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#441215 3 Kinder im Auto auf der Rückbank (verkehr.kfz)

verfaßt von RoyMurphy, Tübingen, 05.10.2020, 15:49:02
(editiert von RoyMurphy, 05.10.2020, 15:49:32)

> Mich ärgert, dass man vor jedem Supermarkt, Baumarkt, you name it ... 15
> Behindertenparkplätze hat (von denen durchschnittlich 14 frei sind), so
> als wenn halb Deutschland amputiert wäre.
> Nichts gegen Behindertenparkplätze, aber das Verhältnis stimmt irgendwie
> nicht.

Wie sollen die Stellplatzanbieter mit der Verordnung umgehen? Einen festen %-Anteil für Behindertenfahrzeuge zu fordern ist ebenso wenig zufriedenstellend wie ein sozialer Überschwang. Ich respektiere diese Plätze einfach, indem ich von Erfahrungswerten der Anbieter ausgehe. 10 von 50 Plätzen nahe eines Sanitätsgeschäfts hielte ich z.B. nicht für übertrieben.
Denn was soll eine behinderte Person machen, um ihre Besorgung mit möglichst wenig um den Block fahren oder schmerzhafte Strecken an Krücken oder mit dem Rollstuhl erledigen zu müssen?
Erst wenn es Fahrdienste zum ÖPNV-Tarif gibt oder Taxifahrten bei der KV abgerechnet werden können, könnte die chronische Parkraumnot gemildert werden. Aber die Ökopolitik will ja die Innenstädte vom Individualverkehr "befreien", koste es den Steuerzahlenden was es wolle.

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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


"Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt,
aber vielen bleibt es erspart."
Curt Goetz, dt. Schauspieler

 

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