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#477248

memphis

31.12.2025, 12:38:52

Einbruch Sparkasse Gelsenkirchen - ich versteh es nicht (ot.politik)

Laut Medienberichten geht die Sparkasse von einer Schadenshöhe von ca. 30 Millionen aus, geknackt wurden etwas über 3.000 Schließfächer, d.h. durchschnittliche Schadenssumme pro Fach knapp 10.000 €
Die interviewten Kunden sagen, dass "ihr ganzes Erspartes" weg sei, die Finanzrücklagen fürs Alter, das Geld von der Oma, Tante, etc.
Dass man Gold und andere Preziosen in einem Schließfach aufbewahrt, verstehe ich, aber welches Interesse hat man, größere Bargeldsummen in einem Schließfach zu deponieren. Inflationsbedingt verliert es dort doch genau so viel an Wert wie auf jedem simplen Girokonto.

(Und warum gibt es im Tresorraum einer Bank keine Bewegungsmelder, die Alarm schlagen, wenn sich außerhalb der Geschäftszeiten dort was bewegt?)

#477249

fuchsi zur Homepage von fuchsi

Niederösterreich,
31.12.2025, 13:20:02

@ memphis

Einbruch Sparkasse Gelsenkirchen - ich versteh es nicht

Gute Frage.
Ich hab eigentlich mein Erspartes eher in diversen Fonds und Lebensversicherungen herumliegen.
Außer ein paar Goldmünzen wüsste ich nichts, was ich in einem Bankschließfach legen könnte.

--
mein privates Hobby. www.ffzell.at

#477250

Timbatuku

31.12.2025, 13:59:16

@ memphis

Einbruch Sparkasse Gelsenkirchen - ich versteh es nicht

> Laut Medienberichten geht die Sparkasse von einer Schadenshöhe von ca. 30
> Millionen aus, geknackt wurden etwas über 3.000 Schließfächer, d.h.
> durchschnittliche Schadenssumme pro Fach knapp 10.000 €

Die Sparkasse weiß ja nicht, was in den Schließfächern war. Das ist das Geheimnis der Nutzer. Folglich ist die Schadenshöhe eine Schätzung. Da nach Angaben der Sparkasse jedes Schließfach bis maximal 10.300 Euro versichert ist, geht das Institut wohl davon aus, dass jeder Kunde die Höchstsumme für sich reklamiert. Möglicherweise war ja noch mehr drin. Oder weniger? Keine Ahnung.

> Die interviewten Kunden sagen, dass "ihr ganzes Erspartes" weg sei, die
> Finanzrücklagen fürs Alter, das Geld von der Oma, Tante, etc.
> Dass man Gold und andere Preziosen in einem Schließfach aufbewahrt,
> verstehe ich, aber welches Interesse hat man, größere Bargeldsummen in
> einem Schließfach zu deponieren.

"Ihr ganzes Erspartes" muss nicht zwingend Bargeld sein. Das könnten auch Edelmetalle, Diamanten oder sonst was sein. Aber selbst wenn es sich wirklich bei manchen Kunden um Bargeld handelte: Könnte ja Schwarzgeld sein oder Geld, das man aus irgendwelchen anderen Gründen nicht auf einem offiziellen Bankkonto parken möchte.

> Inflationsbedingt verliert es dort doch
> genau so viel an Wert wie auf jedem simplen Girokonto.

Ja, schon. Aber wie gesagt, es mag Gründe geben, die den inflationsbedingten Wertverlust kompensieren.

> (Und warum gibt es im Tresorraum einer Bank keine Bewegungsmelder, die
> Alarm schlagen, wenn sich außerhalb der Geschäftszeiten dort was bewegt?)

Gute Frage. Vielleicht hielt die Sparkasse einen solchen Einbruch für unmöglich. Jetzt wissen sie es besser.

#477251

Timbatuku

31.12.2025, 14:00:30

@ fuchsi

Einbruch Sparkasse Gelsenkirchen - ich versteh es nicht

> Gute Frage.
> Ich hab eigentlich mein Erspartes eher in diversen Fonds und
> Lebensversicherungen herumliegen.
> Außer ein paar Goldmünzen wüsste ich nichts, was ich in einem
> Bankschließfach legen könnte.

Kondome. So für'n Notfall.  :-D

#477252

fuchsi zur Homepage von fuchsi

Niederösterreich,
31.12.2025, 17:19:43

@ memphis

Einbruch Sparkasse Gelsenkirchen - ich versteh es nicht

wie kann man eigentlich 3000 Schließfächer aufbrechen?
Das dauert doch. Wenn man pro Schließfach nur 1 Minute rechnet, sind das doch schon 50 Stunden.

--
mein privates Hobby. www.ffzell.at

#477253

Hausdoc

Green Cottage,
31.12.2025, 23:35:32
(editiert von Hausdoc, 31.12.2025, 23:37:48)

@ memphis

Einbruch Sparkasse Gelsenkirchen - ich versteh es nicht (ed)

> (Und warum gibt es im Tresorraum einer Bank keine Bewegungsmelder, die
> Alarm schlagen, wenn sich außerhalb der Geschäftszeiten dort was bewegt?)

In Wänden von Tresorräumen sind Erschütterungsmelder plaziert, die auch bei Kehrnbohrung ansprechen.
Die entsprechende Alarmschleife muss (!) demnach abgeschaltet gewesen sein.
Tausende Schließfächer gewaltsam zu öffnen ohne daß die Bewegungsmelder im inneren des Raumes auslösen ist auch kaum möglich.

Demnach war Mithilfe bzw zumindest Mitwisserschaft von Mitarbeitern ( Mehrzahl) der Sparkasse notwendig.

--
Gruß Hausdoc

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