verfaßt von Timbatuku, 14.06.2026, 09:47:22
> Bei letzter Hochwasserkatastrophe vor 2 Jahren bei uns im Ort ist er vom
> Hubschrauber ausgestiegen hat sich vor die TV Kameras gestellt und sofort
> die Story vom Pferd erzählt.... daß er sich perönlich drum kümmern
> wird, daß sofort und unbürokratisch alle Schäden beglichen werden.
Ja und? Wer sagt, dass er sich nicht gekümmert hat? Wahrscheinlich hat er sich gekümmert - im Rahmen seiner Möglichkeiten. In einer Demokratie wie der unseren ist es aber nun mal so, dass nirgends einer ganz alleine entscheidet. Da gibt es vor- und nachgeordnete Stellen, die ein Wörtchen mitzureden haben. Ich traue ihm zu, dass er sich vehement dafür eingesetzt hat, dass schnell und unbürokratisch alle Schäden beglichen werden. Aber wenn ein anderes Rädchen im Getriebe blockiert, kann er nichts machen. Man kann ja wohl nicht von ihm erwarten, dass er dann die erforderlichen Millionen aus der eigenen Tasche bezahlt.
> 2 Wochen Später behauptet er wieder vor laufenden Kameras, bzw auch
> schriftlich, sowas hätte er niemals zugesagt.
Dazu müsste man das Original der Aussage haben. Du weißt so gut wie jeder andere, dass gerne mal die Aussage eines Politikers "interpretiert" wird und ihm Worte in den Mund gelegt werden, die er so tatsächlich nie gesagt hat. Manchmal genügt es, ein einziges Wort hinzuzufügen oder wegzulassen, und die Aussage ergibt einen ganz anderen Sinn. Das passiert selbst den Medien. Meistens unabsichtlich, aber hin und wieder auch absichtlich, um der betreffenden Person zu schaden. Was am Ende bleibt, ist, dass in den Köpfen "der lügt" hängenbleibt, obwohl er tatsächlich gar nicht gelogen hat.
Im Übrigen wäre dieses angeführte Beispiel ohnehin keine "Lüge", sondern allenfalls ein gebrochenes Versprechen. Nicht, dass das schön wäre, aber es ist nun mal etwas anderes als eine Lüge.
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