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#440549

RoyMurphy

Tübingen,
21.08.2020, 22:21:54

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr. (ot.politik)

Von 1962 bis 1964 war ich Soldat bei der Bundeswehr. Da war Mann noch "Staatsbürger in Uniform" und der Wahlspruch lautete: "Befehl und Gehorsam". Der Umgang mit Waffen war sportlich interessant, wir hofften nur, dass wir sie nicht einmal gegen Menschen richten müssten.
Wehrdienstverweigerer hatten noch wenig Rechte, sorgten aber eigentlich dafür, dass der soziale Ersatzdienst eingeführt wurde, der vom Krankentransport- und Pflegedienst bis zur Betreuung von Jugendlichen ohne Perspektive reichte und einen Personalmangel wie den gegenwärtigen in den Sozialberufen wenigstens entlastete.
So weit, so gut. Und jetzt kam das Schlimme: Amazonen oder wer auch immer gerieten in den Genderwahn von der Gleichstellung und erhoben massiv den Anspruch auf den Dienst an der Waffe:

2. Januar 2001 - Erste Frauen in Bundeswehr-Kampfeinheiten

Grundsätzlich ist die Abwendung von "reinen" Frauen- und Männerberufen zu begrüßen, aber dass die "Quelle des Lebens" gleichzeitig nach dem Leben anderer - meist unschuldiger, aber als Feinde gebranntmarkter - Menschen trachten sollten, ist für mich heute noch entsetzlich.

Und inzwischen das noch Schlimmere: Die Phantasten von der gemischtgeschlechtlichen Armee hatten im Überschwang wohl übersehen, dass der Bibelspruch" "Seid fruchtbar und mehret euch!" überall gilt, nicht nur in der Ehe oder in einer elterlichen Partnerschaft.
Endgültig umgehauen hat mich daher ein Artikel in der Sparte "Blick in die Welt" unserer Tageszeitung "Schwäbisches Tagblatt":

Soldatin zum Sex gezwungen?

Damals, zu meiner Dienstzeit, hätte ich mir nicht vorstellen können, dass sich bei einer Angriffsübung neben mir Frauen in den Matsch werfen und anschließend wieder aufspringen und weiterlaufen, ohne an den bekleckerten Klamotten zu zupfen. Eher hätte ich sie einzeln über die Schlammlache huckepack getragen.
Aber wo Hormone aufeinandertreffen, lässt die Selbstkontrolle, geschweige denn, die Selbstbeherrschung wohl unüberwindlich nach.

--
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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


"Seit ich Verkehrsregeln als Empfehlungen auffasse,
bin ich immer früher zu Hause!" - Frei nach Piet Klocke.
Und seit der alte Bußgeldkatalog wieder gilt,
kann man wieder so richtig auf den Pinsel treten ...  :-)

#440550

fuchsi zur Homepage von fuchsi

Niederösterreich,
22.08.2020, 07:46:32

@ RoyMurphy

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> aber dass die "Quelle des Lebens" gleichzeitig nach dem Leben
> anderer - meist unschuldiger, aber als Feinde gebranntmarkter - Menschen
> trachten sollten, ist für mich heute noch entsetzlich.

Prinzipiell betrachte ich generell die Notwendigkeit von Tötungsmaschinerien als entsetzlich. Egal ob Zipferlträger oder nicht die ausführenden Menschen dahinter sind.

--
mein privates Hobby. www.ffzell.at

#440551

bender

Strasshof an der Nordbahn,
22.08.2020, 12:05:20

@ RoyMurphy

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

Frauen in der Bundeswehr gabs schon als ich dabei war, das war 1993-1995. Damals™ halt nur in der Sanitätstruppe. Irgendwelche Sexgeschichten gabs da auch, wie auch auf vielen Firmenweihnachtsfeiern in der Besenkammer.
Sexuelle Übergriffe sind wieder was anderes, das ist aber keine Barras-Spezialität, das gibts auch in anderen Institutionen - ohne das jetzt relativieren zu wollen, ist immer eine schlimme Sache.
Ich bin jetzt zu faul zum googeln, aber gefühlsmäßig würde ich sagen, daß die meisten Länder Frauen in ihren Armeen haben, spontan fallen mir da die USA und Israel ein.

Wie auch immer, das ist ein uralter Hut. Man liest ständig von sexuellen Übergriffen, sei es jetzt in Behörden, in Firmen, Vereinen oder eben auch beim Militär. Konsequenterweise müßtest du jetzt Frauen generell aus allen Bereichen ausschließen, in denen auch Männer tätig sind.

--
Grüße aus Strasshof an der Nordbahn (ja, da wo die Kampusch im Keller lebte)
bender

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#440552

Johann

22.08.2020, 12:23:40

@ bender

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> Konsequenterweise müßtest du jetzt Frauen generell aus
> allen Bereichen ausschließen, in denen auch Männer tätig sind.

Dieses Problem hat zwei Lösungen. Entweder alle Frauen aus der Gruppierung entfernen oder alle Männer. In beiden Fällen wäre eine Abnahme dieser speziellen Übergriffe das Resultat.  :-)

--
Alles ist einfach, leider ist das Einfache schwierig. (Clausewitz)

#440554

RoyMurphy

Tübingen,
22.08.2020, 12:42:46

@ bender

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> Wie auch immer, das ist ein uralter Hut. Man liest ständig von sexuellen
> Übergriffen, sei es jetzt in Behörden, in Firmen, Vereinen oder eben auch
> beim Militär. Konsequenterweise müßtest du jetzt Frauen generell aus
> allen Bereichen ausschließen, in denen auch Männer tätig sind.

Ich verstehe Deine Argumentation, aber im Unterschied zu den meisten anderen Bereichen, in denen Frauen und Männer tätig sind, leben Soldaten in der "Wohngemeinschaft" der Kaserne, praktisch isoliert von der "freilaufenden Bevölkerung". Die Dunkelziffer von Übergriffen dürfte daher ungleich höher sein, denn das Risiko dienstlicher oder ziviler/privater Nachteile ist für Staatsbedienstete höher als im sozialen und wirtschaftlichen Sektor, wenn "Interna" in die Öffentlichkeit gelangen.

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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


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bin ich immer früher zu Hause!" - Frei nach Piet Klocke.
Und seit der alte Bußgeldkatalog wieder gilt,
kann man wieder so richtig auf den Pinsel treten ...  :-)

#440556

RoyMurphy

Tübingen,
22.08.2020, 12:58:25

@ Johann

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> > Konsequenterweise müßtest du jetzt Frauen generell aus
> > allen Bereichen ausschließen, in denen auch Männer tätig sind.
>
> Dieses Problem hat zwei Lösungen. Entweder alle Frauen aus der Gruppierung
> entfernen oder alle Männer. In beiden Fällen wäre eine Abnahme
> dieser speziellen Übergriffe das Resultat.  :-)

Diese zwei Lösungen sollte man erst gar nicht testen, auch nicht mit "smiling face", denn das wäre ja Separatismus in schärfster Form, der zu wahren Hormonexplosionen im Zivilleben führen könnte.

Zum Thema "Frauen bei der Bundeswehr" stelle ich mal 2 Links zu Reportagen rein, in der Hoffnung, meinen dürren Worten Anregungen zu einer differenzierten Meinungsbildung folgen zu lassen:

Allein unter Kerlen - Erschienen 2014

Mein Leben als Soldatin - Erschienen 2019

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#440557

bender

Strasshof an der Nordbahn,
22.08.2020, 13:03:09
(editiert von bender, 22.08.2020, 13:06:10)

@ RoyMurphy

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr. (ed)

> Ich verstehe Deine Argumentation, aber im Unterschied zu den meisten
> anderen Bereichen, in denen Frauen und Männer tätig sind, leben Soldaten
> in der "Wohngemeinschaft" der Kaserne, praktisch isoliert von der
> "freilaufenden Bevölkerung". Die Dunkelziffer von Übergriffen dürfte
> daher ungleich höher sein, denn das Risiko dienstlicher oder
> ziviler/privater Nachteile ist für Staatsbedienstete höher als im
> sozialen und wirtschaftlichen Sektor, wenn "Interna" in die Öffentlichkeit
> gelangen.

Das hast du bei der Polizei aber auch, zumindest in ähnlicher Form. Davon mal abgesehen leben die meisten Soldaten nicht in der Kaserne, das hast du maximal während der Grundi oder im Auslandseinsatz.

EDIT: oder auf Lehrgängen.
Das ist nicht mehr wie damals zu deiner BW-Zeit. Ich kenn das noch aus erster Hand, mein Vater war Berufssoldat.

--
Grüße aus Strasshof an der Nordbahn (ja, da wo die Kampusch im Keller lebte)
bender

sudo apt-get install brain_2.0

#440560

RoyMurphy

Tübingen,
22.08.2020, 13:21:42

@ bender

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> Das hast du bei der Polizei aber auch, zumindest in ähnlicher Form. Davon
> mal abgesehen leben die meisten Soldaten nicht in der Kaserne, das hast du
> maximal während der Grundi oder im Auslandseinsatz.
>
> EDIT: oder auf Lehrgängen.
> Das ist nicht mehr wie damals zu deiner BW-Zeit. Ich kenn das noch aus
> erster Hand, mein Vater war Berufssoldat.

Das Kernproblem der Gegenwart bleibt: Wie ist ein disziplinierter und trotzdem "charmanter Umgang" von Soldatinnen und Soldaten innerhalb der Kasernenumzäunung und der Quartiersmauern ohne "Wehrkraftzersetzung" durch unliebsame Vorkommnisse zu erreichen und dauerhaft zu erhalten. Ethische oder moralische Erziehung? - Wo's menschelet, menschelet's halt ...  :fahne:

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#440572

stefan66 zur Homepage von stefan66

22.08.2020, 16:29:53

@ RoyMurphy

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> Grundsätzlich ist die Abwendung von "reinen" Frauen- und Männerberufen zu
> begrüßen, aber dass die "Quelle des Lebens" gleichzeitig nach dem Leben
> anderer - meist unschuldiger, aber als Feinde gebranntmarkter - Menschen
> trachten sollten, ist für mich heute noch entsetzlich.

Zur "Quelle des Lebens" gehören bekannterweise zwei. Insofern ist es für mich unverständlich, dass auch Männer (Zitat) "nach dem Leben anderer - meist unschuldiger, aber als Feinde gebranntmarkter - Menschen trachten".

Ich bin froh, 20 Monate Zivildienst in einem Altenheim gemacht zu haben, und mir dabei viel über die Würde alter Menschen angeeignet habe.

--
Ich will nie ein Nationalist sein, aber ein Patriot wohl. Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt, ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet. Wir aber wollen ein Volk der guten Nachbarn sein, in Europa und in der Welt.
(Richard von Weizsäcker, 23.05.1999)

#440577

RoyMurphy

Tübingen,
22.08.2020, 20:11:21
(editiert von RoyMurphy, 22.08.2020, 20:19:42)

@ stefan66

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr. (ed)

> Ich bin froh, 20 Monate Zivildienst in einem Altenheim gemacht zu haben,
> und mir dabei viel über die Würde alter Menschen angeeignet habe.

So sah das zu meiner Musterungszeit noch aus:

Zitat:
"Die Schmuddelkinder der Bonner Republik: Kriegsdienstverweigerer vor 1968
Bis 1968 war Wehrdienstverweigerung ein völlig randständiges gesellschaftspolitisches Thema. Für die meisten jungen Männer war es die Norm, ihren Dienst in der neu aufgebauten Bundeswehr zu leisten. Die wenigen Tausend, die jedes Jahr ihr grundgesetzlich verbrieftes Recht auf Kriegsdienstverweigerung in Anspruch nahmen und lieber Zivildienst leisten wollten, galten dagegen als gesellschaftliche Außenseiter."

Quelle:
Kriegsdienstverweigerung und Zivildienst

Zugegeben, ich wählte den "einfacheren Weg", da ich eine hohe Musterungsnummer erhalten hatte und signalisiert wurde, dass eine Einberufung nicht stattfände. Kurz vor dem Abi kam dennoch der Bescheid: 6 Monate Grundwehrdienst in der Kaserne, nur 1 km von meinem Elternhaus entfernt, dann Weiterverpflichtung "Z2" nach Bruchsal - ich brauchte das Geld als Grundkapital fürs Studium.
Am Rande bekam ich die andere Schattenseite des Soldatenlebens mit: manche schwachen Charaktere kamen vom oder wechselten zum "anderen Ufer" - auch nicht unproblematisch, insbesondere auch bei Feldübungen, da immer 2 zusammen je 1/2 Mannschaftszelt im Gepäck hatten.
Im Stockbett über mir entwickelte sich sogar ein Bettnässer wegen der täglichen Belastung im militärischen Bereich. Nach einem Unfall während der Fahrausbildung wurde das Leiden entdeckt, was zur sofortigen Entlassung aus dem Wehrdienst führte.
Ob sich diese Sensibilität in der gemischten Truppe weiterentwickelt hat, weiß ich nicht.

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#440578

stefan66 zur Homepage von stefan66

22.08.2020, 20:31:18
(editiert von stefan66, 22.08.2020, 20:36:15)

@ RoyMurphy

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr. (ed)

> So sah das zu meiner Musterungszeit noch aus:
>
> Zitat:
> "Die Schmuddelkinder der Bonner Republik: Kriegsdienstverweigerer vor 1968
> Bis 1968 war Wehrdienstverweigerung ein völlig randständiges
> gesellschaftspolitisches Thema. Für die meisten jungen Männer war es die
> Norm, ihren Dienst in der neu aufgebauten Bundeswehr zu leisten. Die
> wenigen Tausend, die jedes Jahr ihr grundgesetzlich verbrieftes Recht auf
> Kriegsdienstverweigerung in Anspruch nahmen und lieber Zivildienst leisten
> wollten, galten dagegen als gesellschaftliche Außenseiter."

Zu meiner Zeit, 1986, war es schon etwas moderater. Ich musste allerdings noch eine ausführliche schriftliche Begründung abgeben, was meine beiden Söhne nicht mehr mussten. Am Ende der Musterung stand ich vor einem Offizier (o.ä.), der auf einem erhöhten Podest saß, auf mich herabblickte  :-D , und noch einmal versuchte, mir "ins Gewissen" zu reden.
Als meine Begründung führte ich die Erzählungen meiner Großeltern aus.
Großeltern 1 wurden während der Operation Gomorrha in Hamburg ausgebombt und mussten unzählige verbrannte Leichen auf den Straßen ertragen.
Großeltern 2 flüchteten aus Frankfurt/Main in ihre ländliche Heimat in Osthessen und kamen damit der Zerstörung Frankfurts gerade noch rechtzeitig zuvor.

--
Ich will nie ein Nationalist sein, aber ein Patriot wohl. Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt, ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet. Wir aber wollen ein Volk der guten Nachbarn sein, in Europa und in der Welt.
(Richard von Weizsäcker, 23.05.1999)

#440579

RoyMurphy

Tübingen,
22.08.2020, 20:58:15

@ stefan66

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> Zu meiner Zeit, 1986, war es schon etwas moderater. Ich musste allerdings
> noch eine ausführliche schriftliche Begründung abgeben, was meine beiden
> Söhne nicht mehr mussten. Am Ende der Musterung stand ich vor einem
> Offizier (o.ä.), der auf einem erhöhten Podest saß, auf mich
> herabblickte  :-D , und noch einmal versuchte, mir "ins Gewissen" zu reden.
> Als meine Begründung führte ich die Erzählungen meiner Großeltern aus.
> Großeltern 1 wurden während der Operation Gomorrha in Hamburg ausgebombt
> und mussten unzählige verbrannte Leichen auf den Straßen ertragen.
> Großeltern 2 flüchteten aus Frankfurt/Main in ihre ländliche Heimat in
> Osthessen und kamen damit der Zerstörung Frankfurts gerade noch
> rechtzeitig zuvor.

Wie das Schicksal so spielt. Mein Vater hatte einen "Persilschein" (1933-1945): Kein Dienst bei der Reichswehr, da in der Metallindustrie tätig => wichtig für den Aufbau und die Modernisierung der Wehrmacht. Meine Einberufung zum Wehrdienst (1964) hielt er jedoch für "männlichkeitsbildend", die Wehrdienstverweigerung für einen Krampf.
Im Gegensatz zu Stuttgart wurde Esslingen nicht bombardiert, obwohl Industriestadt. Der Überlieferung nach wurde ein amerikanischer Bomberpulk wenige Kilometer nördlich an Esslingen vorbeigeleitet (Navigationsfehler oder Sabotage?) und entlud seine tödliche Fracht über dem Schurwald. Viele Bombentrichter kann man heute noch entlang der Wald- und Wanderwege entdecken.

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Reinhard


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Und seit der alte Bußgeldkatalog wieder gilt,
kann man wieder so richtig auf den Pinsel treten ...  :-)

#440583

sansnom

23.08.2020, 10:24:57

@ stefan66

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

"ausführliche, schriftliche Begründung"

du Glücklicher !
Ich musste noch eine "Gewissensprüfung" vor einem 3-köpfigem
Ausschuss über mich ergehen lassen.
Beim ersten Versuch bin ich gescheitert, beim zweiten hatte es
dann geklappt.
Allerdings betrug meine Zivildienstzeit 16 Monate und nicht
20 Monate, wie bei dir.
Wundert mich allerdings, da du einige Jahre nach mir Zivildienst
gemacht hast.

#440584

stefan66 zur Homepage von stefan66

23.08.2020, 11:16:19

@ sansnom

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> Allerdings betrug meine Zivildienstzeit 16 Monate und nicht
> 20 Monate, wie bei dir.
> Wundert mich allerdings, da du einige Jahre nach mir Zivildienst
> gemacht hast.

Dauer des Zivildienstes

--
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#440587

MaPa

23.08.2020, 12:45:37

@ RoyMurphy

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

Aha
Deswegen laufen die Frauen also im Nahen Osten voll verschleiert rum und dürfen,wenn überhaupt arbeiten, dann nur in typischen Frauen berufen wie Putze Köchin oder kinderreichen.
Erst habe ich gedacht du meinst das ironisch........das die Männer ja nix für ihre triebe können wenn da eine Frau mit schlammnassen Klamotten rumkriecht........

--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
-Martin Luther King-

#440588

RoyMurphy

Tübingen,
23.08.2020, 16:24:31

@ MaPa

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> Aha
> Deswegen laufen die Frauen also im Nahen Osten voll verschleiert rum und
> dürfen, wenn überhaupt arbeiten, dann nur in typischen Frauen berufen wie
> Putze Köchin oder kinderreichen.
> Erst habe ich gedacht, du meinst das ironisch........dass die Männer ja nix
> für ihre Triebe können, wenn da eine Frau mit schlammnassen Klamotten
> rumkriecht........

Deine Rückschlüsse sind schon richtig! Östrogen und Testosteron sind zwei "selbständig handelnde Hormone". Es kommt nur auf die "Dosis" an ...  :ok:
Auf dem (Manöver-/Schlacht-) Feld werden Frauen zu Hyänen und Männer zu Monstern. Das kann nur bei "sittsam erzogenen", schüchternen oder sehr selbstbewussten Menschen vor ungewollten Annäherungen schützen.

Als Ergänzung mal ein Link nach Österreich zum (unchristlichen, aber auch im Koran nicht verankerten) Verschleierungsgebot:

Burka, Kopftuch, Nikab: Über islamische Verschleierung

Btw.: Konntet Ihr das Problem mit der Reise in die Türkei ausgaben- und nervenschonend lösen?

Selbstherrlich Kreuzfahrende und Fernreisende aller Typen bescheren uns ja inzwischen die von Wissenschaftlern befürchtete zweite Corona-Invasion. Im Inland sind es die uneinsichtigen Schutzmaßnahmenverweigernden.

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Und seit der alte Bußgeldkatalog wieder gilt,
kann man wieder so richtig auf den Pinsel treten ...  :-)

#440591

MaPa

24.08.2020, 15:53:51
(editiert von MaPa, 24.08.2020, 15:56:48)

@ RoyMurphy

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr. (ed)

> > Aha
> > Deswegen laufen die Frauen also im Nahen Osten voll verschleiert rum
> und
> > dürfen, wenn überhaupt arbeiten, dann nur in typischen Frauen berufen
> wie
> > Putze Köchin oder kinderreichen.
> > Erst habe ich gedacht, du meinst das ironisch........dass die Männer ja
> nix
> > für ihre Triebe können, wenn da eine Frau mit schlammnassen Klamotten
> > rumkriecht........
>
> Deine Rückschlüsse sind schon richtig! Östrogen und Testosteron sind
> zwei "selbständig handelnde Hormone". Es kommt nur auf die "Dosis" an ...
>  :ok:
> Auf dem (Manöver-/Schlacht-) Feld werden Frauen zu Hyänen und Männer zu
> Monstern. Das kann nur bei "sittsam erzogenen", schüchternen oder sehr
> selbstbewussten Menschen vor ungewollten Annäherungen schützen.
Also ich denke da anders drüber.
Würde man jetzt sagen Frauen haben beim Bund nix zu suchen weil sie......
Langsamer schwächer angreifbarer monatlich bedingt unpässlicher sind und sie dadurch den Rest der Gruppe ausbremsen könnte ich ja noch nachvollziehen.
Aber das sie nix beim Bund zu suchen haben nur weil sie Frauen sind und weil einige männliche “Kammeraden“ zu schwanzgesteuert sind und sich nicht beherrschen könne ist für mich als Argument nicht gültig. Im Gegenteil wenn einzelne Kammeraden sich nicht zusammenreißen können weil da schlammnasse Frauen ihren Job machen, dann sind sie für das Militär nicht diszipliniert genug und haben dort nichts zu suchen.
Dasselbe gild auch für Frauen die meinen sie müssten in extra sexy Unterwäsche
Durch die Stube tänzeln oder von sich aus aufreizende Bemerkungen machen.
Ich finde beim Dienst an Land und Menschen ist Geschlechterdenken einfach fehl am Platz. Da sollte es nur Grün geben
Wobei dieses ganze Geschlechterdenken egal in welche Beruf ist eh mist .

>
> Als Ergänzung mal ein Link nach Österreich zum (unchristlichen, aber auch
> im Koran nicht verankerten) Verschleierungsgebot:
>
Versteh jetzt den Zusammenhang nicht
> Burka, Kopftuch, Nikab:
> Über islamische Verschleierung
>
> Btw.: Konntet Ihr das Problem mit der Reise in die Türkei ausgaben- und
> nervenschonend lösen?
Ja,haben das Geld für den Flug schlussendlich wieder bekommen
>
> Selbstherrlich Kreuzfahrende und Fernreisende aller Typen bescheren uns ja
> inzwischen die von Wissenschaftlern befürchtete zweite Corona-Invasion. Im
> Inland sind es die uneinsichtigen Schutzmaßnahmenverweigernden.

Und wenn das in den Medien berichtet wird, das Reiserückkehrer Corona als Souvenier mit nach Deutschland bringen, werden egal ob Zeitung oder Internet,für meinen Geschmack zu häufig Bilder mit Kopftuchfrauen gezeigt.
Was soll mir damit suggeriert werden?
Netter Gruß von MaPa

--
“Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.““
-Martin Luther King-

#440592

stefan66 zur Homepage von stefan66

24.08.2020, 17:03:13

@ RoyMurphy

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> Aber wo Hormone aufeinandertreffen, lässt die Selbstkontrolle, geschweige
> denn, die Selbstbeherrschung wohl unüberwindlich nach.

Sorry, aber ich finde Dein Weltbild diesbezüglich schon antiquiert. Fast möchte man meinen, dass Du Übergriffe männlicher Soldaten auf weibliche Soldaten rechtfertigen möchtest.
Schon in den Schulen/Universitäten treten junge Frauen und Männer gemeinsam auf. Genauso, wie später im Berufsleben. Finden deswegen sexuelle Übergriffe statt? Sind männliche Soldaten hormonell mehr überfordert, als männliche Studenten? Werden Männer mit Testosteron-Überschuss bevorzugt Soldaten? Die Begründung würde mich mal interessieren.

--
Ich will nie ein Nationalist sein, aber ein Patriot wohl. Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt, ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet. Wir aber wollen ein Volk der guten Nachbarn sein, in Europa und in der Welt.
(Richard von Weizsäcker, 23.05.1999)

#440593

RoyMurphy

Tübingen,
24.08.2020, 19:02:22

@ stefan66

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> > Aber wo Hormone aufeinandertreffen, lässt die Selbstkontrolle,
> geschweige
> > denn, die Selbstbeherrschung wohl unüberwindlich nach.
>
> Sorry, aber ich finde Dein Weltbild diesbezüglich schon antiquiert. Fast
> möchte man meinen, dass Du Übergriffe männlicher Soldaten auf weibliche
> Soldaten rechtfertigen möchtest.
> Schon in den Schulen/Universitäten treten junge Frauen und Männer
> gemeinsam auf. Genauso, wie später im Berufsleben. Finden deswegen
> sexuelle Übergriffe statt? Sind männliche Soldaten hormonell mehr
> überfordert, als männliche Studenten? Werden Männer mit
> Testosteron-Überschuss bevorzugt Soldaten? Die Begründung würde mich mal
> interessieren.

Antiquiert? Eher komprimiert auf den Umgang von Männern und Frauen bei der Bundeswehr, die bekanntlich noch immer ein "Staat im Staate" ist, der z.T. unter anderen Regeln funktioniert wie z.B. eine Wohngemeinschaft von Studentinnen und Studenten.
Die Schweigepflicht über dienstliche und - sagen wir mal - "individuelle" Ereignisse in der Kaserne bewirkt, dass relativ wenig in die Zivilgesellschaft übermittelt wird.

Die Bing- oder Google-Suche erbringt Myriaden von Webadressen zum Thema "Männer und Frauen bei der Bundeswehr". Daraus "meine Einstellungen und Meinungen" herauszufiltern, erscheint mir als "Sisyphos-Lektüre", die ich nach so vielen Lenzen und den noch relativ wenigen Herbsten meines Lebens nicht mehr leisten will und muss - sorry, dass ich die Abgeklärtheit des Alters "heraushänge", die nur noch einen eingeschränkten Optimismus zum sorgsamen Umgang mit anderen Menschen erlaubt:

Frauen bei der Bundeswehr

„Gender Mainstreaming“ in der Bundeswehr

Bundeswehr: Wachsender Groll der Männer gegenüber den Frauen

Soldaten sehen Frauen zunehmend als Konkurrenz

Da wird man noch viel moderne Philosophie, Psychologie und Soziologie benötigen, um einen harmonisierenden "Armee-Ethos der Geschlechter" zu schaffen.

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#440594

RoyMurphy

Tübingen,
24.08.2020, 19:32:57

@ MaPa

Schockierende Nachricht? - Frauen bei der Bundeswehr.

> Also ich denke da anders drüber.

Zum Glück, denn sonst gäbe es ja nicht unterschiedliche Perspektiven und Meinungen.

> Würde man jetzt sagen Frauen haben beim Bund nix zu suchen weil sie......
> Langsamer schwächer angreifbarer monatlich bedingt unpässlicher sind und
> sie dadurch den Rest der Gruppe ausbremsen könnte ich ja noch
> nachvollziehen.

Davon gehen aber viele Mythen und Vorstellungen aus der "Steinzeit" aus.

> Wobei dieses ganze Geschlechterdenken egal in welchem Beruf ist eh mist.

Siehe "Steinzeit".
> >
> > Als Ergänzung mal ein Link nach Österreich zum (unchristlichen, aber auch
> > im Koran nicht verankerten) Verschleierungsgebot:
> >
> Versteh jetzt den Zusammenhang nicht.

Nicht? Das ist doch ein Beispiel dafür, wie Frauen aus Eifersucht oder zur Unterordnung (wir würden sagen: zur Diskriminierung) in diesen Verkleidungen versteckt werden, was dann in jeder Umgebung zu Geringschätzung oder gar Häme führen kann.

> > Burka, Kopftuch, Nikab:
> > Über islamische Verschleierung
> >
> > Btw.: Konntet Ihr das Problem mit der Reise in die Türkei ausgaben- und
> > nervenschonend lösen?
> Ja, haben das Geld für den Flug schlussendlich wieder bekommen

Glück gehabt! Heute war ich beim Freundlichen in der Kfz-Werkstatt, der seine Urlaubsreise storniert, jedoch keine Erstattung des Reisepreises erhalten hat, sondern einen Gutschein fürs nächste Jahr zu denselben Konditionen annehmen musste. Ob das dann klappt, weiß er angesichts der Corona-Welle 2 noch nicht.
> >
> > Selbstherrlich Kreuzfahrende und Fernreisende aller Typen bescheren uns ja
> > inzwischen die von Wissenschaftlern befürchtete zweite Corona-Invasion.
> > Im Inland sind es die uneinsichtigen Schutzmaßnahmenverweigernden.
>
> Und wenn das in den Medien berichtet wird, dass Reiserückkehrer Corona als
> Souvenir mit nach Deutschland bringen, werden egal ob Zeitung oder
> Internet, für meinen Geschmack zu häufig Bilder mit Kopftuchfrauen
> gezeigt.
> Was soll mir damit suggeriert werden?

Möglicherweise die Konstruktion einer Schuldzuweisung an Migranten, um von deutscher Unvernunft abzulenken. Wer eine Reise nach einer Warnung eigensinnig gebucht hatte, sollte bei der Rückkehr den Infektionstest als Reisenebenkosten bezahlen müssen und nicht argumentieren können, dem Test sei ja zum Wohle der Allgemeinheit freiwillig zugestimmt worden. Dazu habe ich in Interviews mit deutschen "Heimkehrenden" viel Unsinn gehört, insbesondere von Frühbuchern - da es ja im Herbst 2019 noch gar keine Corona-Krise gegeben hatte - und depressiv Verstimmten, die sich einen Heimaturlaub nicht hatten vorstellen können.
Meinen Immuntest ließ ich beim Hausarzt durchführen. Die Kosten trugen die PKV und das Land BW.

Stefan66 hat übrigens einige Links erhalten, um daraus ggf. meine Einstellungen und Meinungen zum ursprünglichen Thema selbst herauszufiltern. Wenn Du Lust und Zeit hast, einfach dort mal reinklicken und -klinken.

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