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#435426 Pflichtfeuerwehr (ot.politik)

verfaßt von RoyMurphy, Tübingen, 02.12.2019, 12:28:48

> (Eingebettetes Video)
>
> In DE anscheinend möglich, zu einen ehrenamtlichen PFLICHTdienst
> verpflichtet zu werden.

Das FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) gab es als Alternative zum Wehrdienst, wenn die Musterung positiv ausgefallen war, man aber dem Dienst an der Waffe entrinnen wollte.

Jetzt, wo immer mehr junge Leute keinen Bock darauf haben, eine Ausbildungs-/Studien-/Berufskarriere für Monate oder gar Jahre zu unterbrechen, wird aus manchem wohlfeilen "Ehrenamt" wieder ein "Pflichtdienst" gebastelt, vgl. wegen Personalmangels bzw. Infiltrierung der Bundeswehr durch "gesinnungsverschiedene" Menschen die Forderung nach Wiedereinführung der Allgemeinen Wehrpflicht für Frauen und Männer. Dann würde als Alternative ein Sozialer Pflichtdienst - z.B. zur Entlastung des Pflegenotstandes - evtl. wieder attraktiv.

Nach dem Abitur 1964 hatte ich bereits die Zulassung zum Studium in der Tasche, als ich trotz hoher Bewertungszahl (= geringe Einberufungswahrscheinlichkeit) zum Antritt des Wehrdienstes aufgefordert wurde. Da war nur noch zu hoffen, dass ich zwei Jahre später den Studienplatz wieder erhielt. Für die ruhegehaltsbestimmende Lebensarbeitszeit wurde schließlich nur 1 Jahr angerechnet.

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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


"Seit ich Verkehrsregeln als Empfehlungen auffasse,
bin ich immer früher zu Hause!" - Frei nach Piet Klocke.
Und seit der alte Bußgeldkatalog wieder gilt,
kann man wieder so richtig auf den Pinsel treten ...  :-)

 

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