten-/Hausrotschwanz vermisse ich dieses Jahr ein wenig.
Nach vorne hin habe ich Wald, nach hinten Grünland. Mein Grundstück befindet sich also in einer perfekten Übergangszone.
Der Garten ist recht naturnah gestaltet (Blumenwiese und Vorgarten mit reichlich heimischen Stauden).
Für die Vögel betreibe ich Ganzjahresfütterung.
Ich denke, wenn jeder mal seine Grundstücksgestaltung überdenkt, kann man einiges erzielen.

--
"Vertan",
sprach der Hahn,
und stieg von der Ente.

#432093

Howie

22.05.2019, 21:48:50

@ fuchsi

Österreich stirbt aus.

Kommentarlos mal dieser link:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/20997.html
https://www.spektrum.de/news/zwei-drittel-weniger/1632504

Kützlich gab es auf 3Sat (?) einen Bericht zum Insektensterben am Beispiel von Schmetterlingen..
Tenor: In den städtischen Gebieten ist dies - trotz dramatischem Rückgang an der Vielfalt - weniger zu drastisch zu beobachten als auf dem Land. Grund: Auf dem Land wirkt sich die zunehmend aus wirtschaftlichen Gründen industriell ausgerichtete Landwirtschaft (Monokulturen etc.) katastrophal auf die tierische Artenvielfalt aus. In städtischen Gebieten hört man mehr Vogelstimmen als auf dem Land. In Städten gibt es mehr Brachland und weniger riesige Monokultur-Ackerflächen (Pestizide...) - sofern nicht irgendwann die Verdichtung der Ballungsräume wg. Wohnungsbau zunimmt und diesen "Freiraum minimiert..
Natürlich wird jetzt hier der eine oder andere sagen: Bei mir auf dem Land nicht. Dann wohnt er in einer "glücklichen " Region. Womit wir auch wieder bei den Streuobstwiesen wären, die mal prophylaktisch gefällt wurden, weil das Volksbegehren in Bayern einigen Landwirten, die es nicht schaffen über ihren Tellerrand hinauszuschauen, jetzt schon Angst macht bevor es überhaupt um konkrete Umsetzungsmaßnahmen geht. Viele Grüße an DUMIAU in diesem Zusammenhang. Vielleicht kann und muss man ja irgendwann Migranten zum Bestäuben der Obstbäumenblüten einsetzen. Aber dann hätte z. B. Bayern ein Problem, weil die wollen ja keine usw.

Entschuldigt bitte mein "Ausufern", aber ich kriege langsam einen dicken Hals, wenn ich Leserbriefe in den Zeitungen oder auch Meinungen zu diesem Thema hier im Forum lese. Das Bestäuben von Obstbäumen von menschlicher Hand in China wird irgendwann auch in Europa notwendig sein. Das sollte uns allen ein Menetekel sein! Und wie war das dann z. B. mit den Lohnkosten im Vergleich zu China? Freiwilliges Jahr im Blütenbestäuben? Hartz 4-Empfänger müssen Arbeitsdienste leisten?
Und was hat nun das Insektensterben mit den Vögeln zu tun? Ganz einfach: Erst verschwinden die Insekten und dann die Vögel.

--
Viele Grüße
Howie

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