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#438969 Hätte Obama-Care Leben gerettet? (ot.politik)

verfaßt von RoyMurphy, Tübingen, 08.05.2020, 22:29:36

> > Denn wie sollte sich das einfache Volk eine Behandlung leisten können,
> > wenn ein Hotelbett günstiger ist als ein Krankenhausaufenthalt?
>
> Tja, da würde ich sagen im Zuge des Kapitalismus ist da jeder selber
> seines Glückes Schmied.
> Denn Amerika ist alles, nur kein Sozialstaat, da muss jeder selber schauen,
> wo er bleibt.
> Aber das ist typisch Ami, das sie mal an eine Vorsorge alá Private
> Krankenversicherung oder an größere Rücklagen denken, das haben da die
> wenigsten verinnerlicht.
> Da lebt man volles Risiko und auf Pump und wenn die Blase platzt, sei es
> die Immobilienblase vor ein paar Jahren oder jetzt Corona.

Die Amerikaner habe eben noch nie vom Prinzip "auf Gegenseitigkeit" gehört oder es nicht verstanden, dass Versicherungsbeiträge der Gesunden bzw. gesund Gebliebenen dazu dienen, die hohen Kosten ärztlicher oder klinischer Behandlung aufzufangen bzw. abzufedern.
Sogar Angehörige des amerikanischen Mittelstandes verzichten auf Untersuchungen oder Therapien, weil sie sich die Ausgaben dafür einfach nicht leisten können. Sogar in einem Film mit Bud Spencer und Terence Hill wurde das Thema Armut und Krankenfürsorge mal aufgegriffen.

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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


Man muß mit dem Mut des Abenteurers
aus dem Besten in sich
das Beste aus sich machen.
(Harry Emerson Fosdick)
Quelle: zitate.de

 

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