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#465235 Die Kehrseite der Medaille? (ot.haushalt)

verfaßt von RoyMurphy, Tübingen, 25.01.2024, 18:00:44
(editiert von RoyMurphy, 25.01.2024, 18:04:29)

> > Aber Klimazonen, die sich verschieben und für Turbulenzen sorgen. So
> viele
> > Erdbeben, Felsstürze und Erdrutsche, Vulkanausbrüche,
> > Unwetterkatastrophen und aggressive Staatsregierungen mit entsprechendem
> > Leid für die Bevölkerung und Fluchtbewegungen hat es noch nie gegeben.
>
> Oh doch, sogar in viel größerem Ausmaß, als wir das momentan erleben.
> Einzig bei der Menge der dadurch betroffenen oder migrierenden Menschen
> stimme ich zu, da die Weltbevölkerung exponentiell zunimmt.
> Das soll allerdings nicht bedeuten, dass wir deswegen so weiter machen
> sollten, wie bisher.
> Die damaligen Naturkatastrophen und Klimaveränderungen hat nicht die
> Menschheit verursacht, große Teile der heutigen jedoch schon.
> Manche Wissenschaftler sind sogar der Meinung, dass die Katastrophe bereits
> bei der Sesshaftwerdung der Menschheit begann, weil seinerzeit durch den
> aufkeimenden Ackerbau mit den damals bei weitem nicht so ertragreichen
> Getreiden bereits gigantische Waldflächen für Ackerlandgewinnung
> abgefackelt wurden.

Diese Rodungen für Ackerbau und Viehzucht waren doch noch bescheiden gegenüber den (Brand-) Rodungen im Amazonasgebiet oder den Tagebau- und Fracking-Mondlandschaften weltweit.
Wo sind die Projekte geblieben, in Wüstengebieten "blühende Landschaften" durch Bewässerung zu gewinnen, z.B. in Ägypten/Libyen in der östlichen Sahara aus Stauseen am Nil oder Meerwasserentsalzung an der Mittelmeerküste?
Schon in meiner Grundschulzeit (1950-1955) wurde in Heimatkunde gelehrt, dass die Erde mit 3 Milliarden Menschen gut ausgelastet sei. Gegenwärtig sind es um die 8 Milliarden, von denen ein großer Teil in Auswanderungs-/Fluchtbewegungen bessere Lebensverhältnisse sucht - ungeachtet des z.T. mörderischen Aufwands: "Boatpeople", abgezockt von gewissenlosen Schleuserorganisationen, die ihnen "das Paradies auf Erden" versprechen (z.B. Deutschland), oder gnadenlos vertrieben als verhasste Stamm-/Mitbewohner div. Länder, sog. "Ethnische Säuberungen" durch nationalistische Regimes, von Expansionskriegen ganz zu schweigen.
Und bei uns wird bei rot-gelb-grünem Blinklicht darum gestritten, wie man "die Fleißigen" (Maybrit Illner, heute Abend im ZDF) durch neue Abgaben zu Gunsten der flächenmäßig doch bescheidenen Landfläche mit relativ hoher Bevölkerungsdichte schröpfen könnte. Kein Wunder, dass die "bürgerlichen Parteien" durch Monsterclubs wie die AfD, die "Letzte Generation" und "Fridays for Future" demontiert werden.
Vom UN-Parlament und regionalen Organisationen (z.B. EU, AU, ASEAN, OAS - Australien ist sozusagen "fein heraus") habe ich mir mal versprochen, dass sie sich ernsthaft über eine lebenswerte Zukunft der Menschheit "unterhalten" und Maßnahmen gegen egoistisches Wachstums- und Konkurrenzdenken beschließen würden. Nur durch konzertierte Aktionen (z.B. "Schwerter zu Pflugscharen" => Investitionen in Organisationen und Technologien zur Verbesserung der Lebensqualität) lässt sich ein Debakel für die menschliche Existenz auf diesem bisher einzigartig "luxuriösen Planeten", genannt "Erde", abwenden.

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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


"Eine Frau muss immer so viel Geld ausgeben, dass ihr Mann sich keine weitere(n) mehr leisten kann."
(Doris Reichenauer - von "Dui dô ond de Sell")

 

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