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#448827 Die andere böse Überraschung! (nt.netz-treff)

verfaßt von RoyMurphy, Tübingen, 01.10.2021, 21:21:53

> Vor allem weil es keine Mailadresse für die "Gemeindeverwaltung" gibt, die
> ja der Urheber des Artikels im Mitteilungsblatt ist.

Immer mehr Unternehmen, aber auch öffentliche Verwaltungen gehen dazu über, nur noch Kontaktformulare auf der Homepage anzubieten, um lästigen Spam zu vermeiden (den erhalten sie ja auch, wenn sie noch die antiquarische Faxtechnik nutzen). Im Impressum findet man häufig nur die Rufnummer der Zentrale, die auch dem Abwimmeln dienen kann (endlose Warteschleifen mit donderschlechtig gehörschädigender Hintergrundmusik). Damit wird der Kunde grundsätzlich zum Bittsteller - oder er muss die Schlingel mit kreativen Maßnahmen auf sich aufmerksam machen. Es muss ja nicht gleich die förmliche Zustellung durch einen Anwalt sein.

> Da habe ich mich nochmal beschwert über diese Container und über die
> dadurch verschärfte Parkplatzsituation!
> Das sieht man Heute wieder, da unten heute wieder das selbe Auto Mitte in
> der Kurve zur Kreuzung steht und davor ein Gelber Transporter ein Parkplatz
> weiter Oben, auch noch die Sicht in die Kreuzung behindert und dass die
> ganze Woche über!
> Der muss Gewerblich sein, denn der Transporter scheint nur übers
> Wochenende genutzt zu werden, denn der verschwindet am Samstag und steht
> dann Sonntag Abend wieder da, um dann wieder die ganze Woche nur
> rumzustehen.

So ähnlich sieht's bei uns auch aus. Obwohl wir bereits 1981 gegenüber unseren Kfz-Stellplätzen und wegen der unübersichtlichen Einmündung das Zeichen "Haltverbot" (286 StVO) aufstellen ließen, kommt es immer wieder vor, dass unbedarfte bis unaufmerksame Autler ihr Töff oder Töfftöff oder Töfftöfftöff abstellen und das Weite suchen.
Seit auf der Waldhäuser Höhe das Technologiezentrum seiner Vollendung entgegengeht, parken an unseren Wohnstraßen immer mehr Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen (Mitarbeiter der Betriebe, evtl. zu wenig Parkmöglichkeiten im Gewerbebereich - oder zunehmende Zahl an studentischen Wohngemeinschaften in Privathäusern).
Momentan gibt's 3 Baustellen in Steinwurfentfernung, so dass man als Anwohner bei der Heimkehr selbst in Versuchung gerät, gegen Parkregeln zu verstoßen (kein Abstand vor Fußgänger-Überwegen, Kreuzungen/Einmündungen) Manche riskieren sogar Hausfriedensbruch oder Nötigung, indem sie Stellplätze auf privatem Grund belegen, die ohne Hinweisschild/Verbotsschild/Drohschild (Anzeige, Bußgeld - Abschleppen ist ja nur bedingt möglich) "öffentlich nutzbar" wirken.
Bin mal gespannt, bis der Tübinger Gemeinderat auch die Vororte als Einnahmequelle fürs Anwohnerparken (120 ... 180 €/Jahr) entdeckt, natürlich ohne fest reservierten Stellplatz.

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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


"Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd."
(Otto von Bismarck)

 

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