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#440484 Wasserspeicherung in unwettergefährdeten Gebieten? (ot.politik)

verfaßt von RoyMurphy, Tübingen, 14.08.2020, 19:11:05

> Gut gemeint, aber nicht so ohne weiteres und einfach umsetzbar.
> Jedes Hochwasser das von der Oberfläche bei Gewitter und Starkregen kommt,
> bringt Stoffe mit sich, die vom Wasser angeschwemmt werden.
> Steine, Laub Äste etc. wenns dumm läuft Fäkalien, Chemikalien und
> Heizöl.
> Dagegen muss dementspr. Vorsorge getroffen werden und dass läuft dann ins
> Geld und vor allem ist das Wasser dann nicht mehr nutzbar, sondern geht in
> die Kläranlage.

Bei der Tübinger Kläranlage kommt am Ausfluss in den Neckar Wasser in Trinkqualität heraus, wobei Besuchern der Führung zuvor noch von Fäkalien, Straßenschmutz, Haushaltsabfällen u.a. "Köstlichkeiten" übel geworden war. Niemand traute sich daher, eine Trinkprobe zu nehmen.
Eine separate Hochwasser-Auffangkaverne mit nachgeschalteter Kläranlage zur künstlichen Bewässerung oder Notversorgung von Haushalten und Industrie beim Versiegen der natürlichen Wasservorräte könnte ich mir vorstellen. Die Digitalisierung müsste auch in dieser Richtung genügend (Man-) Power zur Verfügung stellen können.

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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


"Seit ich Verkehrsregeln als Empfehlungen auffasse,
bin ich immer früher zu Hause!" - Frei nach Piet Klocke.
Und seit der alte Bußgeldkatalog wieder gilt,
kann man wieder so richtig auf den Pinsel treten ...  :-)

 

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