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#441888 @adi / Sind Banken wichtiger als Apotheken? Die Zweite. (ot.politik)

verfaßt von RoyMurphy, Tübingen, 04.11.2020, 12:48:09
(editiert von RoyMurphy, 04.11.2020, 12:55:42)

> Bis auf Kokainspuren ist Geld relativ sauber.

Relativ ist eben relativ, doch bei Erregern, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, offenbar wissenschaftlich nachgewiesen.
Dazu habe ich einen interessanten Artikel gefunden - stammt von Mitte März 2020:

Coronavirus - Infektionsgefahr durch Geldscheine und Münzen?

> Ich zahle eigentlich so ziemlich alles noch bar, und möchte es auch nicht
> missen.
> Muss ich momentan eine Tastatur berühren, werden anschließend die Hände
> desinfiziert. Dazu habe ich eine kleine Sprühflasche Desinfektionsmittel
> eingesteckt.

Bis zur Einführung des Abstandsgebots und der Plexi-Trennscheiben an Kassen-, Bank- und Posttheken sowie von Ablageschalen für den Bezahlvorgang hielt ich den Geldtausch auch für harmlos bzw. beherrschbar. Nach einer glücklicherweise milden Corona-Infektion Anfang März, natürlich ohne Erinnerung an mögliche Kontakte, vermeide ich auch dieses Restrisiko. Sogar bei der Bedienung des Bankomaten (v.a. wegen nicht mehr regelmäßiger Öffnungszeiten der Bankfiliale seit Beginn der Pandemie) habe ich Mores vor "Dreckspatzen", die evtl. vor mir daran herumgefingert haben.
>
> PS: bezüglich Teuro: ich habe mal die Teuerungsrate vor dem Euro und
> danach anhand der Schankpreise für eine Halbe Bier verglichen. Also im
> Vergleich zum Schilling ist die Kurve NICHT gestiegen, sondern absolut
> gleich geblieben.
>
> Ja sicher waren 1000 Schilling 'deppat' viel Geld gegenüber heute
> 70€. Aber ich verdiene heute auch ganz schön viel mehr 70er als damals
> 1000er.

Als "Almosenempfänger" (Rente/Pension) sieht man das natürlich etwas anders, wenn Kaufkraft "abgeschöpft" wird. Da hätte man gerne die "alten Lebenshaltungskosten" zurück, denn mit kaum einer Altersvorsorge kann die Mehrzahl der Erwerbstätigen ein 100%-Einkommen im Ruhestand sichern.

Hier gibt's einen Inflationsrechner DM vs. €, der die unterschiedlichen Teuerungsraten darstellen kann. Bei populären Waren und Dienstleistungen werden sich die Anbieter hüten, allzu auffällige Preissprünge zu machen, im Prestigebereich dürfte es ganz anders aussehen.

DM-EUR-Rechner, inkl. Inflation

Die relative Preisstabilität beim Bier ist ein zweischneidiges Schwert:

Viele lokale Kleinbrauereien mussten aufgeben oder sich in die Obhut von Großunternehmen begeben, die dann bestimmten, ob der bisherige Markenname erhalten bleibt oder untergeht - Beispiel: Wulle Bier - Slogan: "Wir wollen Wulle", der mittels heftiger Proteste gegen eine namenlose Fusion das Label erhalten hat.

Herzlich Willkommen bei Wulle

Bei uns können alle Getränke ausgehen, ein Kasten "Wulle" ist immer im Keller!  :drink3:

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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


"Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt,
aber vielen bleibt es erspart."
Curt Goetz, dt. Schauspieler

 

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