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#442062 Versandapotheken dürfen keine zusätzlichen Rabatte gewähren (ot.politik)

verfaßt von Timbatuku, 08.11.2020, 13:22:24

> Verstehe ich nicht.

Ich weiß, dass du das nicht verstehen magst. Mein Verständnis dafür habe ich dir bereits im letzten Beitrag versichert.

> Wohnst Du soweit in der Diaspora, dass die Apotheke um
> die Ecke nicht existiert.

In unserer Kleinstadt gibt es mehr als 10 Apotheken. Meine Wohnung und die Entfernung zur Apotheke ist überhaupt nicht der Punkt.

> Brauchst Du nie eine selbst zusammengemixte
> Salbe

Die mixt mir die Versandapotheke ganz genauso wie jede andere Apotheke. Als Insider dürfte dir bekannt sein, dass alle deutschen Versandapotheken zu einer niedergelassenen Apotheke gehören. Ist also nichts anderes als die Apotheke, in der du arbeitest. Nur größer und die schicken per Post.

> oder nachts mal den Apothekennotdienst?

Zwar ewig nicht vorgekommen, aber klar, kann passieren. Dann werde ich den Notdienst in Anspruch nehmen. Der wurde hier in der Region schon vor einigen Jahren runtergefahren, sodass die Wege sehr viel weiter wurden. Und das hatte noch nichts mit den Versandapotheken zu tun. Eher was mit "Gewinnoptimierung".

> Botendienst wird selbstverständlich nur bei tatsächlicher Lieferung durch
> eine stationäre Apotheke von verschreibungspflichtigen Medikamenten
> vergütet. Das andere wäre ja eine echte Lachnummer.
> So eine Art Portokostenerstattung für Versender.

Wie meinst du das? Irgendwie habe ich gerade eine Blockade und verstehe nicht, was du damit sagen willst.

> Nein, siehe oben.
> Für laufbehinderte Kunden bietet zB unsere Apotheke einen kostenlosen(!)
> Lieferservice. Den anderen täte etwas Bewegung nur gut.

Niemand braucht Apotheken, damit die einem sagen, was einem gut tut. Das kann schon jeder für sich entscheiden. Ich weiß, dass ein paar Apotheken hier einen Lieferservice haben, und zwar kostenlos für alle! Manche holen sogar ein hinterlegtes Rezept in der Arztpraxis ab und liefern es. Kostenlos. Guter Service, den ich allerdings nicht brauche. Das machen die natürlich nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern wegen der Kundenbindung. Wird der Service eingestellt oder kostenpflichtig, geht das zu Lasten der Kundenbindung.

> Frägt sich nur auf welchem Beratungsniveau.

Für einen Großteil der Medikamente braucht man keine Beratung, da man sie schon kennt. Außerdem ist die "Beratung" im Internet (nicht nur auf Apotheken beschränkt) besser als ihr Ruf. Ich habe da schon eine Menge Informationen gefunden, die mir kein Einzelhandelskaufmann zuvor gegeben hat. Vermutlich weil er es selbst nicht wusste.

 

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