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#414455 Gesundheitsfond mit über 1 Mia durch Asylbewerber belastet. (ot.politik)

verfaßt von zack, 08.08.2017, 22:31:36

> Trotzdem darf das nicht aus dem Gesundheitsfond genommen werden,
> sondern aus der allgemeinen Steuerkasse.

Das sehe ich auch so, weil die Flüchtlinge in dem Sinne keine Beitragszahler sind. Oder sind sie doch normal krankenversichert? Ich hätte jetzt kein Problem, sie ALG2-Empfängern gleichzustellen.

Gesetzlich müsste man das im Juraforum diskutieren. Mit welchem SGB man hier was totschlägt - keine Ahnung.

Für mich ist aber vereinfacht klar: Sie sind hier, sie sind hier aufgenommen worden und damit sind sie auch krankenversichert. Die GKV ist eine Solidargemeinschaft und ihre Beiträge und Leistungen sind gesetzlich geregelt. Das darf man hinterfragen, ist aber vermutlich bis ins Detail gesetzlich geregelt.

Das mit dem großem Topf, der nur wegen ihnen angezapft wird, könnte Stimmungsmache sein.

Man hätte die Tür zumachen können, man könnte sie nach Hause schicken. Sie sind aber ganz unpolitisch HIER. Und solange sie hier sind, sind sie Gast. Und das heißt Gastfreundschaft und beidseitig entsprechendes Verhalten.

Ich weiß auch nicht, wo das geblieben ist. Gern erinnere ich mich der Türkei-Urlaube mit meinen Eltern 1985 und 1986 bei Alanya. Sprache konnten beide Seiten nicht recht. Aber, man trank einen Tee (Cay) zusammen, der so ähnlich wie eine Hopfendolde (das deutsche Bier) aussah, nicht aber bitter schmeckte, sondern lecker. Bei den Händlern kaufte man dann sicher mal was beim dritten Besuch. Bei den Wohlhabenden in den Bergen nicht. Sie hatten genug und man war Gast.

(Der türkische Nachwuchs-Führer ist auch meiner Sicht hier wenig förderlich!)

Aber, zum Thema zurück: Was nützt das ganze Geld, die ganze Politik - wenn man nicht mehr Mensch ist und sein darf?

Die zugewanderte Jugend hier in der Straße ist etwas fragwürdig (nicht aber schlecht, denke und hoffe ich) untergebracht, macht aber einen ordentlichen Eindruck. Zum Bus, Schule, Arbeit - saufen, grölen und Abfall in den Garten werfen habe ich da nicht beobachtet. Nicht, dass ich der heimischen Jugend das vorwerfen würde - ich war ja auch mal jung!  :cool:

LG,
Zack

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Der Kapitalismus kennt keine Kosten - nur Umsätze.


Man kann hinkommen, wo immer man will - egal wie lange es dauert.

 

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