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#477907

sansnom

25.02.2026, 09:00:03

Innovationen für die Zukunft (ot.politik)

Wie hat es gestern Jens Spahn mit stolz
geschwellter Brust verkündet:
"der Heizungskeller wird wieder Privatsache"

Na endlich !
jetzt können die von Habeck persönlich
installierten, zwangsverordneten Wärmepumpen
wieder dahin, wo sie hingehören.........nämlich
auf den Schrottplatz !
Die heißgeliebten Öltanks halten nun wieder
Einzug in alle Keller und liefern künftig die
wohlige Wärme, die eben nur eine thermische Reaktion
von Heizöl und Luft erzeugen kann !
Die Architektenbüros sind komplett aus dem Häuschen,
dort knallen die Sektkorken................endlich wieder richtige
Öllagerräume in den Kellern, das hat man ja seit den 80ern
schmerzhaft vermisst !
klick

#477911

fuchsi zur Homepage von fuchsi

Niederösterreich,
25.02.2026, 10:28:11

@ sansnom

Innovationen für die Zukunft

> >Im letzten Jahr haben Wärmepumpen die deutlich weniger effizienten Gasheizungen erstmals beim Absatz überholt.

Gasheizungen sind deutlich weniger effektiv?

--
mein privates Hobby. www.ffzell.at

#477919

sansnom

25.02.2026, 11:27:03

@ fuchsi

Innovationen für die Zukunft

> >>Im letzten Jahr haben Wärmepumpen die deutlich weniger effizienten
> Gasheizungen erstmals beim Absatz überholt.
>
> Gasheizungen sind deutlich weniger effektiv?

Ich denke ja, mit Strom aus Wind, Wasserkraft, Photovoltaik.

Die "KI" spuckt das hier aus:

Wärmepumpen sind mit einem Wirkungsgrad (Arbeitszahl) von 300 % bis 500 % (oder höher) deutlich effizienter als Gasheizungen, die maximal etwa 90 % bis 99 % erreichen
. Aus 1 kWh Strom erzeugt eine Wärmepumpe 3-5 kWh Wärme, während eine Gasheizung aus 1 kWh Gas weniger als 1 kWh Wärme macht.
Wirkungsgrad & Effizienz im Vergleich

Wärmepumpe (WP): Nutzt Umweltenergie (Luft, Erde, Wasser) + Strom. Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,0 bis 5,0 (300-500% Effizienz).
Gasheizung: Verbrennt fossilen Brennstoff. Wirkungsgrad liegt typischerweise bei 85-99% (moderne Brennwerttechnik).
Betriebskosten: Trotz des höheren Strompreises gegenüber Gas ist der Betrieb einer Wärmepumpe oft günstiger (bis zu 45% Einsparung). Dies gilt besonders bei niedrigen Vorlauftemperaturen (Fußbodenheizung)
.
Umwelt: Wärmepumpen verursachen deutlich weniger
, insbesondere mit Grünstrom, während bei Gasheizungen steigende
-Abgaben die Kosten treiben.

Fazit: Die Wärmepumpe ist aufgrund ihrer extrem hohen Effizienz (JAZ) im laufenden Betrieb weit effizienter als eine Gasheizung.



#477928

Johann

25.02.2026, 13:43:23
(editiert von Johann, 25.02.2026, 13:44:12)

@ sansnom

Innovationen für die Zukunft (ed)

> Die "KI" spuckt das hier aus:
>
> [i]Wärmepumpen sind mit einem Wirkungsgrad (Arbeitszahl) von 300 % bis 500
> % (oder höher) deutlich effizienter als Gasheizungen, die maximal etwa 90
> % bis 99 % erreichen

Ein Wirkungsgrad > 1 (=100%) ist physikalisch unmöglich.

--
Doch wird ein Zaubertrick dir nicht geschenkt. Er kostet mehr Zeit, als sich mancher denkt.

#477935

sansnom

25.02.2026, 14:26:19

@ Johann

Innovationen für die Zukunft

> Ein Wirkungsgrad > 1 (=100%) ist physikalisch unmöglich.

Wenn du das sagst...................
klick

#477936

Johann

25.02.2026, 14:40:17
(editiert von Johann, 25.02.2026, 14:47:01)

@ sansnom

Innovationen für die Zukunft (ed)

Lies Du vielleicht was zum Wirkungsgrad, was das überhaupt ist. Siehe. Vor allem der Absatz "Wertebereich" ist relevant.

--
Doch wird ein Zaubertrick dir nicht geschenkt. Er kostet mehr Zeit, als sich mancher denkt.

#477938

sansnom

25.02.2026, 14:52:06

@ Johann

Innovationen für die Zukunft

> Lies Du vielleicht was zum Wirkungsgrad, was das überhaupt ist.
> Siehe. Vor allem
> der Absatz "Wertebereich" ist relevant.

Dann mag in diesem Zusammenhang der Begriff "Wirkungsgrad"
nicht zu 100% physikalisch korrekt angewendet worden sein, aber ehrlich,
es ist doch ersichtlich um was es geht und ich wollte jetzt auch
kein Physikstudium nachholen.

#477940

Johann

25.02.2026, 14:57:26
(editiert von Johann, 25.02.2026, 15:06:57)

@ sansnom

Innovationen für die Zukunft (ed)

> Dann mag in diesem Zusammenhang der Begriff "Wirkungsgrad"
> nicht zu 100% physikalisch korrekt angewendet worden sein, aber ehrlich,
> es ist doch ersichtlich um was es geht und ich wollte jetzt auch
> kein Physikstudium nachholen.

Genau. Und ehrlich: Da verbiegt man Präzision zugunsten von "Glauben", Unpräzision. Quod erad demonstrandum.
Auf gut Deutsch: "Mein Gegenüber wird ja schon wissen (=glauben), was ich da sage."

Könnt ihr Menschen ja halten wie ihr wollt, nenn mich Pedant, was das angeht, aber ich halte mich an etwas, was mein Deutschlehrer vor 40 Jahren sagte: "Wer einen Begriff nicht in Deutsch nennen kann, und zwar eindeutig, hat nicht verstanden, wovon er überhaupt spricht."

Klar, um Begriffe herumeiern, wie's z. B. die Marketing-Industrie (=Verkaufspropaganda) gerne tut, kann man immer. Fraglich ist nur, ob man sich als Individuum dem aus Faulheit ergeben sollte. Ich tu's mal nicht, alte Angewohnheit. Ich stelle alles erst mal auf den Prüfstand, was ich nicht absolut verstehe.
Kann sein, dass ich zunächst auch erst einmal nicht den meinerseitigen Informationsmangel befriedigen kann aber deswegen fange ich keinesfalls an zu glauben.

--
Doch wird ein Zaubertrick dir nicht geschenkt. Er kostet mehr Zeit, als sich mancher denkt.

#477942

sansnom

25.02.2026, 15:05:06

@ Johann

Innovationen für die Zukunft

Da hast du natürlich recht !
Bei diesen Dingen muss man wirklich präzise sein.

#477941

fuchsi zur Homepage von fuchsi

Niederösterreich,
25.02.2026, 15:00:05
(editiert von fuchsi, 25.02.2026, 15:00:32)

@ sansnom

Innovationen für die Zukunft (ed)

Bei dem Wirkungsgrad geht eher um bezahlte eingesetzte Energie (kWh Strom) zu erhaltener Wärmeenergie.

--
mein privates Hobby. www.ffzell.at

#477943

sansnom

25.02.2026, 15:09:10

@ fuchsi

Innovationen für die Zukunft

> Bei dem Wirkungsgrad geht eher um bezahlte eingesetzte Energie (kWh
> Strom) zu erhaltener Wärmeenergie.

gute Erklärung.........

#478034

Pahoo

bei Ingelheim,
01.03.2026, 11:54:17

@ sansnom

Innovationen für die Zukunft

> > Ein Wirkungsgrad > 1 (=100%) ist physikalisch unmöglich.
>
> Wenn du das sagst...................
> klick

Nennt es doch einfach COP – Coefficient of Performance (auf Deutsch: Leistungszahl)

Sie gibt an, wie viel Wärmeleistung eine Wärmepumpe aus 1 kW elektrischer Leistung erzeugt.

By the way: Klimaanlagen sind weiterhin deutlich unterbewertet. Sie sind wesentlich günstiger als Wärmepumpen, machen im Winter aber im Heizbetrieb auch mollig warm (auch mit einem COP >3) und halten natürlich im Sommer die Bude auf angenehmen, erträglichen Temperaturen.

--
Wenn du etwas so machst, wie du es seit zehn Jahren gemacht hast, dann sind die Chancen groß, dass du es falsch machst. (Charles Kettering)

#477965

me3

25.02.2026, 20:18:30

@ Johann

Innovationen für die Zukunft

Praktisch ja. Aber rechnerisch in D schon. Brennwertgeräte kondensieren das Abgas im Gerät. Dadurch steigt der rechnerische Wirkungsgrad bei Erdgas auf 105 bis 108 Prozent. Du erkennst diese Geräte an dem sehr geringen Wasserdampf am Schornstein bei Minusgraden.
Meiner Meinung nach liegt das Problem bei uns an den viel zu hohen Kosten für eine Wärmepumpe. Wenn die Anschaffungskosten auf das Niveau der BW- Thermen liegen sinken, würden sich viele kein neues Gasgerät mehr anschaffen. Und die meisten modernisierungswürdigen Heizungen mit Heizkörpern kommen mit den niedrigeren Vorlauftemperaturen durchaus zurecht. Ausnahmen gibt es nur recht wenige.

me3

#477939

fuchsi zur Homepage von fuchsi

Niederösterreich,
25.02.2026, 14:53:44
(editiert von fuchsi, 25.02.2026, 14:57:11)

@ sansnom

Innovationen für die Zukunft (ed)

nur das 1kWh Gas momentan ca. 1/3 bis 1/4 von einer kWh Strom kostet.
Und bei Minusgraden muss bei Wärmepumpen auch elektrisch zugeheizt werden.

Vom daher messe ich Effektivität eher nach Preis/Leistung

--
mein privates Hobby. www.ffzell.at

#477992

Adi G.

26.02.2026, 09:21:49

@ fuchsi

Innovationen für die Zukunft

> nur das 1kWh Gas momentan ca. 1/3 bis 1/4 von einer kWh Strom kostet.
> Und bei Minusgraden muss bei Wärmepumpen auch elektrisch zugeheizt
> werden.
>
> Vom daher messe ich Effektivität eher nach Preis/Leistung
Du hast ein Drittel des Preises im Vergleich Strom/Gas, aber die fünffache Effizienz (JAZ (Jahresarbeitszahl) 5) bei der Wärmepumpe. Das steigert sich noch mehr, wenn Du den Strom vom eigenen Dach nutzen kannst. Also ist Gas fast doppelt so teuer.

LG

Adi

--
SPD ist das Gewürz,das das rotschwarze Gericht schmackhaft macht

CADDY der bessere VW-Bus!

"Gerade das Unvollkommene bedarf unserer besonderen Liebe" frei uminterpretiert nach Oscar Wilde

Ich war dabei, bei 3 historischen Netz-Treff Treffen, die
insgesamt vom Freitag, den 25.6.2010 bis Sonntag, den 27.6.2010
in Bad Emstal und vom Freitag, den 17.06.2011 bis zum Sonntag den 19.06.2011 in Altdorf b. Nürnberg und vom Freitag, den 15.06.2012 bis zum Sonntag, den 17.06.2012 in Eisenach, dauerten.

Reparieren, Elektroschrott vermeiden! www.repaircafe-altdorf.de



ACHTUNG! Wer zu weit nach Rechts abkommt, landet im Straßengraben!

Auch der Kluge macht Fehler, nur der Dumme lernt daraus nicht.

Deine Apotheke um die Ecke: gut beraten und gut behütet!

#477961

zack

25.02.2026, 18:56:02

@ sansnom

Innovationen für die Zukunft

Ist das wahr? Der Ampelmist soll weg?

Ich kann es noch gar nicht glauben. Die größte Sorge der letzten Jahre - eine Seifenblase.

Warum sollte das den Mittelstand zerschlagen, wie auf der verlinkten Seite beschrieben? Bringen Wärmepumpen dem Handwerk soviel mehr auf Dauer und jährlich?

Was meint "Mittelstand"?

--
Der Kapitalismus kennt keine Kosten - nur Umsätze.


Man kann hinkommen, wo immer man will - egal wie lange es dauert.

#477989

sansnom

26.02.2026, 09:04:41
(editiert von sansnom, 26.02.2026, 09:05:01)

@ zack

Innovationen für die Zukunft (ed)

> Warum sollte das den Mittelstand zerschlagen, wie auf der verlinkten Seite
> beschrieben? Bringen Wärmepumpen dem Handwerk soviel mehr auf Dauer und
> jährlich?
>
> Was meint "Mittelstand"?

Gemeint waren weniger die Handwerksbetriebe, als die mittelständischen
Hersteller!
War übrigens in dem Artikel gut zu lesen:

Weiterhin ist damit zu rechnen, dass der längst angelaufene Umschwung im Heizungsmarkt gestoppt wird. Im letzten Jahr haben Wärmepumpen die deutlich weniger effizienten Gasheizungen erstmals beim Absatz überholt. Es muss damit gerechnet werden, dass diese Entwicklung umgekehrt oder zumindest gebremst wird. Für die deutschen Heizungshersteller, die ihre Produktion gerade erst mit hohen Investitionen auf die neuere Technologie umgestellt haben, bringt dies mit Sicherheit erhebliche Probleme mit sich.

Sie müssen nun nicht nur davon ausgehen, dass zumindest ein Teil ihrer Investitionen umsonst war, sondern stehen im internationalen Wettbewerbsumfeld schlechter da. Denn der Umstieg auf klimaschonende Heizungen läuft längst auch in anderen Märkten auf Hochtouren und gerade erst hat China angekündigt, massiv in den globalen Wärmepumpen-Markt einzusteigen.

Den bekannten und innovativen deutschen Heizungsbauern droht somit das gleiche Schicksal wie der hiesigen Solarbranche, die durch die Politik der Union vor etwas mehr als einem Jahrzehnt weitgehend zugrunde ging und zehntausende Arbeitsplätze verlor.

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