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#435294 Dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung (ot.haushalt)

verfaßt von Pahoo, bei Ingelheim, 27.11.2019, 07:52:09
(editiert von Pahoo, 27.11.2019, 07:53:37)

Danke für deine Einschätzung.

> Die Anschaffungs und Wartungskosten übersteigen um ein Vielfaches die
> Energieeinsparung

Welche Wartung meinst du?

> Der Wirkungsgrad des Wärmetauschers ist so schlecht, daß kein Kondensat
> anfällt.

Der beworbene Wirkungsgrad ist sicher so realistisch wie die Diesel-Abgaswerte von VW im Prospekt.
Aber selbst wenn nur 40-50% der Abluft-Wärme gespeichert und zurückgeführt werden kann, ist das doch (im Winter) immer noch viel effizienter als Fensterlüftung…?
>
> Diese Form der Wohnraumbelüftung erfüllt dabei bezüglich Luftmenge und
> Hygiene nicht mal ansatzweise gültiges Regelwerk und Normen.

Wo genau sind die Probleme?

> Um ein normales Einfamilienhaus normgererecht "kontrolliert" zu belüften
> ist eine Luftmenge von 1200 - 2000m³/h notwendig.

Kann ich jetzt nicht glauben. Ein durchschnittliches EFH hat vielleicht ca. 1.200m³ umbauten Raum.
Bei 1200 - 2000m³/h müsste die gesamte Luft 1-2 x pro Stunde getauscht werden.
Macht kein Mensch.

 

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