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#449394

Kleinalrik2021

01.11.2021, 09:23:51

Kennt sich jemand mit den Krinner Bodendübeln aus? (ot.haushalt)

Ich möchte eine Außentreppe Holz mit den Krinner Schraubfundamenten (80cm lang) an einem Hang festmachen (Steigung ca. 30°).

Sollte ich die Dübel lieber lotrecht in den Hang bohren oder besser rechtwinklig zur geneigten Hangfläche?

Letzteres hätte den Vorteil, dass die Treppenwangen bereits flachbündig auf dem U-Profil des Dübels aufliegen, während ich bei senkrechtem Einschrauben erst noch eine 30° Auflage auskerven müsste (die die Stärke und somit die Tragfähigkeit der Wange schwächt).

Andererseits wirkt bei schrägem Einschrauben ein Hebel auf den Bodendübel. Ein Verbiegen des Bodendübels schließe ich zwar aus, aber ich könnte mir denken, dass der Dübel langfristig aus dem Bodenreich rausgehebelt wird.

Sind meine Bedenken begründet?

--
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#449395

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München,
01.11.2021, 10:10:25

@ Kleinalrik2021

Kennt sich jemand mit den Krinner Bodendübeln aus?

> Sollte ich die Dübel lieber lotrecht in den Hang bohren oder besser
> rechtwinklig zur geneigten Hangfläche?

Hm. Keine Ahnung. Könnte mir aber vorstellen, daß die Beschaffenheit des Hangs da auch eine Rolle spielt.
Sprich: wie gut kann der Boden den Dübel festhalten?

--
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#449396

Hausdoc

Green Cottage,
01.11.2021, 10:32:33

@ Kleinalrik2021

Kennt sich jemand mit den Krinner Bodendübeln aus?

Immer Senkrecht.
Aber. Diese Dübel sind nicht gegeinet für dynamische Lasten, wie sie bei einer Treppe auftreten ( bei gewachsenem Boden).

--
Gruß Hausdoc

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#449397

Kleinalrik2021

01.11.2021, 10:59:20

@ Hausdoc

Kennt sich jemand mit den Krinner Bodendübeln aus?

Hallo Hausdoc,
wie immer brauchbare Antwort von dir. Ich werde dennoch die Schraubfundamente dafür verwenden. Ich hatte vor drei Jahren eine ähnliche Konstruktion mit Einschlagbodenhülsen befestigt (war mehr ein Experiment). Diese sackte in den drei Jahren ein wenig ein - logisch, an den glatten Spießen ist nichts, was gegen das vertikale Einsinken sperrt. Jedenfalls ist die Sackung erstaunlich / erfreulich gering (die größte Abweichung von der ursprünglichen Position ~4cm bei einer 4m langen Treppe, hauptsächlich im ersten Jahr). Mit Schraubfundamenten dürfte das bedeutend geringer werden.

Der Hang wurde 2016 aufgeschüttet und besteht aus lehmiger Erde mit einem großen Anteil Feldsteine verschiedenster Größe (1cm - 30cm).
Das macht das Ausheben der Fundamentlöcher für Betonsockel sehr mühselig und zeitintensiv.

Klar, wenn ich beim Bohren auf einen größeren Stein treffe, hab ich ein Problem. Plan B wäre dann, doch ein Punktfundament aus Beton zu machen.

> Immer Senkrecht.
> Aber. Diese Dübel sind nicht gegeinet für dynamische Lasten, wie sie
> bei einer Treppe auftreten ( bei gewachsenem Boden).

--
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#449400

bender

Strasshof an der Nordbahn,
01.11.2021, 11:36:11
(editiert von bender, 01.11.2021, 11:36:33)

@ Kleinalrik2021

Kennt sich jemand mit den Krinner Bodendübeln aus? (ed)

> Klar, wenn ich beim Bohren auf einen größeren Stein treffe, hab ich ein
> Problem. Plan B wäre dann, doch ein Punktfundament aus Beton zu machen.

Mit Plan B bist du jedenfalls auf der sicheren Seite. Ich stand letztens auch vor der Entscheidung Einschlaghülse oder Punktfundament, da ging es um ein kleines Gewächshaus. Wurde auch Letzeres.

--
Grüße aus Strasshof an der Nordbahn (ja, da wo die Kampusch im Keller lebte)
bender

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#449403

Kleinalrik2021

01.11.2021, 16:23:07

@ bender

Kennt sich jemand mit den Krinner Bodendübeln aus?

Ich hatte letztes Jahr eine Gartenhütte auf sechs Punktfundamente gesetzt und dieses Jahr ein abgesetztes Schrägdach mit vier Schraubfundamenten in die gleiche Erde gesetzt (sehr zäher Lehm ohne weitere Einschlüsse / Steine).
Seitdem bin ich von den Schraubfundamenten schlichtweg begeistert.
In der Zeit, in der ich alle vier Dübel drinne hatte, hätte ich nicht ein einziges Loch ausgehoben. Der Preis liegt nur unwesentlich über einem H-Anker. Und da das Gewinde mit dem Erdreich verzahnt ist, ist auch keine Frosthebung zu erwarten.

Nach Hausdocs Rat stellt sich mir nur noch die Frage, ob ich Auflageflächen auskerven sollt, oder ob ich die Wangen "schwebend" an den U-Profil festschraube (Äh, verstehste, was ich meine?).

> Mit Plan B bist du jedenfalls auf der sicheren Seite. Ich stand letztens
> auch vor der Entscheidung Einschlaghülse oder Punktfundament, da ging es
> um ein kleines Gewächshaus. Wurde auch Letzeres.

--
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#449411

Hausdoc

Green Cottage,
01.11.2021, 18:30:50
(editiert von Hausdoc, 01.11.2021, 18:32:10)

@ Kleinalrik2021

Kennt sich jemand mit den Krinner Bodendübeln aus? (ed)

> Der Hang wurde 2016 aufgeschüttet und besteht aus lehmiger Erde mit einem
> großen Anteil Feldsteine verschiedenster Größe (1cm - 30cm).
> Das macht das Ausheben der Fundamentlöcher für Betonsockel sehr mühselig
> und zeitintensiv.

Wenn da so grobes, festes Material dabei ist, hält das mit den Bodendübeln

PS: Schön daß du wieder unter uns bist :ok:

--
Gruß Hausdoc

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#449597

Kleinalrik2021

08.11.2021, 09:15:55

@ Kleinalrik2021

Kennt sich jemand mit den Krinner Bodendübeln aus?

Ah... Doublefuck...

Was ich befürchtete, aber zunächst nicht aussprechen wollte (weil's dann nämlich erst recht passiert).

ZU VIELE Steine im Hang. Keine Chance, da reinzukommen. Ein Dübel ging rein, einer stellte sich nach zig Versuchen schief, und bei den restlichen beiden ist einfach kein Durchkommen.

Also heißt es doch, die Schippe schwingen und ein Punktfundament buddeln.

Das wollte ich gerne vermeiden. Hab gestern für 40cm Tiefe zwei Stunden gebuddelt (und dann auf einen größeren Betonbrocken gestoßen, der das Vorhaben beendete). Der Dübel hingegen war in drei Minuten drin.

Ärgerlich...

> Ich möchte eine Außentreppe Holz mit den Krinner Schraubfundamenten (80cm
> lang) an einem Hang festmachen (Steigung ca. 30°).
>
> Sollte ich die Dübel lieber lotrecht in den Hang bohren oder besser
> rechtwinklig zur geneigten Hangfläche?
>
> Letzteres hätte den Vorteil, dass die Treppenwangen bereits flachbündig
> auf dem U-Profil des Dübels aufliegen, während ich bei senkrechtem
> Einschrauben erst noch eine 30° Auflage auskerven müsste (die die Stärke
> und somit die Tragfähigkeit der Wange schwächt).
>
> Andererseits wirkt bei schrägem Einschrauben ein Hebel auf den
> Bodendübel. Ein Verbiegen des Bodendübels schließe ich zwar aus, aber
> ich könnte mir denken, dass der Dübel langfristig aus dem Bodenreich
> rausgehebelt wird.
>
> Sind meine Bedenken begründet?

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