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#418394 OT: Altenpflege (ot.politik)

verfaßt von baeuchlein, 29.11.2017, 22:36:56
(editiert von baeuchlein, 29.11.2017, 22:37:28)

> Wir haben hunderdtausendfachen Fachkräftemangel vor allem in Pflege,
> Medizin, Handwerk.

Was auch an der Schieflage von Bezahlung einerseits und Anforderungen des Berufs andererseits liegt. Ich habe in den letzten Jahren öfter mit geistig weitgehend gesunden alten Menschen zu tun gehabt und komme schon nicht mehr klar damit, zwischen denen und einer im Fortschrittswahn befindlichen Gesellschaft vermitteln zu sollen bis müssen. Tod und Verfall durfte ich ebenfalls in den vergangenen fünf Jahren in ausreichendem Maße an mir und meiner Umgebung miterleben, das würde ich im Alten- und Pflegeheim ziemlich sicher nicht lange aushalten. Die psychische Belastung wäre für mich garantiert zu groß.

Körperlich betätigen in der Pflege würde bei mir wohl auch nur teilweise funktionieren, da der Rücken eine Schwachstelle hat, die immer mal wieder zu einer schief sitzenden Bandscheibe führt, mit entsprechenden Folgen bis hin zu teilweisen Lähmungen. Das passiert mir zwar im Alltag nicht mehr, aber wenn ich das Gewicht anderer Personen bewegen müsste, wäre wohl zu oft der Ofen aus. Für die Post bin ich daher nicht mal mehr als Briefträger zu gebrauchen, soweit ich weiß - da muss man meines Wissens immer wieder 50 kg herumtragen können. Nicht an Briefen, aber an Paketen in irgendwelchen Verteilzentren, oder so.

> Gleichzeitig haben wir Hunderttausendfach Flüchtlinge die teilweise dieses
> Loch stopfen könnten.
> Stattdessen hält man Sie in Containersidlungen in Quarantäne bis sie aus
> langeweile auf dumme Gedanken kommen. Arbeiten ( und damit auch in die
> Rentenkasse einzahlen) dürfen sie ja dank unserer Volksvertreter
> nicht. :gaga:  :gaga:  :gaga:  :gaga:

Diesen Kram verstehe ich sowieso kaum. Sicher, nicht alle Flüchtlinge, Asylsuchende, Arbeitslose und weiß der Geier wer sonst noch können sowas übernehmen, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es so unmöglich sein soll, da was in die Wege zu leiten, so dass sich zumindest für einige dieser Leute Perspektiven auftun könnten. Allerdings gilt auch hier: Für Billiglohn funktioniert das irgendwann nicht mehr. Und ich fürchte, es gibt an entscheidenden Stellen Typen, die gerade die Idee "volle Arbeitszeit für den halben Hungerlohn" um jeden Preis umsetzen wollen. Und "die Politik" hört auf sie.

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