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#440321 EU Gipfel Poli (ot.politik)

verfaßt von RoyMurphy, Tübingen, 01.08.2020, 19:21:36

> > Bei Beamten lautet die Amtsbezeichnung für die Besoldungsstufe A11
> > 'Amtmann'. Frauen erhielten früher automatisch die Bezeichnung
> > 'Amtmännin'. Seit geraumer Zeit darf die Beamtin wählen, zwischen
> > 'Amtfrau' und 'Amtmännin'. Nahezu 100% entscheiden sich für 'Amtfrau'.
>
> Da is ja nix dran auszusetzen. schwierig wirds nur wenns gendert.
>
> Amtsfrauerich oder Amtmannine ?

In Anlehnung an den Begriff Praktikant/Praktikantin fallen mir da noch ein:
Amtfrauende (ein Amt Praktizierende) oder Amtmannende (abgeleitet von der ursprünglichen Amtsbezeichnung).

Da kehrt das doch einst naserümpfend, weil diskriminierend, abgeschaffte "Fräulein" als Entwicklungsstufe zur Frau zurück. Demgegenüber sollte dann auch das "Männlein" oder "Herrlein" für das männliche Jungvolk eingeführt werden (bis zur Volljährigkeit, nicht lebenslang wie früher bei Singlefrauen). Meine erste Grundschullehrerin musste noch mit "Fräulein"*) angeredet werden, obwohl sie bereits um die 60 Jahre alt war.

*) Als "Schwabenkinder" sagten wir allerdings "Frailain" oder "Fraila", wenn's gesittet klingen sollte: "Fräu'n" - und hatten dabei weder gendernde Gedanken noch Gefühle hinsichtlich Verniedlichung.

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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


"Seit ich Verkehrsregeln als Empfehlungen auffasse,
bin ich immer früher zu Hause!" - Frei nach Piet Klocke.
Und seit der alte Bußgeldkatalog wieder gilt,
kann man wieder so richtig auf den Pinsel treten ...  :-)

 

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