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#436773

Manfred H

10.02.2020, 18:52:48

Man ist das makaber. (verkehr.kfz)

motorsport-total.com. Der ehemalige Präsident des ADAC verstarb am Montag an den Folgen eines Unfalls .

....... Zu Fall brachte ihn letztlich ein Schlagloch, in das er am vergangenen Freitag mit seinem Elektromobil geriet. Dabei brach ein Rad am Vehikel ab, was zu einem Unfall führte. Er wurde ins Krankenhaus in Brühl gebracht, wo er in der vergangenen Nacht seinen Verletzungen erlag.

#436783

RoyMurphy

Tübingen,
12.02.2020, 14:11:44

@ Manfred H

Man ist das makaber.

> motorsport-total.com.
> Der
> ehemalige Präsident des ADAC verstarb am Montag an den Folgen eines
> Unfalls .

>
> ....... Zu Fall brachte ihn letztlich ein Schlagloch, in das er am
> vergangenen Freitag mit seinem Elektromobil geriet. Dabei brach ein Rad am
> Vehikel ab, was zu einem Unfall führte. Er wurde ins Krankenhaus in Brühl
> gebracht, wo er in der vergangenen Nacht seinen Verletzungen erlag.

Oh je, das ist wirklich unfassbar! Unter Otto Flimms Präsidentschaft (1972 Vize, 1989-2001 Präsident) war ich noch ADAC-Mitglied und war immer angetan von seinen Kommentaren in der ADAC Motorwelt.

Eine andere Web-Seite befasst sich mit seinen Lebens-Highlights:
Trauer um Kölner Legende - Otto Flimm tot – seinen Schnaps kennt jeder.

Die Elektrotechnik auf der Straße steckt noch in den Kinderschuhen, dass dabei so tragisch ein Rad abgehen könnte, hätte ich auch nicht erwartet.

--
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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


„Wir kommen aus dem Nichts,
wir werden zu Nichts,
also was haben wir zu verlieren?
Nichts!“

Monty Python

#436786

Manfred H

12.02.2020, 18:34:11

@ RoyMurphy

Man ist das makaber.

Ja, der Präsident eines Vereins der auch für Sicherheit (Strassenzustand/Schlagloch) eintritt, verunglückt mit einem Elektrorollstuhl (die ja unter anderem in der Motorwelt beworben werden, was ja durchaus schon kontrovers diskutiert wurde).

#436808

Karsten Meyer zur Homepage von Karsten Meyer

Konstanz am Bodensee,
13.02.2020, 14:58:48

@ RoyMurphy

Man ist das makaber.

> Die Elektrotechnik auf der Straße steckt noch in den Kinderschuhen, dass
> dabei so tragisch ein Rad abgehen könnte, hätte ich auch nicht erwartet.

Mir scheint, du verwechselst seinen Elektro-Rollstuhl mit E-Autos. Allerdings gibt es beides schon lange.
Zu E-Autos: Sowohl Teslas Model S, als auch der Renault Zoe werden seit 2013 angeboten, beide haben sich längst bewährt. Dass deutsche Firmen bis heute nichts vergleichbares anbieten, ist allen deren Problem und das unserer Politik, die allzulange deren Rückständigkeit protegiert hat.

--
Ich sehr aktiv bei facebook, wo ich vor allem Fotos zeige und mich in Gruppen über alles mögliche, insbesondere meine Heimatstadt Konstanz austausche.

#436813

RoyMurphy

Tübingen,
13.02.2020, 17:38:19

@ Karsten Meyer

Man ist das makaber.

> > Die Elektrotechnik auf der Straße steckt noch in den Kinderschuhen,
> dass
> > dabei so tragisch ein Rad abgehen könnte, hätte ich auch nicht
> erwartet.
>
> Mir scheint, du verwechselst seinen Elektro-Rollstuhl mit E-Autos.
> Allerdings gibt es beides schon lange.
> Zu E-Autos: Sowohl Teslas Model S, als auch der Renault Zoe werden seit
> 2013 angeboten, beide haben sich längst bewährt. Dass deutsche Firmen bis
> heute nichts vergleichbares anbieten, ist allen deren Problem und das
> unserer Politik, die allzulange deren Rückständigkeit protegiert hat.

Dass es sich um einen Elektro-Rollstuhl handelte, habe ich gleich gemerkt. Aber wie du sagst: die Unaufmersamkeit (=> Rückständigkeit) unserer Politik ist angesichts der Beraterhonorare schon legendär.
In meiner Heimatstadt (Esslingen) gab es schon in der 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts E-Lastwagen bei der lokalen Brauerei. Lautlos rollten sie trotz schwerer Ladung (auch Eisbarren waren noch zu liefern) an unserem Haus vorbei zu den Gaststätten, von denen etliche im Lauf der Jahrzehnte auf den heute üblichen Sparbetrieb (nur noch kurz mittags und abends ab ca. 17:00 Uhr) umgestellt haben oder für immer geschlossen wurden.
Die Reichweite eines mir zusagenden E-Autos müsste mindestens 500 km betragen. Richtschnur dafür ist z.B. eine Reise zum Bodensee mit Ausflugsfahrten und zurück nach Hause ohne Aufladung oder Aufladung in der Hotelgarage während des Übernachtens.
Wenn einmal sicher ist, dass eine Mittags- oder Kaffeepause für 80% Aufladung ausreichen und die E-Technik nicht mehr subventioniert werden muss, könnte ich mich für so eine "Nähmaschine" erwärmen. Allerdings bin ich bis dahin wohl schon zu alt und lasse mich lieber per ÖPNV oder Ruf-Mietwagen/taxi chauffieren.

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 :-) Grüße aus Tübingen

Reinhard


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