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#473173 Messer-Angriff -> Messerverbot, Auto-Angriff -> Auto-Verbot? (nt.netz-treff)

verfaßt von RoyMurphy, Tübingen, 13.02.2025, 18:12:15
(editiert von RoyMurphy, 13.02.2025, 18:18:55)

> Das war ja jetzt nicht der erste Angriff mit einem Auto auf eine
> Menschenmenge.
>
> Nach mehreren Messerattacken gibt's an vielen Stellen das Verbot, ein
> Messer mit sich zu führen.
> Daß diese Messerverbote auch nur einen einzigen Angriff mit einem Messer
> verhindern, wage ich anzuzweifeln.
>
> Trotzdem:
> Kommen jetzt dann Auto-Verbote? Wäre doch eigentlich nur konsequent ...

Ja, aber genau so wenig nachhaltig wie das Verbot von Pfefferspray oder Elektroschockern zur Selbstverteidigung.

Ein Autoverbot in risikoreichen Bereichen würde den Zynismus im "Rechtsstaat" belegen (=> radikale Abschaffung des Individualverkehrs mit Kfz). Niemand wagte es bisher (seit dem Ende des 2. Weltkriegs!) der durch die "Erbschuld" verursachten Humanitätsduselei eine Absage zu erteilen und der Willkommenskultur ein "Aber" anzuhängen: "Welcome to all refugies, but (= aber) only if they are integer!"

Natürlich ist es fast unmenschlich schwierig, Zuflucht-/Asyl-Suchende an der Grenze zu differenzieren nach "würdig" oder "unwürdig", und die Hürden einer Zurückweisung (in externe Sammellager) oder späteren Abschiebung (aus der Abschiebehaft) sind unfassbar hoch. Einerseits gibt es ein humanitäres Asylrecht, und andererseits gibt es in vielen (fast den meisten) Herkunftsländern drastische Gesetze und Maßnahmen gegen unerlaubtes/unkontrolliertes Verlassen der Heimat ((Flucht => Folter, Lagerhaft, Todesstrafe). Ein internationaler Austausch von Daten straffällig gewordener Menschen oder rechtskräftig Verurteilter zwischen politisch/kulturell unterschiedlich orientierten Staaten ist so gut wie unmöglich.
Den Schwarzen Peter erhalten dann die Vollzugsorgane, wenn sie keine oder halbherzige Unterstützung durch die staatlichen Organe erhalten. Am Ende stehen schließlich Gerichtsverfahren, bei denen zuerst die Polizisten auf rechtmäßiges Handeln überprüft werden und danach die Schuld von Delinquenten "frisiert" wird.
Und die lebenslang mit ihrem Kummer belasteten Angehörigen der Opfer werden schließlich von windelweichen Urteilen für die Täter geschockt, die für den angerichteten finanziellen und seelischen Schaden meistens eh nicht zur Rechenschaft gezogen werden können.
Wie sagt der Schwabe? "M'r keecht g'rad uff d'r Sau nausreita!"
Und dieser ganze Schlamassel fällt ausgerechnet in die schmerzhafte Entscheidungszeit vor einer schicksalhaften Bundestagswahl!

--
Vernetzte Treffgrüße ausTübingen
Reinhard
[image]
Historisches Stadtwappen.
Das amtliche Wappen für
den Schriftverkehr kann man
in der Pfeife rauchen, es erspart
halt die Kosten für den Farbdruck.

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Notiz:
Ich verwende auf dieser Website allein aus Gründen
des Leseflusses das generische Maskulinum (oder "-ende")
und lege Wert darauf, dass alle Inhalte genderunabhängig
zu verstehen sind.

 

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