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#447034

Manfred H

30.06.2021, 18:02:52

Ayurveda fürs Auto? (verkehr.kfz)

Motorsport-Total.com: Wie geheime Kosmetik-Chemikalien Red Bull geholfen haben.

Also ich bin inzwischen auch schon "Panscher".

Fürs Öl: Link
Zum Sprit: Link

Bitte seht die Links nicht als Aufforderung zum Kaufen (also Werbung).

#447039

RoyMurphy

Tübingen,
30.06.2021, 20:55:07
(editiert von RoyMurphy, 30.06.2021, 20:56:28)

@ Manfred H

Ayurveda fürs Auto? (ed)

> Motorsport-Total.com:
> Wie
> geheime Kosmetik-Chemikalien Red Bull geholfen haben.
>
> Also ich bin inzwischen auch schon "Panscher".
> Bitte seht die Links nicht als Aufforderung zum Kaufen (also Werbung).

Also wenn Motorpimping, dann nur Produkte von Ernst Prost, Marke Liqui Moly, Firmensitz Ulm. Damit hat schon mein Vater vor über 70 Jahren sein NSU 125erle liquid frisiert, später eine NSU-250er Vorkriegsmaschine mit Beiwagen und schließlich eine Horex 400 Regina, ebenfalls mit Beiwagen; die beiden folgenden VW Käfer ließ er auch noch leicht laufen - dann hat ihn leider der damals noch finale Herzinfarkt aus dem Leben gerissen (mit 60).
Damals waren Ayurveda und Hyaluron noch nicht "erfunden"  :-D

--
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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


"Wenn ein unerwarteter Fehler aufgetreten ist, frage ich mich immer, welche Fehler erwartet wurden..."
(Microsoft Community)

#447042

Hackertomm

30.06.2021, 22:35:35

@ RoyMurphy

Ayurveda fürs Auto?

> > Motorsport-Total.com:
> >
> Wie
> > geheime Kosmetik-Chemikalien Red Bull geholfen haben.
> >
> > Also ich bin inzwischen auch schon "Panscher".
> > Bitte seht die Links nicht als Aufforderung zum Kaufen (also Werbung).
>
> Also wenn Motorpimping, dann nur Produkte von Ernst Prost, Marke Liqui
> Moly, Firmensitz Ulm. Damit hat schon mein Vater vor über 70 Jahren sein
> NSU 125erle liquid frisiert, später eine NSU-250er Vorkriegsmaschine mit
> Beiwagen und schließlich eine Horex 400 Regina, ebenfalls mit Beiwagen;
> die beiden folgenden VW Käfer ließ er auch noch leicht laufen - dann hat
> ihn leider der damals noch finale Herzinfarkt aus dem Leben gerissen (mit
> 60).
> Damals waren Ayurveda und Hyaluron noch nicht "erfunden"  :-D

Ayurveda gab es da schon!
Allerdings nicht in Europa, sondern in Indien.
Von da schwappte die Welle dann nach Europa.
Damals ab den 60ern war es ja Hip in einen Indischen Aschram zu gehen und einem Guru zu huldigen.
Gehörte damals irgendwie mit zu Flowerpower und den Hippis.
Aber da ich erst später Geboren bin, war ich zu der Zeit noch viel zu Jung um sowas zu Verstehen.

--
[image]

#447044

RoyMurphy

Tübingen,
30.06.2021, 22:44:03

@ Hackertomm

Ayurveda fürs Auto?

> Ayurveda gab es da schon!
> Allerdings nicht in Europa, sondern in Indien.
> Von da schwappte die Welle dann nach Europa.
> Damals ab den 60ern war es ja Hip in einen Indischen Aschram zu gehen und
> einem Guru zu huldigen.
> Gehörte damals irgendwie mit zu Flowerpower und den Hippis.
> Aber da ich erst später Geboren bin, war ich zu der Zeit noch viel zu Jung
> um sowas zu Verstehen.

Danke! Ich war ohne weitere Recherche von meiner ersten Kenntnisnahme durch Werbung ausgegangen.
Aus Wikipedia:
"Die ältesten Vorstellungen einer indischen Medizin sind aus der vedischen Zeit ab ungefähr der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr., vor allem im Atharvaveda, überliefert. Hieraus entwickelte sich ab etwa 500 v. Chr. das davon unterscheidbare medizinische System des Ayurveda, dessen acht Traktate nicht mehr als Gesamttext erhalten sind."

An eine Inkarnation aus dieser Zeit kann ich mich einfach nicht erinnern ...  :confused:

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Reinhard


"Wenn ein unerwarteter Fehler aufgetreten ist, frage ich mich immer, welche Fehler erwartet wurden..."
(Microsoft Community)

#447045

Hausdoc

Green Cottage,
30.06.2021, 22:45:07

@ Manfred H

Ayurveda fürs Auto?

> Fürs Öl:
> Link




Du denkst dran daß Ester Öl in Verbindung mit Feuchtigkeit zu Säure und Alkohol zerfällt? Ich nehm schwer an daß in jedem Auto im Ölkreislauf etwas Feuchte anfällt.
Dieses Zeug verwendet man eigentlich nur in vollständig hernetisch geschlossenen Systemen.
Welchen Sinn vermutest du beim KFZ? Für mein Verständnis wird dadurch normales Öl "vergiftet"

--
Gruß Hausdoc

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#447077

Manfred H

02.07.2021, 17:51:27

@ Hausdoc

Ayurveda fürs Auto?

> > Fürs Öl:
> >
> Link
>
>
>
>
> Du denkst dran daß Ester Öl in Verbindung mit Feuchtigkeit zu Säure und
> Alkohol zerfällt?
Nein, die "Info" ist mir so nicht bekannt.
Ich kann es aber gerne mal mit einem unsere Chemiker diskutieren.

Ich nehm schwer an daß in jedem Auto im Ölkreislauf
> etwas Feuchte anfällt.
> Dieses Zeug verwendet man eigentlich nur in vollständig hernetisch
> geschlossenen Systemen.
> Welchen Sinn vermutest du beim KFZ? Für mein Verständnis wird
> dadurch normales Öl "vergiftet"

Gegenfrage: Warum sollten Schmiermittelhersteller (sehr) schädliche Stoffe für die Endanwendung reinmischen?
Und es gibt es ja nicht nur als Additiv auch als fertiges Motorenöl von anderen Herstellern.

Motorenöl ist heutzutage ja ein Konstrutionsmerkmal (Marketinggeschwätz?)

So ist ja für z.B div. Fordmotoren mit Zahnriemen in Ölbad (!) nur noch "sehr bestimmtes Öl" freigegeben.

#447091

Hackertomm

02.07.2021, 20:49:18

@ Manfred H

Ayurveda fürs Auto?

Hm, ein vom Hersteller des Autos freigegebes Öl braucht eigentlich keine zusätzlichen Additive.
Solche zusätzlichen Additive würde ich vielleicht bei einem alten Auto mit 80000Km plus verwenden, wenn überhaupt.

Wenn ich z.B. ein Öl für meine B-Klasse suche würde, ginge ich auf diese Seite.
Das ist die Mercedes Betriebsstoff-Vorschriften Seite.
Da kann ich das Öl, was meine Tanke führt Prüfen, ob es in dieser Liste steht.
Dazu brauche ich die MB Norm, die in der BDA steht, wie z.B. 229.51, 229.52, 229.61 od. 229.71.
Das wären Öle, die ich in meinem Wagen verwenden könnte.
Welches Öl dann von welchem Hersteller freigegeben ist, dass finde ich dann in der Liste!
Wobei ich seit langem kein Öl mehr nachfüllen musste!

--
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#447099

Manfred H

03.07.2021, 13:16:25
(editiert von Manfred H, 03.07.2021, 13:17:49)

@ Hackertomm

Ayurveda fürs Auto? (ed)

Moin Hackertom,
ich wechsele seit über 40 Jahren selbst "mein" Motoröl.

Durch die geringeren Inpektionskosten leiste ich mir Öl von Markenherstellen (passender Freigabe herausgesucht) und kein Baumarkthausmarke.

Wechselintervale werden eingehalten und Longlife wird nicht angewandt.


Der Astra von 2005 hat inzwischen 256Tsd drauf.
Vor ein paar Jahren im Herbst/Winter (ca180Tsd) stellte ich fest.. holla kein Öl am Messtab.
Natürlich auch erst einmal an einen Defekt gedacht.
Letztendlich habe ich dann ein High Mileage Öl probiert in der Hoffnung Dichtungen usw. zu regenerieren.

Link

Und ja nach 1 1/1 Ladungen des Öls (5 Liter Flascheninhalt bei 3,5 Liter Motoreninhalt) habe ich keinen Verbrauch mehr feststellen können.
Ob das jetzt wirklich 100% der Grund war, wer weiß.

Übrigens gibt es neue/überarbeitete Motorenölklassifikationen.

Link

Für lange Winterabende oder den nächste Shutdown.

Link

#447102

Hackertomm

03.07.2021, 15:03:52
(editiert von Hackertomm, 03.07.2021, 15:10:39)

@ Manfred H

Ayurveda fürs Auto? (ed)

Das mit dem Schluck 2T Öl zum Öl zu geben, dass habe ich bei meinem Dieseln praktiziert.
Bei den W168er A170CDI brachte das auch etwas, da hörte man deutlich am Motorlauf, der nicht mehr so nagelte.
Den selben Effekt gab es, wenn ich Super Diesel tankte.
Wobei ein 1/4L 2-Takt Öl pro Tankfüllung, wesentlich günstiger.
Bei den W169er Dieselen, da stellte ich aber keine Verbesserung oder Änderung fest, weshalb dass dann schnell wieder bleiben lies.
Die hatten auch schon Partikelfilter, da war dann ein Aschefreies 2-Taktöl angesagt, um den DPF nicht zu Schädigen oder zu verstopfen.
Beim ersten A180CDI kam es nach 4 Jahren zum Notlauf, kurz vor dem Verkauf.
Diagnose, AGR Ventil verkokt.
Das wurde dann gewechselt, gegen die verbesserte Ausführung.
Der 2. A180CDI hatte mit dem AGR Ventil dann keine Probleme, dafür dann mit der Ölverdünnung durch Dieseleintrag ins Motoröl.
Da ist es wohl dem hochwertigen Motoröl zu verdanken, dass es da das verkraftet hat.
Der Wagen wurde bei Mercedes in Untertürkheim gewartet, da ich da auch arbeitete.
Aber außer dem Ölverdünnungs Problem gab es keine Problem mit dem Wagen, der rannte, wie man so schön sagt, wie Sau.
Den hat ein Kollege für seine Eltern gekauft und ich fragte öfters wie es dem Wagen geht.
Der bestätigte mir, das er ganz nett rennt.
Für ihn ist das Ölverdünnungsproblem keine größere Sache, da er bei seinen Autos selber Wartung macht und das Öl dazu eh in größeren Mengen einkauft.
Für ihn ist ein Ölwechsel außer der Reihe also kein größeres Problem.
Er verwendet auch nur freigegebene Öle, die er direkt bei der Raffinerie in der Nähe kauft.

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#447123

DUMIAU

04.07.2021, 14:02:18

@ Hackertomm

Ayurveda fürs Auto?

> Der 2. A180CDI hatte mit dem AGR Ventil dann keine Probleme, dafür dann
> mit der Ölverdünnung durch Dieseleintrag ins Motoröl.
> Da ist es wohl dem hochwertigen Motoröl zu verdanken, dass es da das
> verkraftet hat.

Wobei die Ölverdünnung ein rein kaufmännisches Problem ist, sprich Geiz. Denn wenn man die Abgastemperatur nicht mittels Nacheinspritzung erhöhen würde sondern mit einem zusätzlichen Injektor im Abgastrakt gibt es keine Ölverdünnung durch Diesel. Aber dieser billige Injektor ist den Kostenkillern offensichtlich zu Teuer. Bei Ford hat man beim dieses Problem bei den TDCI vor Jahren mit dieser Lösung, die Toyota von Anfang an hatte, in den Griff bekommen. Denn anders bekommt man die Verdünnung nicht in den Griff. Aber Ford hat ja auch eine höhere Marge als Mercedes..., wo Zetsche auf einer Aktionärsversammlung auch mal von einer Qualitätsoffensive schwafelte und die Einkäufer zeitgleich bei den Zulieferern die Preise drücken wollten, selbst Verträge wo die Tinte der Unterschrift noch nicht getrocknet war wurden nachverhandelt. Er wurde dann auch von Aktionären, blöd das auch Zulieferer Aktionäre bei dem Laden sind, darauf angesprochen ob er vorsätzlich Lüge, denn Qualitätsoffensive und Preisdrücken sind nicht vereinbar, oder ob er nicht weiß was in seinem Laden abläuft, was für einen Vorstandschef auch nicht rühmlich wäre. Letztlich das gleiche betretene Schweigen auf der Bühne wie einige Zeit davor als Zetsche ankündigte das man in Zukunft Zulieferer an den Verlusten beteiligen wolle und ein Zulieferer fragte ob Die dann auch an den Gewinnen beteiligt würden. Wobei die Zulieferer ja längst an den Verlusten beteiligt werden, durch erzwungene Preissenkungen, verzögerte Zahlung der Rechnungen usw. Aktuell ist es Mode Kleinigkeiten zu reklamieren und Kosten für Tests in Rechnung zu stellen die in der Produktion eh regelmässig durchgeführt werden und dabei ist es ja eh Sinnvoll nicht mit perfekten Komponenten zu testen sondern eher mit Grenzwertigen. Wie es vor einiger Zeit ein ehemaliger Manager anmerkte sei die Unternehmenskultur unter Zetsche komplett den Bach runter gegangen und sein Nachfolger würde das noch beschleunigen.

#447124

Manfred H

04.07.2021, 14:31:45

@ DUMIAU

Ayurveda fürs Auto?

Ölverdünnung, auch hierzu ein Thread bei oil-club.de

#447125

Hackertomm

04.07.2021, 14:57:38

@ DUMIAU

Ayurveda fürs Auto?

> Wie es vor einiger Zeit ein ehemaliger Manager anmerkte sei
> die Unternehmenskultur unter Zetsche komplett den Bach runter gegangen und
> sein Nachfolger würde das noch beschleunigen.

Das ist wahr das merten wir Mitarbeiter schon lange.
Denn in den Führungsetagen regierten nun die Kaufmänner und kein erfahrenen Praktiker mehr!
Auch was das Sparen angeht, so machten wir hier im Versuch Tests mit Bauteilen, die dann innerhalb kürzester Zeit von einem anderen Zulieferer kamen.
Und jedesmal waren dann umfangteiche Tests und Verbesserungen beim Zulieferer notwendig, bis die Teile dann halbwegs den Anforderungen entsprachen.
Und Sparen, mein spezielles Arveitsgebiet wurde Zug um Zug in die Türkei verlagert.
Zuerst die Entwicklung und dann der Testversuch, so dass ist auf meinem Arbeitsgebiet mehr oder weniger Arbeitslos war.
Gut ich mischte dann eben bei den anderen Aggregaten mit, die ja auch gut kenne, aber das war auch mit der Grund, warum ich dann in Altersteilzeit gegangen bin, wo ich jetzt in der passiven Phase bin,
Wir im Versuch stellten mit der Zeit fest, das viel Knowhow, das wir entwickelt hatten, nach Außen getragen wurde.
Und dass die ältern und erfahrenen Mitarbeiter und Ingeneure, so wie ich, in ATZ oder Rente gingen.
Oder schlicht die Firma wechselten.
Ich finde dan Namen bei anderen NFZ Herstellern, die mir sehr bekannt sind!
Ich werde kommende Woche mal wieder in meiner alten Werkstatt anrufen oder vielleicht da auch einen Besuch machen.
Mal sehen, wie es da jetzt aussieht!

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#447127

DUMIAU

04.07.2021, 15:05:01

@ Manfred H

Ayurveda fürs Auto?

> Ölverdünnung, auch hierzu ein Thread bei
> oil-club.de

Problem aller Diesel die eine Nachverbrennung mit den Injektoren der Zylinder steuern. Kurzstrecken gibt es anscheinend bei den Herstellern nicht. Wie dem auch sei, da sieht man wieder wie die Industrie funktioniert, man könnte ein Problem mit wenigen Euro/Fahrzeug abstellen aber da diese Kosten höher sind als die Kosten für Motorschäden lässt man es. Denn die Schäden treten nach der Garantie auf und fallen nicht ins Gewicht. Die Unzufriedenheit der Kunden durch den Ärger mit zusätzlichen Ölwechseln lässt sich ja nicht direkt in Euro beziffern, der Kunde ist dann eventuell halt weg. Dabei ist ein zusätzlicher Injektor noch wenige Euro teuer, muss ja nur in den Auspuff pinkeln und nicht präzise Einspritzen und die Steuerung dürfte auch einfacher sein als die Steuerung über die Injektoren in den Zylindern da man ja nur eine minimale zeitliche Bandbreite für eine Nacheinspritzung hat. Und was die Kommentare in dem verlinkten Forum angeht, die ignorieren alle die Möglichkeit das der Sprit einfach das verbrauche Öl ersetzt und damit der Ölstand konstant bleibt oder nur minimal ansteigt aber das Öl eben durch Diesel ersetzt wird. Vor Jahren hat ein flüchtiger Bekannter dieses Öl von seinem modernen Diesel gesammelt weil er nicht wusste wohin damit. Als er dann mal seinen Zweitwagen vergessen hatte zu tanken blieb ihm nur das Öl vom Erstwagen das eh nach fast reinem Diesel stank. Also in seinen W124 gekippt und siehe da, praktisch kein Unteschied zu reinem Diesel zu bemerken. Hat dann mal eine Ölanalyse machen lassen, über 30% Sprit im Diesel! Stand am Stab war bei Max. War dann sein letzter Diesel, vom W 124 abgesehen den er nicht mehr hergeben will

#447166

Hackertomm

05.07.2021, 17:53:43

@ DUMIAU

Ayurveda fürs Auto?

Diese Ölverdünnung, von der hört man meist erst bei Autos mit Euro 5 und in Verbindung mit überwiegend Kurzstreckenbetrieb!
Mein erste A180CDI war noch ein Euro 4 und hatte da keinerlei Probleme mit Ölverdünung.
Er war war etwas 4 Jahre alt, als ich ihn verkaufte.
Der Schaden an dem AGR Ventil trat ca. 2-3 Wochen vor der Abgabe des Wagens auf und kostet mich rund 500Euro.
Wobei das AGR Ventil selber mit dem Großteil der Summe zu Buche schlug.
Es war dann schon die verbesserte Ausführung, so dass der Nachbesitzer keine Problem mehr damit gehabt haben dürfte.
Der 2.A180CDI war dann ein Euro 5 und machte im 1.Jahre bis zum Kundendienst keine Probleme.
Bis da stimmte der Ölstand, sprich da war alles normal.
Aber ich vermute, dass da eine geänderte Software aufgespielt wurde, ohne mein Wissen.
Denn ab da begann der Ärger!
Die letzten 2 Jahre war dann jeweils ein außerplanmäßiger Ölwechsel fällig, der nicht gerade Billig war.
Weshalb der Wagen auch nach 4,5 Jahren verkauft wurde!
Denn wenn es eine Lösung gegeben hätte und er kein Ölverdünnungsproblem gehabt hätte, dann hätte ich ihn behalten!
Nachfolger war dann ein B200, da mir die A-Klasse nicht gefiel.
B und A-Klasse ist ja die selbe Plattform, nur ist die B-Klasse etwas höher.
Aber Motore und Radstand, das ist alles gleich.
Und meine "Großvater" B-Klasse sollte man aber nicht unterschätzen!
Mit 190PS ist der nicht gerade untermotorisiert.
Und Dank DSG-Getriebe und Allrad dreht da auch kein Rad durch.

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#447168

DUMIAU

05.07.2021, 18:55:45

@ Hackertomm

Ayurveda fürs Auto?

> Diese Ölverdünnung, von der hört man meist erst bei Autos mit Euro 5 und
> in Verbindung mit überwiegend Kurzstreckenbetrieb!
> Mein erste A180CDI war noch ein Euro 4 und hatte da keinerlei Probleme mit
> Ölverdünung.
Teilweise hatte auch Mercedes schon bei Euro 4 damit Probleme, hat sich aber wohl mit Euro 5 verschärft. Wie dem auch sei, mit einem zusätzlichen Injektor problemlos abzustellen, wenn man will. Aber wenn Kaufleute das letzte Wort haben sind technische Lösungen gegenüber der günstigeren Softwarelösung meistens unterlegen.

> Er war war etwas 4 Jahre alt, als ich ihn verkaufte.
> Der Schaden an dem AGR Ventil trat ca. 2-3 Wochen vor der Abgabe des Wagens
> auf und kostet mich rund 500Euro.
> Wobei das AGR Ventil selber mit dem Großteil der Summe zu Buche schlug.
> Es war dann schon die verbesserte Ausführung, so dass der Nachbesitzer
> keine Problem mehr damit gehabt haben dürfte.

Mein Händler hatte mal ein interessantes Gespräch mit einem Fahrzeugentwickler bei Ford. Der meinte das wenn Sie das Auto als Fertig entwickelt hinstellen die Kaufleute mit dem spitzen Bleistift kommen und entscheiden das Lösungen und Komponenten in der Serie verbaut werden die die Entwickler aus gutem Grund verworfen hatten, aber wenn man keine Ahnung von Technik hat zählt halt nur der Preis.

> Der 2.A180CDI war dann ein Euro 5 und machte im 1.Jahre bis zum
> Kundendienst keine Probleme.
> Bis da stimmte der Ölstand, sprich da war alles normal.
> Aber ich vermute, dass da eine geänderte Software aufgespielt wurde, ohne
> mein Wissen.
> Denn ab da begann der Ärger!

Bedank dich bei unseren Umweltsekten. Auf Druck dieser Organisationen hat das KBA die Zulassungsvorschriften nachträglich umgedeutet so das die Hersteller gezwungen wurden Software zu ändern um keinen Ärger zu bekommen. In der Regel ging es dabei um Stickoxyde und das bedeutet Senkung der Verbrennungstemperatur was aber wieder zu mehr Ruß führt und damit zu mehr Nacheinspritzungen um die Abgastemperatur zu erhöhen. Vor einigen Jahren las ich mal einen schönen Bericht über eine Rede eines Naturwissenschaftlers vor Parlamentariern über den Zusammenhang zwischen Verbrau, Feinstaub und Stickoxyde und das Naturgesetze dafür sorgen das wenn man einen dieser 3 Probleme reduzieren will die anderen Beiden zwangsläufig steigen. Anfangs wollte man den Verbrauch senken und hat dabei Feinstaub und Stickoxyde ignoriert, dann kam die Problematik Feinstaub und da hat die EU in vollem Wissen um die Problematik der steigenden Stickoxyde in Kauf genommen bis die Umweltkämpfer auch Die ins Visier nahmen und nun war die Kacke am Dampfen, die Lösung AdBlue und den Ammoniakschlupf nimmt man von gesetzgebers Seite in Kauf da keine Grenzwerte festgelegt. Ach ja, zum Thema Naturgesetzte meinten dann Parlamentarier das man diese Gesetze dann eben ändern müsse. Aber Naturwissenschaften und Politiker sind nicht selten ein Wiederspruch in sich.

> Die letzten 2 Jahre war dann jeweils ein außerplanmäßiger Ölwechsel
> fällig, der nicht gerade Billig war.
Hat ja Mercedes nichts gekostet
> Weshalb der Wagen auch nach 4,5 Jahren verkauft wurde!
> Denn wenn es eine Lösung gegeben hätte und er kein Ölverdünnungsproblem
> gehabt hätte, dann hätte ich ihn behalten!

So lange die Kunden bei der Stange bleiben wird sich in den Konzernen nichts ändern. Sieht man ja gerade bei VW, beschissenes Bedienkonzept, Software im Versuchsstadium aber die Kunden bleiben bei der Stange, warum also Umdenken?


> Und meine "Großvater" B-Klasse sollte man aber nicht unterschätzen!
> Mit 190PS ist der nicht gerade untermotorisiert.
> Und Dank DSG-Getriebe und Allrad dreht da auch kein Rad durch.

 :devil: Das kenn ich, meinen S-Max unterschätzen auch Viele, aber mit 240PS angenehm motorisiert und trotz veralteter Automatik nach einer Gedenksekunde recht zügig und auf der Autobahn kann man auch nicht meckern. Bei 200 mit knapp unter 4000 Umdrehungen ist bei einem Benziner nicht so übel.

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